Simon Weimer

Simon Weimer

Kein Dezember ohne Adventskalender. Das gilt auch für Wrestlingfans. Genauso wie kein Adventssonntag ohne Schmankerl. Und für alle, die an den Adventssonntagen eine Flucht brauchen, um dem Lebkuchen-Geätze und dem Gestank von erbrochenem Glühwein zu entkommen: Hier ist unsere kleine Reihe zu der Show, an der dieses Jahr kein Fan vorbei gekommen ist, die Show, die den Indys die Stars wegschnappt und den Fans das bietet, was sie wollen: NXT.

Es begann bereits im Dezember letzten Jahres. Sami Zayn. Kevin Owens. Zwei Worker mit einer Vergangenheit, die sich kein Booker hätte ausdenken können, in einem Szenario, das nicht besser hätte insziniert werden können. Owens, dessen heiß erwartetes Debüt die Nacht eröffnete und Zayn, dessen Titelgewinn nach monatelangen Rückschlägen eine märchenhafte Wrestlingnacht beenden sollte.

Im Grunde fehlten nur noch Zayns Eltern im Publikum, um diesen großen Babyface-Moment klassisch zu feiern. Owens kam als erster zum Ring gestürmt, um Zayn zu gratulieren - nur um ihn nach der ausführlichen Jubelfeier auf den Ringapron zu powerbomben. Mit der ganzen Hintergrundgeschichte der beiden und Zayns Selling... ein Gänsehaut-Moment.

Herodes hätte Zayn damals vermutlich als Hexe verbrannt. Aber nicht nur aufgrund seiner Haarfarbe. Wie er im Ring instinktiv weiß, wie er Emotionen ziehen kann, auch das hat etwas Magisches. Man nehme Kevin Owens dazu und man hat ein bisschen die Chemie von Triple H vs. Shawn Michaels.

Inzwischen wurde wohl schon jeder etwas talentiertere Wrestler zum zweiten Shawn Michaels hochgejubelt. Zayn kommt dem meiner Meinung nach am nächsten. Er hat nicht unbedingt das Charisma oder das Ego eines HBK, aber er hat das Feuer - und das macht so einiges wett. Er ist ein In-Ring-Genie, das sogar mit einem Besenstiel einen 5-Sterne-Klassiker hinlegt. Und er hat den Look des ultimativen Underdog-Babyfaces.

Getragen wurde die Fehde von den auftrebenden Stars, das Sahnehäubchen aber bildete der General Manager. William Regal durfte wieder einmal zeigen, dass er einer der unterbewertesten Promocutter der Wrestlinggeschichte ist:

Die NXT-Matches der beiden sind keine filigranen Technikfeuerwerke, dienten aber dem Gesamtkontext und machten Owens zu einem Heel, den man wirklich hassen konnte - eine echte Rarität heutzutage. Die beiden sind einfach füreinenader geschaffen. Neulingen, die sich einen Eindruck der beiden verschaffen wollen, seien folgende Promos ans Herz gelegt:

Die Katzen sind aus dem Haus, Zeit für die Mäuse, auf dem Tisch zu tanzen. John Cena, Randy Orton, Daniel Bryan und nun auch noch der auserwählte Seth Rollins - allesamt sind für die nächsten Monate außer Haus. Derweil platzt die Uppercard vor schlecht gepushtem Talent. Wer kann die Lücken schließen? Wer wird der Champ? Wer kann jetzt die Power of Positivity nutzen und in die Hände klatschen? Schauen wir uns mal ein paar Kandidaten an:

Roman Reigns
Logisch, ne? Die größte Maus, fast schon mit den Ausmaßen einer Ratte, im Feld. Reigns kratzt schon seit Ewigkeiten am Titel und glaubt man den letzten Gerüchten war sogar geplant, ihn im Zuge des aktuellen Programms mit Rollins den Titel holen zu lassen. Wäre also vermutlich Vinnies erste Wahl für einen neuen Champ. 

Will ich das? Bitte nicht! Reigns kann als Heel Gold wert sein, aber er passt in seiner aktuellen Situation einfach nicht in die Rolle des großen Babyfaces, in die man ihn ständig drängen will. Er reißt sich den Arsch auf, macht große Fortschritte, hat aber einfach nicht die Persönlichkeit, um gleich als großes Babyface zu starten.

