Wrestling-Jahresrückblick 2021: 21 Themen, die uns 2021 bei WWE, AEW und Co. beschäftigt haben Empfehlung

  • 06 Januar, 2022
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Die Vorzeichen haben sich wieder gedreht. Während 2020 für die Wrestling-Welt in der Corona-Krise das Motto „The show must go on“ Trumpf war, hörte man 2021 von Fans ganz oft eines: „What a time to be alive“! Wrestling lebt und floriert wieder – auch wenn sicher nicht alles gut war. Es war aber definitiv ein Jahr voller Überraschungen, großer Momente und vielen guten Matches. Das sind 21 Themen, die uns 2021 bei WWE, AEW, NJPW und Co. beschäftigt haben. Der Wrestling-Jahresrückblick 2021!

Corona-Krise, aber: Die Wrestling-Fans sind zurück

Wrestling in der Corona-Krise – das war vorsichtig ausgedrückt lange eine sehr zähe Angelegenheit. 2021 ist die Pandemie zwar noch längst nicht überwunden, aber vieles ist besser geworden: Die Indy-Szene konnte wieder loslegen, und die Fans kehrten endlich in die Hallen zurück. Ein Segen! Was ist Wrestling schon ohne Fans? Nichts!

WWE vs. AEW: „Wrestling War“ läuft heiß

Der Konkurrenzkampf läuft! Fast wie im Monday Night War liefern sich WWE und AEW Duelle um die TV-Quote und die Zuschauerzahlen. AEW Dynamite hat den Wednesday Night War mit WWE NXT längst gewonnen, NXT wechselte daraufhin den Sendeplatz von Mittwoch auf Dienstag. Seitdem gibt es kaum noch zeitgleiche Duelle der Shows der rivalisierenden Promotions. Und klar, mit den großen Weeklys SmackDown und RAW liegt WWE in den Ratings noch klar vor Dynamite und dem 2021 neu eingeführten AEW Rampage. Aber die Lücke wird kleiner, gerade in der Kernzielgruppe der 18-bis 49-Jährigen wird es immer enger. Dynamite hat schon RAW geschlagen, im Oktober sogar Rampage SmackDown bei einer Überschneidung der Sendezeit. Und keine Frage: Die Fan-Lager sind geteilt – auch in den sozialen Medien läuft der „Wrestling War“ heiß. Und er wird 2022 bestimmt noch heißer.

WWE-Entlassungen: Die Wellen reißen nicht ab

Als ob die massenhaften Entlassungen 2020 noch nicht genug waren, hat die WWE 2021 noch einen drauf gesetzt. In sieben (!) Entlassungswellen entließ der Sports-Entertainment-Riese mehr Menschen als zum Beispiel Impact Wrestling – immerhin Promotion Nummer drei in den USA – überhaupt im ganzen Roster hat. Rund 80 Wrestlerinnen und Wrestler mussten gehen, darunter auch Ex-World-Champions wie Bray Wyatt und Braun Strowman. So endet also das Horten von Talenten, das die WWE in den vergangenen Jahren betrieben hat. Grund für die massenhaften Entlassungen sollen Sparmaßnahmen sein. Dass die in Geld schwimmende Promotion die Shitstorms, die über sie hineinbrachen, einfach aushielt, muss inzwischen kaum mehr betont werden. Das Gute: Einige der gefeuerten Wrestling-Stars sind auch froh über die neue Freiheit, schließlich gibt es heutzutage ja einige Optionen...

Edges zweiter Neustart: Rückkehr, Rumble, Rollins

Nach der Sensations-Rückkehr 2020 hat Edge 2021 erneut ein großes Comeback gefeiert: Wieder kehrte er beim Royal Rumble zurück, betrat direkt als Nummer eins das Match – und war am Ende der Last Man Standing: Auf den Tag elf Jahre nach dem ersten Triumph hat Edge wieder das Royal Rumble Match gewonnen. Im Main Event von WrestleMania 37 wollte er gegen Roman Reigns und Daniel Bryan wieder World Champion (oder in diesem Fall Universal Champion) werden. Das Match verlor er allerdings. Edges spätere Fehde gegen Seth Rollins wurde später eine der wesentlichen des WWE-Jahres.

