Hulk Hogan gewinnt Sex-Tape-Prozess – 115 Millionen Dollar Entschädigung

  • 19 März, 2016
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Wrestling-Legende Hulk Hogan hat den Gerichtsprozess um ein in Teilen veröffentlichtes Sex-Tape gegen das Medienunternehmen Gawker gewonnen. Die sechsköpfige Jury sprach Hogan am Freitag eine Entschädigung von insgesamt 115 Millionen Dollar zu.

Hogan bekam 55 Millionen Dollar für finanzielle Ausfälle zugesprochen. Es ist eine geschätzte Summe, die Hogan mit dem Video selber hätte verdienen können. Außerdem bekommt der frühere WWE Champion 60 Millionen für emotionales Leid. Die Jury trifft sich erneut in der kommenden Woche, um über Strafzahlungen zu beraten, die auf die 115 Millionen noch oben drauf kämen.

Hogan hatte das Klatschportal Gawker, den Gründer Nick Denton und den früheren Redakteur A.J. Daulerio verklagt, weil sie im Jahr 2012 einen rund zweiminütigen Clip aus einem Sex-Video im Internet veröffentlichten, in dem Hogan zu sehen war. Hogans Standpunkt: Das verletzte seine Privatsphäre. Die Webseite habe sich nicht an journalistische Standards gehalten; ihr sei es nur um Macht und Werbung gegangen, plädierten Hogans Anwälte.

Das Video zeigt Hogan beim Geschlechtsverkehr mit der Frau seines ehemaligen guten Freundes Bubba The Love Sponge, der den Film drehte. Hogan will von dem Dreh nichts gewusst haben. Es ist das Video, in dem sich Hogan auch zu rassistischen Äußerungen hinreißen ließ, die ihm im vergangenen Jahr den Job bei der WWE kosteten.

 

Thank U God. HH

Posted by Hulk Hogan on Freitag, 18. März 2016

 

(Quellen: WrestlingInc.com, CNN.com, SI.com, Bild.de, Spiegel.de)

Letzte Änderung am Samstag, 19 März 2016 09:56

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