Post-PPV-Talk zu NJPW Wrestle Kingdom 9 (Teil 1)

  • 11 Januar, 2015
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Vor einer Woche fand der erste große japanische Wrestling-Event mit englischem Kommenar statt. Wie haben sich die Jungs im Ring gemacht, lohnt es sich auch für deutsche Fans einen Blick nach Fernost zu werfen? Hier die Reaktionen aus der Redaktion und von Forenuser Tanaka:

IWGP Junior Heavyweight Tag Team Title Four Way Match
reDRagon (Bobby Fish & Kyle O'Reilly) (c) vs. Time Splitters (Alex Shelley & KUSHIDA)
vs. Forever Hooligans (Alex Koslov & Rocky Romero) vs. Young Bucks (Matt Jackson & Nick Jackson)

Tanaka: Womit kann man einen PPV denn besser starten, als mit einem großen und verrückten Spot-Match zwischen vier talentierten und höchst motivierten Tag Teams. Hohes Tempo, viele Superkicks, viele Dives, viele Tag Team Moves und vieles mehr, was den Spot- und Tag Team Wrestling-Fan erfreut. Ich bin zwar persönlich kein wirklicher Freund solcher Matches und sehe diese immer etwas kritischer, aber hier habe ich kaum etwas zu beanstanden und habe es einfach genossen. Für reDragon muss das Match und der Abend auch besonders gewesen sein, denn nicht nur durften sie ihre Titel behalten, sie bekamen auch als Indy-Team die Chance vor gut 40.000 Zuschauern zu wrestlen und sich zu beweisen.  Schön für die beiden. Die Stimmung war dafür, dass die Jr. Division in NJPW ein kleines Sorgenkind ist und generell schwächere Reaktionen als alles andere bekommt, gut und viele Spots bekamen schönen Respekt-Beifall und viel Raunen von der Crowd. Wie am Anfang gesagt, für den Beginn der Show und für alle NJPW Neulinge durch GFW gab es keinen besseren Start.

Papa Shango: Auch ich war von dem Match begeistert! Vier tolle Teams, bei denen die Hooligans zwar einigen Abstand zu den anderen haben, aber trotzdem immer noch sehr unterhaltsam sind, gegeneinander – was will der schon oben angesprochene Spot- und Tag Team Wrestling-Fan (der ich definitiv bin) mehr? Tolle Action, die allerdings etwas abrupt endete. Zumindest hatte ich etwas das Gefühl, denn durch die wenigen Crowd-Reaktionen ging das Match nicht wirklich in die Finish-Phase über. Das wäre dann aber auch der kleinste und einzige Kritikpunkt an diesem Match. Und wie Tanaka schon sagte, es muss wohl ein unglaublicher Moment für reDRagon gewesen sein. Umso schöner, dass mein aktuelles Lieblings-Team auch noch gewonnen hat.

Simon Weimer: Jaaa, so kann man einen Pay Per View eröffnen. Nicht nur, dass es hier die von vielen Fans langersehnte Tag Team- bzw. Cruiserweight-Action gab: Auch im Hinblick auf den amerikanischen Markt natürlich clever, mit einem Match zu beginnen, in dem fast ausschließlich Gaijins antreten. Schnell, spottig und mit einem Kozlov, den man seit seiner Zeit aus der WWE einfach nicht wiedererkennt. Nicht zu vergessen: Double Team Moves! Es gibt tatsächlich noch Teams, die gemeinsame Moves verwenden! Besser kann man einen Abend kaum beginnen.

Special Six-Man Tag Team Match
Tenkoji (Hiroyoshi Tenzan & Satoshi Kojima) & Tomoaki Honma
vs. BULLET CLUB (Bad Luck Fale, Jeff Jarrett & Yujiro Takahashi)