AEW-Coup mit CM Punk: Cult of Personality

Es ist passiert. Es ist wirklich passiert. Nach mehr als sieben Jahren hat CM Punk sein Wrestling-Comeback gefeiert. Und nicht nur so ein bisschen. Sondern so richtig. Mit Vollzeit-Vertrag bei All Elite Wrestling. Im Vorfeld war sein bevorstehendes AEW-Debüt durchgesickert, bestätigt wurde es aber nicht, was es besonders kribbelig machte – und dann eine unglaubliche Reaktion auslöste: Bei AEW Rampage: The First Dance trat CM Punk unter den vielleicht lautesten und euphorischsten Jubelstürmen der Wrestling-Geschichte vor die Fans in Chicago. Definitiv DER Wrestling-Moment des Jahres. Auch was danach folgte – Programme mit Darby Allin, Eddie Kingston, MJF –, war mitreißend. CM Punk zurück im Wrestling-Ring – das ist einfach eine ganz große Nummer. Der Cult of Personality lebt.

AEW All Out 2021: Adam Cole! Bryan Danielson! Doppel-Schocker!

Viele Wrestling-Stars sind im Laufe des Jahres von WWE und anderen Promotions zu All Elite Wrestling gewechselt. Malakai Black, Andrade El Idolo, Jay Lethal und, und, und. Die große Show der großen Überraschungen wurde dann AEW All Out 2021. Die Großveranstaltung war ohnehin schon besondere Klasse (Stichwort: Young Bucks vs. Lucha Bros. im Steel Cage als Match of the Year Contender), doch mehrere Überraschungs-Debüts machen das Event womöglich zu einer der besten Wrestling-Shows aller Zeiten. Ruby Soho, Minoru Suzuki – ja, das war schon gut. CM Punks Rückkehr-Match – wow. Aber dann nach dem Main Event folgte noch das Mega-Doppel-Debüt: Erst Adam Cole und dann auch noch Bryan Danielson (ehemals Daniel Bryan) – beide ziehen AEW WWE vor! Die Arena in Chicago und Wrestling-Fans weltweit waren völlig aus dem Häuschen. Mit Matches gegen Kenny Omega, Minoru Suzuki, Eddie Kingston und Hangman Adam Page (eine Stunde Matchzeit!) zeigte Danielson in den folgenden Monaten einige der besten Matches seiner ohnehin unvergleichlichen Karriere.

Bianca Belair: Aufstieg einer Sympathieträgerin

Der Shooting-Star am WWE-Himmel 2021! Bianca Belair ist in diesem Jahr in den Superstar-Kosmos aufgestiegen. Die 32-Jährige gewann das Royal Rumble Match, fuhr nach ihrem ersten Jahr im Main Roster direkt in den Main Event von WrestleMania 37 (Tag 1) und entthronte dort WWE SmackDown Women's Champion Sasha Banks in einem tollen Match für einen der schönsten Momente des WWE-Jahres. Den Titel hielt sie bis zum SummerSlam. In den PWI Women's 150 für die besten Wrestlerinnen des Jahres war sie die Nummer eins. Verdient.

Kenny Omega: Der Belt Collector

Fast ein Jahr lang war Kenny Omega AEW World Champion – und sein Run ist jetzt schon legendär. Omega hievte den AEW World Title auf ein noch höheres Niveau, wurde außerdem zum großen Belt Collector, hielt parallel AAA Mega Championship und die Impact Wrestling World Championship und den dazu vergebenen alten TNA World Title. Mit vier großen goldenen Gürteln zog Omega zeitweise in die Arenen ein. Dass er als Top-Star und Top-Heel von AEW auch noch durchweg Top-Leistungen zeigte, muss man bei Kenny Omega schon gar nicht mehr erwähnen. Auch in den PWI 500 für 2021 stand Omega auf Platz eins. Was für ein Run!