Sheamus
Mr. Money in the Bank, die Albino-Maus muss man immer auf dem Zettel haben. Im Turnier selbst räume ich ihm keine großen Chancen ein, halte es aber für absolut nicht unmöglich, dass er am Ende gegen den Sieger eincasht.

Will ich das? Vermutlich eine noch miesere Alternative als Reigns, mal ernsthaft: Der Typ bestreitet grade 6-Man-Tags in den Preshows. Nach dem, was Rollins mit dem Titel angestellt hat, wäre es ein Verbrechen, den Titel solch einem Statisten zu überlassen.

Bray Wyatt
Die Wollmaus (weil Bart und so) in der Uppercard steckt zwar grade in einer großen Storyline, dürfte aber nach einer Fehde mit dem Undertaker definitiv in der Diskussion für eine Fehde um das große Gold sein. Ob er dabei die Fehde vorher gewinnt oder nicht, scheint bei WWE ja nebensächlich zu sein. Eine Promo, die Niederlage weggegrinst und die Card weiter hinauf gekrabbelt. Erschreckend, wie sehr das nach Cena klingt...

Will ich das? Nein. Wyatt war bislang ein gruseliger Spinner. Mit der Zeit hat er sich zwar als einsimensional entpuppt und eine Niederlage nach der anderen hat auch nicht dabei geholfen, ihn weiter zu bringen, aber er hat immer noch irgendwo in die Show gepasst. Jetzt kann er wie Kane und der Undertaker in ihren besten Zeiten Naturgewalten beschwören. Damals passte das noch in das allgemein trashig wirkende WWE-Produkt der 90er. Ins heutige Hochglanz-WWE-TV passen solche Effekte und Charaktere einfach nicht mehr.

Dolph Ziggler
Nur Favoriten sind Mäuse, in der Hinsicht in Ziggler wohl eher ein lästiger Floh. Er wird als Füller für das Turnier herhalten dürfen. Genau wie Owens, Del Rio, King Barrett und (mir schlecht, das nur zu schreiben) Cesaro.

Dean Ambrose
Die Wühlmaus, die sich durch Gegnerschwaden wühlt, nicht so wirklich gepusht wird, aber auch ein bisschen unter dem Radar fliegt, sodass sie nicht wirklich in einer Mausefalle (aka Fehde gegen Stardust oder dergleichen) landet. Hat in meinen Augen das Zeug zum Geheimfavoriten.

Will ich das? Naja, wäre für mich zumindest die erträglichste Lösung. Aus dem ganz einfachen Grund: Keiner der hier Genannten ist so wirklich over. Sei es durch fehlende Fähigkeiten, fehlende Mictime, oder miese SLs. Ambrose traue ich am ehesten zu, möglichst schnell in die Rolle hinein zu wachsen und die Zuschauer auf seine Seite zu ziehen.Von den Storyline-Möglichkeiten mit Reigns & Rollins mal ganz abgesehen.

Was will ich denn nun?
Ich will ein paar schöne Matches, die auch als Beginn einer Fehde genutzt werden, dabei vor allem eine ordentliche SL für Cesaro und ich will ein großes Finale zwischen Ambrose & Reigns. Ganz wichtig: Mit einem Turn von einem der beiden. Und so gern ich Ambrose auch als Heelchamp sehen würde: Einen besseren Zeitpunkt für einen Roman-Heelturn gibt es nicht. Der könnte ihn endlich dahin katapultieren, wo man ihn haben will.

Seit Lesnar hat sich Reigns den Arsch aufgerissen, sowohl im Sinne des Kayfabes, als auch hinter den Kulissen. Er kann interessante Matches zeigen, die länger als fünf Minuten dauern und hat es mit jedem denkbaren Heel in der WWE aufgenommen. Wenn er dann, nach all den Rückschlagen und den Steinen, die ihm von der Authority in den Weg gelegt wurden, wenn er da nach umkämpften 25 Minuten den Low Blow gegen seinen Bruder auspackt... dann hätten wir endlich mal wieder etwas Tiefe im Programm. Eine absolut menschliche Reaktion, die man trotzdem hassen kann. Wir hätten all das, was wir nicht müde werden zu fordern. Und zwar genau von dem, den wir monatelang ausgebuht haben. Da wäre selbst der größte Smark zwiegespalten...

