Interview: Batista über Wrestling Training

  • 26 Mai, 2013
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tp-interviewsWWE Superstar Batista bekam mit Ende 20 eine derbe Absage – nach einem Try-out im WCW Power Plant sagte man ihm, dass er es NIE zu Professional Wrestler schaffen werde. Man war der Meinung, er sei zu als – außerdem sah man seinen Bodybuilding Hintergrund sehr kritisch.

Der Schmerz über die deutliche Absage wich schnell Wut – Batista hört nicht gerne, wenn man ihm sagt, dass er etwas nicht könne. Er entschied also sich schnell, das Bodybuilding aufzugeben – einfach weil es ihm keine Perspektive bot. Er trat gegen Konkurrenz an, die zwar genauso viel woge wie er, dabei aber deutlich kleiner war. Und damit natürlich auch beeindruckender.

Zu diesem Zeitpunkt wog er rund 159 Kilo (350 lbs) und verfügte über keinerlei Kondition. Das änderte er, indem er seine Trainingsgewichte reduzierte und eine Wrestlingschule besuchte. Das Gewicht reduzierte er schließlich um fast  35 Kilo.  
Wie er das geschafft hat, hat er in einem Interview mit einem amerikanischen Bodybuilding – Magazin erzählt.

Hier einige Ausschnitte aus dem Interview.

Welche andere Sportarten hast Du vor dem Wrestling oder Bodybuilding betrieben?

Batista: Ein bisschen von allem. Ich liebe Sport an sich. Ich war Ringer (was ich geliebt habe) – aber ich habe erst spät damit begonnen. Erst zu Beginn der High School.
Davor habe ich vieles gemacht. Football und Basketball gespielt, Leichtathletik betrieben, Diskuswerfen und Kugelstoßen...
Aber ich bin nie in etwas herausragend gut gewesen – und mir fehlte die Leidenschaft, die ich fürs Bodybuilding und auch fürs Wrestling habe.

Wie sieht dein Kraft-Training heute aus?

Batista: Mein Krafttraining sieht heute ganz anders aus, als zu Bodybuilding-Zeiten.
Ich trainiere nicht mehr mit sehr großen Gewichten, sondern mit einer hohen Anzahl an Wiederholungen.
Auch trainiere ich nicht mehr bis zum Muskelversagen. Das geht einfach nicht mehr – denn wenn man im Wrestling ständig „on the road“ ist und fast täglich im Ring steht, bleibt dem Körper keine ausreichende Regenerationszeit.

Meistens trainiere ich an Maschinen und nicht mit Freihanteln. Dabei bin ich unabhängiger und kann allein trainieren. (Anm. d. Red. Freihanteltraining mit hohen Gewichten sollte IMMER mit einem Partner betrieben werden. Denn falls man sich überschätzt oder einen Tag einfach nichts mehr geht, kann man sich schwer verletzen, wenn niemand da ist, der einem die Hantel abnimmt!). Ich trainiere also, um den Status Quo aufrecht zu erhalten. Die Übungen absolviere ich schnell und intensiv.

Das allein reicht aber nicht? Wie sieht deine Ernährung aus?

Batista: Viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate und noch weniger reinen Zucker. Außerdem nehme ich Proteinpulver zu mir, um genügend Eiweiß aufzunehmen. Vor dem Training gibt es ein spezielles Aminosäurepulver, das neben den Aminosäuren (für Proteinaufbau / Muskelaufbau) auch mit Kohlenhydraten versorgt – und zwar so viele, wie ich zum Training wirklich brauche. Nach dem Training gibt es ein Growth & Recovery – Mittel, das hilft, die Glykogenspeicher (Kohlenhydratspeicher im Körper) wieder zu füllen und den Muskel nochmal mit Proteinen versorgt. Ich benutze auch Fatburner (Anm. d. Red. Fatburner sollen helfen, Körperfett und Fett, das mit Nahrung aufgenommen wird, besser zu verbrennen – die Wirkung ist umstritten).

Aber natürlich gibt es einen „Cheatday“, an dem ich essen kann, was immer ich will. Aber auch dann übertreibe ich es nicht!

Was war die schlimmste Verletzung, die du dir im Wrestling zugezogen hast?

Batista: Ein gerissener Trizeps. Das ist in einem Match passiert. Man musste mir einen Teil aus dem hinteren Oberschenkelmuskel entnehmen, um den Trizeps wieder zu flicken. Da musste ich 6 Monate aussetzen.

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Quelle: BodyBuilding.com, LLC.

Letzte Änderung am Sonntag, 09 Juni 2013 17:16

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