NXT 2.0: Neu ist nicht immer besser

Der Black and Gold Brand der WWE, wie ihn viele Fans liebten und schätzten, ist Geschichte. NXT hat nach klar verlorenem Wednesday Night War mit AEW Dynamite einen völlig neuen Anstrich bekommen. Das Roster wurde zu einem großen Teil durchgetauscht, viele etablierte Stars sind weg, viele neue Gesichter sind da, die Kontrolle wanderte von Triple H zu Vince McMahon. Der Nachwuchs-Brand der WWE wird wieder mehr zur Talenteschmiede, ehemalige Indy-Stars werden durch Eigengewächse ersetzt, statt auf Techniker wird auf Big Men gesetzt, kurzum: Es soll mehr WWE drin stecken. Der radikale Kurswechsel gefällt nicht jedem, schließlich war NXT über Jahre ein Garant für tolles Wrestling von tollen Wrestlern. Das neue Produkt ist für viele bisherige Zuschauer nichts mehr. Die bisherigen Aushängeschilder und Ausnahmekönner Adam Cole, Johnny Gargano und Kyle O'Reilly verließen die Liga freiwillig.

Owen Hart: Das Erbe der Legende landet bei AEW

Eigentlich ist noch gar nichts passiert, und trotzdem gehört das hier zu den sensationellsten Überraschungen des Wrestling-Jahres: Owen Harts Erbe landet bei All Elite Wrestling. AEW ist eine Kooperation mit der Owen Hart Foundation und Harts Witwe Martha eingegangen, darf den Namen des legendären Wrestlers nutzen und sein ideelles Vermächtnis pflegen. Etwas, das Martha Hart der WWE, die sie für den Unfall-Tod ihres Mannes im Jahr 1999 verantwortlich macht, über 22 Jahre verbot. Dass Hart nun mit AEW kooperiert – das beweist Vertrauen, das hat Signalwirkung. Noch, wie gesagt, ist bei AEW nicht viel passiert. Im Mai 2022 soll es dann so weit sein, dann kommt das Owen Hart Cup Tournament – ein prestigeträchtiges Turnier für Männer und eines für Frauen.

Roman Reigns: Pure Dominanz

War jemals jemand in der WWE so dominant wie er? Roman Reigns geht auf 500 Tage als WWE Universal Champion zu, verteidigte sein Gold alleine 2021 gegen Kevin Owens, Daniel Bryan, Edge, Cesaro, Rey Mysterio, Finn Balor, John Cena und Brock Lesnar – darunter die Main Events von WrestleMania 37 und dem SummerSlam 2021. Der Tribal Chief ist definitiv der Head of the Table in der WWE. Dieser Run ist von historischer Dimension.

Christian Cage: Comeback-King überall im Main Event

Noch zu Beginn des Jahres war nicht damit zu rechnen gewesen, dass Christian Cage jemals wieder in den Wrestling-Ring steigt. Nach einschlägiger Verletzungshistorie war der Wrestler seit Jahren in Rente – und dann ging es Schlag auf Schlag. Christian bekam wieder die ärztliche Freigabe für den Ring, trat beim WWE Royal Rumble 2021 überraschend auf, feierte einen besonderen Reunion-Moment mit Edge – und wechselte dann zu All Elite Wrestling. Dank einer Kooperation seines neuen Arbeitgebers mit Impact Wrestling gewann er im August sogar die Impact World Championship. Irre: Mit WWE Royal Rumble, AEW All Out und Impact Wrestling Bound For Glory hat Christian 2021 gleich bei drei großen Pay-per-Views dreier großer Promotions im Main Event gestanden.

Forbidden Door: Geöffnet? Eingetreten!

Die verbotene Tür wurde geöffnet, nein Quatsch, sie wurde eingetreten! Lange schien es unwahrscheinlich bis unmöglich, dass sich die großen Wrestling-Promotions der Welt abseits von WWE gegenseitig unterstützen und mit Wrestlerinnen und Wrestlern austauschen. Gerade die Verbindung von All Elite Wrestling (AEW) zu New Japan Pro Wrestling (NJPW) und Ring of Honor (ROH) schien kompliziert, weil die Gründung von AEW und die Abwanderung etlicher Stars einen schweren Schlag für die anderen Ligen bedeutete. Doch die Forbidden Door ist offen, und gerade AEW holt sich viele Stars ins Haus. Die Japaner Minoru Suzuki oder Tomohiro Ishii etwa waren schon da, die AEW-Superstars Kenny Omega und Christian Cage wurden derweil Impact World Champion. Die Möglichkeit, auch nach Japan gehen zu können, war für Bryan Danielson ein entscheidender Punkt für die Zukunftsplanung – für AEW ist das kein Problem, passiert ist es aber bisher nicht. Der Austausch jedenfalls ist angelaufen (und liegt mit Impact zurzeit schon wieder auf Eis), 2022 ist sicher noch mehr möglich. Denn im Prinzip profitieren sie alle davon, wenn sie gemeinsam dem Platzhirsch WWE etwas mehr auf die Pelle rücken können.