Tanaka: Dieses Match gab es eigentlich nur aufgrund von drei Gründen. Der erste ist, dass jeder einen WK PPV Check bekommt, der zweite, dass Jarrett auf großer Bühne mal wieder eine Gitarre auf jemandes Kopf schlagen muss und der letzte Grund, damit Honma als ultimativer Underdog einen kleinen und schönen Feel-Good-Moment bekommt indem sein Kokeshi-Headbutt nach tausend fehlgeschlagenen Versuchen trifft und er schafft mal einen Gegner zu pinnen. Für diese Rolle war eigentlich WWEs ehemaliger Yoshitatsu gedacht, doch aufgrund einer Nackenverletzung musste Honma wieder einspringen und hat das wie letzte Jahr beim G1 Climax gewinnbringend für sich genutzt und einen schönen WK-Moment abgeliefert. Sonst halt kurz, knackig mit ziemlich viel Durcheinander und allen wichtigen Trademarks der Teilnehmer und einem großen Pop am Ende, als Honma den Sieg einfahren kann. Nicht mehr als ein Undercard-Filler, aber der Filler hat seinen Zweck erfüllt und das geht so in Ordnung.

Papa Shango: Ok,dadurch, dass ich relativ wenig Kenntnisse über das Wrestling in Japan habe und dadurch emotional nicht wirklich mit Honma oder einem der anderen verbunden bin, war das Match für mich nicht mehr als ein belangloser Lückenfüller, der nur dazu da war um alle auf die Card zu bekommen. Das klingt zwar erstmal ziemlich negativ, ist es aber gar nicht so sehr, denn das machen doch eigentlich alle Promotions. Ich fand es außerdem sehr schön, endlich mal wieder das bekannte Theme von Double J zu hören. Dass der Schlag mit der Gitarre vorbei geht und die Faces einen Sieg gegen den BC feiern, geht außerdem völlig in Ordnung. Also: hätte ich nicht gebraucht, war aber auch nicht weiter schlimm oder störend.

Simon Weimer: Hier hingegen war ich als Neuzuschauer wieder etwas verloren zwischen den ganzen neuen Namen. Aber da das wohl auch nur als kleiner Appetithappen für zwischendurch gedacht war, geht das allemal in Ordnung. Jarretts Bauch wird immer größer, dafür hält er sich mehr zurück, positive Nachricht für kommende GFW-Shows.

Special Eight-Man Tag Team Match
Toru Yano, Naomichi Marafuji & TMDK (Shane Haste & Mikey Nicholls)
vs. Suzuki-Gun (Takashi Iizuka, Shelton Benjamin, Lance Archer & Davey Boy Smith Jr.)

Tanaka:  Dieses Match hatte im Prinzip den gleichen Zweck wie das Match davor. Möglichst vielen Wrestlern einen PPV Check geben und nebenbei die NOAH Guys Marafuji und TMDK (wieder) ein wenig einzuführen und zu präsentieren. Ebenfalls kurz, knackig und ein ziemliches Durcheinander mit allen wichtigen Trademarks der Wrestler, wie Davey Boys Powerbomb, Archers Chokeslam, Benjamin eingesprungener Top-Rope-Suplex, Marafujis Superkicks usw.. Zweck erfüllt, weiter geht es.

Papa Shango: Auch dieses Match hätte ich nicht sehen müssen, habe ich eigentlich auch schon wieder vergessen, aber trotzdem hat es in der Undercard des PPVs nicht wirklich gestört. Es war eben einfach da. Dass ich Shelton Benjamin wieder mal gesehen habe, war trotzdem schön. Die Sieger gehen klar und davon bin ich auch ausgegangen, schließlich stand mit Marafuji ein Champion auf der Seite von Yano und TMDK.

Simon Weimer: Auch hier wieder eine Menge neue Namen, die man sich im Getümmel schlecht einprägen konnte, dafür aber mit Benjamin, der immer schön anzusehen ist und Lance... Archer? Ja genau, der Lance Hoyt, diese Nulpe von TNA. Genau wie Kozlov mit einer Komplettwandlung zu einem sehr soliden Worker. Das gesamte Match, joa auch wieder mehr oder weniger Undercard-Füllung.