Do you remember the time, when it wasn't embarrasing to tell other people you're a wrestling fan? Way back, when wrestling was perceived as cool? No? Well, it's been a while. But right now, we actually have something we can point to and proudly say: Yes! I fucking love watching that shit!

For a wrestling company to produce something like that... it's really not that hard. Good ol' JR said it best: Companies are spending millions on research trying to figure out what their customers want. Wrestling companies hear it - for free. From already paying, vocal customers! We really can't make it any easier for you.

I mean, yeah, the fact that WWE is responsible for this cool kind of underground movement... it's kinda like Vladimir Putin leading a revolution in Russia, but well... if your "competition" is constatntly plugging their ears... it's kind of hard to hear your audience.

Over the course of the last 10 years, two matches really stood out to me personally. Both times Austin Aries and Bobby Roode battled it out for the TNA World Championship. Aries as the ultimate fighting underdog against Roode. As a "smart" fan you kind of liked Roode, but in the ring, on the mic, he was just so dispicable, so disgusting, you just couldn't help it, you wanted to see him loose. And be plagued by hemorrhoids the next morning.

Sasha and Bayley remind me of that feeling. Rooting for the babyfaces, desperately wanting them to have their happy end. That moment when you get lost in the match, screaming for the nearfall, yelling "TAP! TAP! TAP!" at your screen (admit it, you've done it more than once).

To be really honest: I didn't like the group hug at Brooklyn. Sasha walking up to Bayley, that was a bit too much for me. But shit! The f'n following promo was worth every build-up. To me, Sasha is the spokeswoman of this revoltion. No one can touch her on the mic. Just like Roode, so disgusting, so condescending... I was praying to god, she would wake up the next morning covered in hemorrhoids.

"I always wanted to be in the WWE, but I wanted to be a wrestler" - Sasha Banks

And Bayley is just the perfect counterpart. If you have an eye for the little subtleties, for nuances, you will notice: She's got the body language of an introvert - a big time introvert! I haven't seen it to that extend in wrestling and I didn't really believe, it could work in such an intense form of entertainment, but... holy shit, it does! No intensity lost on her.

Speaking of subtleties: It's the little things that tell you, how big this thing is. To me, it occured while listening to the Steve Austin Show. He likes to review PPVs with Wade Keller, who updates him on the storylines since he doesn't watch that much RAW. After Keller strongly advised him  to take a look at Sasha vs. Bayley, Austin hadn't just watched the match and sung their praises.

He enjoyed giving a really detailed analysis and got caught up on how Bayley got her titleshot. He talkes with a passion you don't hear from him often these days. Maybe that tells you that NXT doesn't only serve wrestling fans. Maybe it can attract new fans. And maybe, just maybe, it can help make wrestling cool again. I'm fairly certain those two lovely ladies will do their part tonight.

Kann sich noch jemand an Zeiten erinnern, in denen es nicht peinlich war, Wrestlingfan zu sein? Als Wrestling noch cool war? Nein? Ist ja auch schon ein bisschen her. Aber aktuell gibt es tatsächlich wieder Dinge, auf die man zeigen und voller Stolz sagen kann: Ja, ich schau mir das gerne an.

Dabei ist es doch gar nicht so schwer. Jim Ross hat es einmal wunderbar auf den Punkt gebracht: Firmen zahlen Millionen von Dollar, um herauzufinden, was ihre Kunden wollen. Der Wrestlingfan zahlt und tut lautstark seine Meinung kund. Als Company musst du nur hinhören.

Dass nun ausgerechnet WWE für diese Revolution verantwortlich ist, ist ein wenig so, als würde Markus Söder für einen Umschwung in der bayerischen Politik sorgen, aber naja, wenn die Konkurrenz sich die Ohren zuhält, wird es schwer fallen, den Fan zu hören.

