T-Bone Topic: My name is Paul Aries...

  • 27 Juli, 2014
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… and I am the one behind Option C. Als hätten sich WWE und TNA diese Woche abgesprochen, haben sie beide gezeigt, wie einfach es ist, in ein paar Minuten einen grandiosen Aufbau für ein Titelmatch zu liefern. Dazu braucht es nicht einmal übermäßig viel Vorarbeit. Du brauchst keinen gut aufgebauten Titel oder einen interessanten Champion. Du brauchst einen glaubwürdigen Herausforderer und ein Mic.

Bei WWE haben wir einen, naja... mäßig interessanten Titel, der gerne mal in der Midcard verschwindet. Als Champ haben wir den weißesten Rapper, den man sich vorstellen kann. Und dann haben wir Paul Heyman mit einem Mic in der Hand und einem Monster an seiner Seite. Das reicht ihm nicht nur, um aus dem Nichts einen Main Event aufzubauen, nein. Gleichzeitig lässt er den Zuschauer mit seinen Hasstiraden gegen Cena vergessen, das Lesnar noch vor einem Jahr gegen Cena gejobbt hat.

Auf der anderen Seite haben wir einen richtig, richtig miesen TNA Championship, der vom weißesten Afroamerikaner gehalten wird, den man sich vorstellen kann. Dem Gegenüber. Austin Aries und sein Mic. Ich will Aries und Heyman hier nicht auf eine Stufe stellen, aber schaut man sich die Voraussetzungen, unter denen Aries seine Promo abgeliefert hat (fehlender Aufbau seiner Fehde, seines Charakters, seines Gegners, der massive körperliche Nachteil...), ist es schon fast unmenschlich, wie er in knapp fünf Minuten schafft, sich zum ernsthaften Herausforderer hoch zu reden – ohne einen einzigen Schlag zu setzen!

In diesem Sinne überlasse ich dem Common Denominator of Greatness diese Woche das Schlusswort: We don't measure thoughness with muscles. Toughness is about heart, it's a mindset.

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Letzte Änderung am Sonntag, 27 Juli 2014 12:23

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