UWFi Rules Match
Kazushi Sakuraba vs. Minoru Suzuki

Tanaka: Das Match war eines der kleinen Wackelkandidaten der Show. Es hätte richtig gut, aber auch langweiliger Mist werden können, da Sakuraba noch etwas wrestling-fremd ist und einen richtig guten Gegner braucht, damit auch er delivern und ein gutes Match liefern kann. Zum Glück aber hatte er hier Suzuki als Gegner, da dieser als einer der MMA Gründungsväter Sakurabas Stil locker mitgehen und ihn führen kann. Am Ende war das ganze dann einfach rundherum gelungen und hat echt Spaß gemacht. Suzuki, der sonst immer komplett schwarz gekleidet ist, kam mit seinem alten und komplett weißen Pancrase und MMA-Outfit zum Ring. Selbst sein Haar ist komplett weiß gefärbt und zusammen mit seiner fantastischen Einzugsmusik („i have to be a lonely warrior tonight“) kommt das echt geil und ziemlich god-like herüber. Das Match war dann eine Mischung aus anfänglichem Grappling und Submission-Wrestling bis beide anfangen sich zu Kicks und Slaps zu verpassen bis beide auf der Rampe landen und dort Sakuraba Suzukis Arm mit dem Kimura Lock verletzt nur dem Arm im Ring mit Kicks und Submissions weiter zu bearbeiten. Suzuki sellt die Schmerzen perfekt und fightet sich gut zurück und killt am Ende dann Sakuraba mit ein paar harten Slaps, einem Front-Kick und einem heftigen Rear-naked-Choke mit Überwurf. Nach dem Match gibt es dann trotz Suzukis Heel-Charakter eine Umarmung der beiden und die UWF Musik wird einspielt um das ganze perfekt abzurunden. Das ganze Match hätte man mit der Zeit die es hatte kaum besser umsetzen können. Für die Midcard sehr gut und ich war erstaunt, dass dieses Match so gut bei allen Neulingen ankam. Hatte Befürchtungen, dass dieses Match aufgrund des Stils und der Regeln der Downer für alle NJPW Neulinge wird, aber es wurde tatsächlich abgefeiert. Zeigt vielleicht auch nochmal wie gut dieses Match funktioniert hat.

Papa Shango: Tja, keine Ahnung ob ich wirklich noch ein richtiger Neuling bin, aber mich hat dieses Match einfach nur angeödet und ich würde es als ein Lowlight der Show bezeichnen. Liegt dann aber sicherlich an dem Stil, mit dem ich einfach nichts anfangen kann. Ich habe davon zwar noch nicht unbedingt viel gesehen, aber das hat mich richtig krass gelangweilt. Die Tritte von Sakuraba gegen Suzukis Arm empfand ich nicht als sonderlich hart und den Rear-naked-Choke habe ich dann eher als einfachen Sleeperhold wahrgenommen. Ich bin da ohne jeglichen Erwartungen rangegangen, weshalb ich nicht unbedingt von einer Enttäuschung sprechen würde. Es hat mir einfach gar nicht gefallen.

Simon Weimer: Nu geht es schon Richtung Midcard und das merkt man. JR muss sich hier zuhause gefühlt haben, das hatte schon Slobberknocker-Atmosphäre. Im Gegensatz zu Shango habe ich mich hier durchaus wohl gefühlt, auch als Neuling. Da würde ich eher die beiden Mulit Men Matches zuvor als Lowlights bezeichnen. Aber so schmerzhaft manche Schlagabtausche auch wirkten: Es war nur ein Vorgeschmack auf das kommende Match.

NEVER Openweight Title Match
Tomohiro Ishii (c) vs. Togi Makabe

Tanaka: Wer gedacht hat, dass das UWF Match hart war, wurde hier gleich mal eines besseren belehrt. Es dauert keine 3 Sekunden und die beiden bewarfen sich mit Elbows, Lariats, Shoulder Blocks usw. Für viele vielleicht kein schönes Wrestling, aber ein unglaublich hartes und intensives Strikefest, welches sogar durch Ishiis Schulterverletzung Storytelling und Match-Psychologie bot. Denn viele von Makabes Aktionen und sein King Kong Knee Drop am Ende waren auf Ishiis Schulter fixiert, welche Ishii auch gut gesellt hat, denn man hat ihm den Schmerz, ob nun echt oder „nur“ gesellt, angesehen. Ishii muss sowieso hier extra erwähnt werden, denn seit Monaten schleppt er sich mit Verletzungen herum und wrestlet trotzdem durchgehend stiff und ohne Rücksicht auf seinen Körper und liefert fast immer das Match das Abends. Ich würde ihm einfach mal eine Pause gönnen, damit er sich endlich erholen kann und es wäre ihm wohl auch niemand böse, wenn er das tun würde. Das hat er sich nach den letzten 2 starken Jahren einfach verdient. Aber nochmal zum Match. Für den Dome super Stimmung, zwei Wrestler der wirklich ihren ganzen Körper dafür geben ein starkes Match abzuliefern und eine Lariat am Ende, die so klang, als wäre Ishiis Kopf von seinem Körper abgebrochen. Für die Midcard ein sehr geiles Teil und ein super Abschluss für die erste Hälfte der Show.