IWGP World Heavyweight Title: Unter keinem guten Stern

So richtig glücklich dürfte New Japan Pro Wrestling (NJPW) mit der neuen IWGP World Heavyweight Championship noch nicht geworden sein. Manche würden sogar sagen: Das Ding ist ein Flop! Nachdem das Gold Anfang 2021 von Kota Ibushi, der IWGP Heavyweight und Intercontinental Championship infolge seines großen Triumphs bei Wrestle Kingdom 15 vereinigte, aus der Wiege gehoben wurde, ist damit zunächst wenig Glorreiches passiert. Ibushi verlor den Titel, der in den Augen einiger Fans eher wie ein Spielzeug aussieht (oder gar wie der alte Divas Title der WWE), bereits nach einem Monat. Nachfolger Will Ospreay hielt ihn nur wenig länger, musste ihn wegen einer schweren Nackenverletzung kampflos abtreten. Seit Dominion im Juni ist nun Shingo Takagi IWGP World Heavyweight Champion. 2021 war leider insgesamt kein gutes Jahr für NJPW, die Pandemie störte weiter, Booking-technisch lief einiges daneben, Star-Power fehlte, und die „Abschaffung“ des IC Title hinterließ eine große Lücke in der Uppercard. Immerhin: Mit Ibushi, Ospreay und Takagi haben drei Männer erstmals den World Title gewonnen, haben also einen ganz wichtigen Schritt nach oben gemacht.

Britt Baker: Zahnärztin als Breakout-Star

Sie gehört definitiv zu den Aufsteigerinnen des Jahres und zu den besten Wrestlerinnen 2021: Dr. Britt Baker DMD. Die Lieblings-Zahnärztin der Wrestling-Fans gewann bei AEW Double Or Nothing 2021 die AEW Women's World Championship, die Hikaru Shida mehr als ein Jahr lang gehalten hatte. Kaum eine Frau im AEW-Roster ist so „over“ wie Baker, die sich langsam auf Superstar-Level schiebt. Gerade ihr Auftritt in ihrer Heimatstadt Pittsburgh löste so beeindruckende Reaktionen aus, dass es sich CM Punk bei seinem eigenen Sensations-Comeback nicht nehmen ließ, Bakers Beliebtheit direkt im ersten Satz zu erwähnen („You guys really know how to make a kid feel like Britt Baker in Pittsburgh“). Eine beeindruckende Performance lieferte Britt Baker im brutalen Lights Out Match mit Thunder Rosa bei AEW Dynamite: St. Patrick's Day Slam.

WALTER und Ilja Dragunov: WWE-Epos made in Germany

870 Tage. Noch einmal: 870 Tage. So lange war WALTER WWE NXT United Kingdom Champion. Das sind weit mehr als zwei Jahre. So etwas gibt es im modernen Wrestling eigentlich gar nicht mehr. Der gewaltige Österreicher hat einen historischen Title Run hingelegt. Zu Ende ging die Regentschaft im August. In einer monströs physischen Ringschlacht bei NXT TakeOver 36 hat der Dresdner Ilja Dragunov, ein alter Bekannter aus Deutschland, WALTER entthront. Die Wrestling-Welt verneigte sich. Mit Sicherheit das beste Match unter dem Dach der WWE 2021.

