Dienstag, 17 Dezember 2013 00:27

Die 10 vielversprechendsten TNA Eigengewächse

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advent17TNA steht oft in der Kritik, WWE-Altlasten zu pushen und die eigenen Talente zu vernachlässigen. AJ Sytles beweist gerade mit seinem großen Push das Gegenteil und wir wollen das heute mit unserer Top 10 Liste untermauern. Denn auch wenn man an TNA viele Sachen wie Produktion, Storylines oder das Pushen der falschen Worker kritisieren kann, eines ist unantastbar: Der Lockerroom an sich.


Platz 10
Kazarian

An Platz 10 habe ich lange geknabbert. Kaz oder doch Magnus? Einer musste raus aus der Liste. Fakt ist: Beide hatten noch nicht wirklich die Gelegenheit, sich zu zeigen. Und die wenige Zeit, die sie bekommen, hat Kaz meiner Meinung nach besser genutzt. Im Ring ist er ganz klar vor Magnus, auch am Mic hat er sich in den letzten Monaten gemacht. In Erinnerung blieb dabei ein Segment aus dem letzten Jahr, als er sich als AJ Styles ausgab. Wer Styles' „Künste“ am Mikrofon kennt, wird sich über diese Parodie totlachen:

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Platz 9
James Storm

Auch der Cowboy hat eine tragische Geschichte von fehlenden Möglichkeiten, sich zu präsentieren. Vor ca. zwei Jahren, nach dem Split von seinem langjährigen Tag Team Partner Bobby Roode, war er das beliebteste Babyface der Company. Diese Overness hielt auch gut ein Jahr an, aber man schaffte es einfach nicht, ihn im Main Event oder zumindest in der Uppercard zu etablieren. Nach seinem Abstieg befindet er sich aktuell wieder in der Tag Team Division. Glücklicherweise lief sein Besuch bei den anonymen Alkoholikern vor einigen Jahren erfolglos ab.

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Platz 8
Bad Influence

Christopher Daniels & Kazarian, seit über einem Jahr nun als selbsternanntes „best tag team in the bu-si-ness“ unterwegs, schaffen es Woche für Woche dem Zuschauer ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Die ganz wird leider viel zu selten mit Titeln belohnt, doch die beiden schaffen es am Mic sofort, ihre Niederlagen im Ring vergessen zu machen. Jede Woche tun sie etwas, um dem Zuschauer im Gedächtnis zu bleiben, sie erinnern fast ein wenig an Edge & Christian. Passend zur Jahreszeit gibt es ein kleines Segment mit Santa Claus:

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Platz 7
AJ Styles

Auch, wenn mich die TNA-Marks jetzt lynchen werden: Ja, AJ nur auf der Sieben. Subjektive Liste, eben und da gibt es noch eine ganze Reihe von Workern, die als Gesamtpaket meiner Meinung nach noch vor AJ sind (auch wenn man mit dem lonesome ranger gerade einen guten Anfang macht). Bei Styles muss es natürlich ein Match sein. Und da er wie niemand anderes für TNA steht, hier das allererste Mal, dass der X-Division Title ausgefochten wurde:

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Platz 6
Eric Young

Ja, ich sehe ich EY vor Storm, Kaz & Styles. Wie gesagt, hier geht es nicht um Darstellung oder Storylines, sondern um Potential. Und da halte ich Young schlicht und den ergreifend für den unterbewertesten Wrestler im TNA Roster. Ich weiß, Comedy-Gimmicks sind nicht sonderlich beliebt, aber ich kann über EY herzhaft lachen. Aber auch Verbissenheit hat er drauf, erinnert man sich an die Wochen vor Lockdown dieses Jahr. Ganz abgesehen davon, dass er ein richtig guter Wrestler ist. Den Typ würde ich zu gerne mal mit ernsthaftem Gimmick und einem großen Push sehen...

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Platz 5
Christopher Daniels

Das Paradebeispiel dafür, was Vince McMahon mit seinem Körperfetisch so alles entgeht. Der Typ ist arrogant, kann ernsthafte Promos halten, kann lustige Promos halten und kann aus wirklich jedem ein gutes Match herausholen. Trotzdem bekam er bei WWE nie eine Chance. Auch TNA hat ihn leider nie in dem Maße gepusht, wie er es verdient gehabt hätte. Eine Promo habt ihr schon bei Bad Influence zu sehen bekommen, nun habt ihr hoffentlich etwas Zeit mitgebracht: Ein Ironman Match gegen seinen alten Rivalen.