Papa Shango: Ich muss zugeben, die ersten paar Minuten dachte ich, dass das ein weiteres Match wird, welches mir nicht zusagt, da es dort – wie schon von Tanaka gesagt – hauptsächlich Strikes, Elbows und Ähnliches gab. Als dann die ersten Powermoves ausgepackt wurden, hat es mich allerdings richtig gepackt. Dann fand ich sogar die Schlagsalven und alles was dazugehört richtig geil und ich bin richtig mitgegangen. Ach was sag ich: Es war dann sogar richtig geil! Das Ende kam überraschend und ich musste es mir nochmal anschauen um zu checken was nun gerade passiert ist. Hatte nämlich nicht gedacht, dass dieses Match nach einem „einfachen“ Kneedrop vorbei ist. Aber wie Tanaka schon sagte, die Aktion hatte Power und einen Sinn, Ishii wurde damit zerstört. Tolle Geschichte und wirklich starkes Match, welches mich meine anfängliche Skepsis nach wenigen Minuten verlieren lassen hat.

Simon Weimer: Ähm... hat den beiden jemand vor dem Match gesagt, es sei nicht sooo wichtig, ob man wieder lebend durch den Vorhang nach hinten kommt? Den Eindruck hat das ganze auf mich gemacht. Ich kann mich gerade nicht entsinnen, sowas brutales und intensives auf diese Art schonmal in einem Wrestlingring gesehen zu haben. In einem Main Event bevorzuge ich zwar andere Dinge, aber für so ein Highlight in der Midcard war das schon richtig geil. Kann man definitiv so einmal am Abend einbauen.

IWGP Junior Heavyweight Title Match
Ryusuke Taguchi (c) vs. Kenny Omega

Tanaka: Das interessanteste an diesem Match für mich war, wie sich Omega als BULLET CLUB Heel darstellt. Ende 2011/Anfang 2012 hatte er bei All Japan Pro Wrestling einen kurzen Heel-Run als Jr. Heavyweight Champion und hat dabei richtig gut abgeliefert und war ein super Heel. Als sein Vertrag mit NJPW im Herbst 2014 bekannt gegeben wurde, hatte ich insgeheim gehofft, dass er wieder als Heel auftritt, zwar nicht unbedingt im BC, weil der BC für mich nicht mehr auf dem Level seiner Gründung 2013 ist, aber ich habe Omega das Heel bekommen und war erst mal froh. Das Match war dann im Endeffekt gut, nicht sehr gut, dafür fehlten wie im Opener die größeren Reaktionen und Taguchi war vor allem im Gegensatz zum sehr aufgedrehten und charismatischen Omega sehr blass und mechanisch unterwegs. Trotzdem einige coole Konter und ein fantastischer Omega der hier auf eine Art, wie ein verrückter Pro-Wrestling-Anime-Comic-Star rüber kommt und sehr unorthodox wrestlet. Gutes Match für zwischendurch mit einem Omega als Highlight.

Papa Shango: Ich stehe einfach auf Junior bzw. Cruiserweight Wrestling! Und hier habe ich wieder mal gesehen wieso. Kenny Omega hat mich völlig in seinen Bann gezogen und aktuell könnte ich mir keinen besseren Champion vorstellen. Auch wenn es mir für Taguchi etwas leid tut, aber der konnte nicht mal im Ansatz mit Omega mithalten. Trotzdem fand ich auch den ganz gut und wie Tanaka (ich glaub zumindest er war es irgendwann im Forum) schon mal sagte, ein wenig macht er auf oder erinnert an Eddie Guerrero. Zumindest einige Bewegungen erinnerten mich an diese Legende. Könnte aber auch sein, dass Taguchis Outfit einen gehörigen Teil dazu beigetragen hat... Wie dem auch sei, das Match hat mir richtig gut gefallen und es war wieder mal schade, dass wie schon im Opener so gut wie keine Stimmung in der Halle aufkam.