Katsuyori Shibata: Hoffnung nach dem Horror

Ein Comeback schien für alle Zeiten ausgeschlossen, zu schlimm war die Verletzung, die Katsuyori Shibata im Jahr 2017 im Ring davongetragen hatte. In einem Match mit Kazuchika Okada zog sich der Strongstyle-Wrestler eine Hirnblutung zu und konnte froh sein, knapp mit seinem Leben davongekommen zu sein. Viereinhalb Jahre später, im Oktober 2021, feierte Shibata ein völlig überraschendes Mini-Comeback im Ring von New Japan Pro Wrestling. In einem Grappling-Kampf duellierte er sich für fünf Minuten mit Zack Sabre Jr.. Es war kein richtiges Match – aber egal, die Botschaft ist angekommen: Ja, die Fans dürfen wieder hoffen. Am 15. Dezember kündigte The Wrestler dann tatsächlich mehr an – 4. Januar 2022, Tokyo Dome, Wrestle Kingdom 16: „Ich habe ein Match.“ Shibata ist zurück!

Ring of Honor: Das Ende einer Ära

Eine Promotion am Abgrund? Ring of Honor, das im Laufe der Jahre so viele Wrestler zu Stars gemacht hat, hat seinem gesamten Roster gekündigt und ist Mitte Dezember von Sendung gegangen. ROH Final Battle 2021 war die vorerst letzte Show der Kult-Liga, die eine mehrmonatige Pause angekündigt hat, um sich völlig neu aufzustellen. Eine Rückkehr wurde für April 2022 angekündigt, aber die Fans sind in Sorge. Kommt Ring of Honor wirklich wieder? Klar ist: ROH, wie wir es kennen, ist Geschichte.

Bobby Lashley und Big E: Das Jahr der schwarzen WWE Champions

Schwarze als WWE Champions – das gab es in der WWE-Geschichte jahrzehntelang gar nicht, war auch später eine absolute Seltenheit. Es gab Fans, die der Wrestling-Promotion Rassismus vorwarfen. 2021 ist hingegen das Jahr der schwarzen WWE Champions: Im März entthronte erst Bobby Lashley Übergangs-Champion The Miz und holte sich erstmals in seiner Karriere das große Gold. Nach einem starken Run inklusive WrestleMania-Sieg gegen Drew McIntyre wechselte der Titel wieder, im September krönte seinerseits Big E seine Karriere, gewann per Cash-in von Money in the Bank zum ersten Mal einen World Title in der WWE. Sein Triumph bei RAW gehört zu den Feel-Good-Momenten des WWE-Jahres. Übrigens: Weil Kofi Kingston schon 2019 WWE Champion war und Xavier Woods 2021 King of the Ring wurde, können sich nun alle Mitglieder des New Day auch große individuelle Erfolge in den Lebenslauf schreiben.

Todesfälle: Unvergessene Helden

Die Wrestling-Welt hat 2021 einige Legenden und Helden verloren. Gestorben sind unter anderem „Mr. Wonderful“ Paul Orndorff, Butch Reed, New Jack, The Patriot, Daffney, „Beautiful“ Bobby Eaton, Blackjack Lanza, Jimmy Rave und der Promoter Jim Crockett Jr.. Ruht in Frieden, ihr seid unvergessen.

Krönung von Hangman Adam Page: AEW beschließt Kapitel 1

Mit einem absoluten Feel-Good-Moment des Jahres hat All Elite Wrestling ein ganz großes Kapitel seiner noch relativ jungen Geschichte abgeschlossen: Hangman Adam Page hat bei AEW Full Gear 2021 die AEW World Championship von Kenny Omega gewonnen. Auf diesen Moment hat AEW praktisch seit Gründung der Promotion vor drei Jahren hingearbeitet. Jetzt ist die Prophezeiung nach allen Irrungen, Wirrungen und Wendungen endlich wahr geworden. Der Cowboy ist Champion – und AEW hat auf dem Weg nicht nur ein neues Top-Babyface geschaffen, sondern auch den ersten Wrestler selbst zu einem absoluten Superstar gemacht. Nach Chris Jericho, Jon Moxley und Kenny Omega ist Page der erste Homegrown-AEW-World-Champion. Und ganz ehrlich: Wer bei Pages Feier auf den Schultern der Dark Order kein Tränchen im Auge hatte, hat das Wrestling nie geliebt.

Letzte Änderung am Donnerstag, 20 Januar 2022 11:32

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