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Platz 4
Samoa Joe

Als unaufhaltbare Maschine bei TNA eingeführt, half Joe zu Beginn, TNA auf seinen Schultern zu tragen. Mit der Ankunft Hogans & Bischoffs ging es rapide bergab für ihn und seitdem dümpelt er in der Midcard herum und kratzt hier und da an der Uppercard. Wer auch nur ein Match (insbesondere eines der Früheren) der Samoan Submission Machine gesehen hat, kann nachvollziehen, woher der Chant „Joe's gonna kill you“ kommt. Der Kerl ist so stiff, dass man teilweise Mitleid mit seinen Gegnern bekommt. Hier ein paar Highlights aus seiner Fehde mit Sting (vor allem im zweiten Video schön die Intensität zu sehen. Bei WWE fiele mir kaum jemand ein, der einen Brawl so verkaufen könnte).

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Platz 3
Austin Aries

Führt man sich Aries' raketenhaften Aufstieg bei TNA noch einmal vor Augen, wirkt er immer noch surreal. Kaum hatte er einen festen Vertrag, sofort in der X-Division gepusht, dort wurde er zum längsten x-Division Champ aller Zeiten, trat dann ungeschlagen ab und schaffte den nahtlosen Übergang zum World Heavyweight Champion. Und das alles unter Bischoff & Hogan. Aber das wichtigste: Niemand hat es mehr verdient. Aries ist ein absolutes Workhorse. Er hat einen interessanten Charakter, er weiß sich auszudrücken und ist im Ring schlichtweg unantastbar. Leider hat er seit seinem Titelverlust letztes Jahr ein wenig den Boden unter Füßen verloren...

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Platz 2
Bobby Roode

Das Gegenstück zu James Storm – in so ziemlich jeder Hinsicht. Nach dem Split 2011 war er derjenige, der es geschafft hat, sich im Main Event zu etablieren – und wie! Im Gegensatz zu James Storm hat man sein Momentum hier optimal genutzt und der It-Factor hatte eine fast einjährige Titelregentschaft, die sich nicht nur unterhaltungstechnisch sehen lassen konnte, sondern auch Zahlen für TNA produzierte, wie es bislang nur die großen Namen ala Kurt Angle, Sting & Jeff Hardy geschafft haben. Nicht verwunderlich also, dass man jetzt in der Post-Bischoff-Ära wieder auf den It-Factor zurück greift und ihm wieder einen kräftigen Push gibt.

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Platz 1
Das Zusammenspiel der Talente

Ich habe lange überlegt und ich kann hier einfach keinen ersten Platz vergeben. Ich hielte fast jeden aus dieser Liste dafür in der Lage, die Company zu tragen. Der einzige Unterschied ist, dass manche die Gelegenheit bekommen, sich unter Beweis zu stellen, andere nicht – aus welchen Gründen auch immer.

Daher gibt es zum Abschluss zwei Matches und ein Segment, die alle mit den hier aufgeführten Workern besetzt sind. Wenn ich jemanden von TNA überzeugen möchte, kommen mir diese drei Dinge sofort in den Sinn, allesamt ein Must-See, das jeder Wrestlingfan genießen kann:

Das X-Division Titelmatch von Slammiversary 2012 zwischen Austin Aries und Samoa Joe. Zeig mir zwei Worker, die so etwas aus 10 Minuten machen:

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Bobby Roode und James Storm vor ihrem ersten großen Match, die beiden haben ein bisschen was von Triple H-Shawn Michaels Chemie:

.. und zu guter Letzt den Main Event von Destination X 2012. Das dazugehörige Rematch von Hardcore Justice ist mindestens genauso sehenswert. Für mich sind diese beiden als Gesamtpaket die Matches dieser noch jungen Dekade. Da können, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, auch nicht die Aufeinandertreffen von CM Punk und Daniel Bryan mithalten (was in großen Teilen auch der Spannung geschuldet ist).

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