Simon Weimer: Omega ist 'ne coole Sau. JRs Vergleich mit Brian Pillman fand ich nichtmal so verkehrt. Den Look hat definitiv was, unterhalten kann er auch. Das ist einer der wenigen an dem Abend, den ich mir auch gut in den großen Hallen in den Staaten vorstellen könnte (unter der Voraussetzung, dass dort Cruiserweight Matches stattfänden). Klasse Junoir Heavyweight Match von beiden, Sieger weiß auch zu gefallen. Taguchi hat keinesfalls einen miesen Eindruck hinterlassen, blieb aber aus meiner Sicht blass neben Omega.

IWGP World Tag Team Title Match
BULLET CLUB (Doc Gallows & Karl Anderson) (c) vs. Hirooki Goto & Katsuyori Shibata

Tanaka: Ich hatte hier einen Heidenspaß. Nonstop-Action, alle Moves haben Impact, sehen richtig gut aus und sind vom Timing her auf den Punkt genau. Alle vier sind super motiviert, besonders Gallows und Shibata sollten hier erwähnt werden. Shibata wirkt voller Energie und Feuer, teilweise echt fröhlich und „faceig“, was sehr untypisch für den eigentlich immer ernsten und ruhigen Arschtreter, aber auch eine sehr gute Abwechslung ist und Shibatas Persönlichkeit eine weitere Facette hinzufügt. Gallows als „Momentum-Killer“ ist hier echt super. Kaum kommen Goto und Shibata wieder zurück ins Match und die Crowd fängt an sich freuen, kommt Gallows angestampft und klatscht entweder einen der beiden oder einfach beide weg, was der Crowd ein großes Raunen und leichte Empörung entlockt. Sehr geil. Auch Anderson & Goto fügen sich super ein und haben gegen Ende eine kurze aber starke Konterphase. Sonst gibt es meiner Meinung nach noch ein richtig gutes Finish mit großem Pop der Crowd, sowie ein schönes Aftermath der beiden Highshool Freunde Goto & Shibata, welches mir ein kleines Lächeln entlockt hat. Durch die GFW-PPV-Zeit-Begrenzung von vier Stunden vielleicht etwas kurz und gerusht für den ein oder anderen, aber die vier haben das beste daraus gemacht, was starkes abgeliefert und von ihren bisher drei Matches war es das beste.

Papa Shango: Damit ich den einzigen Kritikpunkt gleich mal zu Beginn bringe: Die fehlende Zeit hat mich gestört! Das Match wiederum war wirklich so klasse, dass ich davon noch 20 Minuten mehr hätte vertragen können. Die Double Team Moves und das Tempo im Match, wo jeder seinen Moment hatte, hat mich förmlich begeistert. Etwas schade, dass Anderson seinen Cutter nicht ins Ziel bringen konnte. Umso schöner das Ende, wo ich mich – trotz meiner eher geringen Kenntnisse – richtig für Goto und Shibata gefreut habe. Es war wirklich ein schönes Bild, wie die beiden da nebeneinander im Schneidersitz im Ring gesessen haben.

Simon Weimer: … und ein weiteres Mal Bashing für die großen Ligen: Schaut hin, schaut euch diesen Doc Gallows an. Niemand von euch konnte etwas mit ihm anfangen und bei WrestleKingdom hat er gezeigt, dass man schon auf beiden Augen blind sein muss, um nichts in ihm zu sehen. Ansonsten kann ich auch nur die Kürze bemängeln, finde es auf der anderen Seite aber erstaunlich, was die vier alles in ihre 10 Minuten gepackt haben. Hier hat man schon langsam gemerkt: Es geht in Richtung Main Event.

Letzte Änderung am Sonntag, 11 Januar 2015 19:01

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