"I always wanted to be in the WWE, but I wanted to be a wrestler." - Sasha Banks

Die Matches, die mich in den letzten 10 Jahren emotional am meisten mitgenommen haben, waren die Aufeinandertreffen zwischen Bobby Roode und Austin Aries um den TNA World Championship. Aries als der ultimative Underdog, dem man einen World Title so sehr wünschte und auf der anderen Seite Roode, den man als "smarter" Fan zwar mochte, der aber in den entscheidenden Momenten so mies und ekelhaft in der Rolle der Heels aufging, dass man ihm die Niederlage gewünscht hat - inklusive Hämorrhoiden, wenn er am nächsten Morgen aufwacht.

Sasha & Bayley erinnern mich wieder an dieses Gefühl. Mitfiebern mit dem Babyface. Dieser Moment, wenn du im Match versinkst. Verzweiflung, Erleichterungsschreie und Haareraufen bei jedem False Finish. Die beiden gehen derart in ihrer Rolle auf, dass dem Zuschauer quasi keine Wahl bleibt, ob er da nun glaubt, was er sieht.

Ganz ehrlich: Ich mochte die Gruppenumarmung bei Takeover: Brooklyn nicht. Sasha, die auf Bayley zugeht, war mir dann doch ein bisschen zu viel. Aber diese anschließende Promo! Fuck! Sasha ist das Sprachrohr dieser Divas Revolution, niemand toppt die Frau am Mikrofon! So herablassend, so ekelhaft, so hassenswert. Ich habe gebetet, dass sie am nächsten Morgen mit Hämorrhoiden aufwacht.

Bayley als Gegenstück macht das ganze komplett. Wenn man ein wenig auf die Feinheiten achtet: Bayley hat die Körpersprache einer Introvertierten - und zwar in Reinkultur. Habe ich so im Wrestling noch nicht gesehen und bislang auch nicht für möglich gehalten, dass das fuktioniert. Aber in dem Verbindung mit dieser speziellen Rolle passt das einfach wunderbar ins Gesamtbild.

Wie krass Banks und Bayley fesseln merkt man, wie so oft, an den kleinen Dingen: Stone Cold Steve Austin reviewt in seinem Podacast gerne mal PPVs. Schaut aber aus Zeitmangel kaum RAWs an (wer kann es ihm verübeln?) und muss sich von seinen Gästen erst einmal die Storylines erklären lassen. Von Wade Keller wurde ihm während einer solchen Review das Brooklyn-Match der beiden empfohlen.

Die Woche darauf hat er nicht nur ausführliichst von dem Match geschwärmt, sondern wusste sogar, wie Bayley zu ihrem Titelmatch gekommen ist. Vielleicht ja ein kleines Indiz dafür, dass NXT nicht nur Wrestlingfans begeistern, sondern eventuell auch neue Fans anlocken kann.

... und für alle, die genauso heiß wie ich auf Takeover: Respect sind, hier nochmal das Hypevideo der beiden:

Marathonmann heute Abend war Seth Rollins. Wann, bzw. ob ihm überhaupt die Puste ausgegangen ist, lest ihr hier.

Pre Show
Nevile & Lucha Dragons vs. Stardust & The Ascension
Sieger via Pinfall: Stardust & The Ascension

Intercontinental Championship
Ryback (c) vs. Kevin Owens
Sieger via Pinfall: Kevin Owens
Titelwechsel!

Dolph Ziggler vs. Rusev (w/Summer Rae)
Sieger via Pinfall: Dolph Ziggler

Tag Team Championship
New Day (c) vs. Dudley Boyz
Sieger via DQ: New Day

Divas Championship
Nikki Bella (w/Team Bella) vs. Charlotte (w/Team PCB)
Sieger via Submission: Charlotte

Wyatt Family vs. Roman Reigns, Dean Ambrose & Chris Jericho
Sieger via Submission: Wyatt Family

United States Championship
Seth Rollins (c) vs. John Cena
Sieger via Pinfall: John Cena

World Heavyweight Championship
Seth Rollins (c) vs. Sting
Sieger via Pinfall: Seth Rollins

Nach dem Main Event startete Sheamus einen Versuch einzucashen, wurde jedoch von Kane unterbrochen. Der verpasste zunächst Rollins einen Chokeslam. Doch danach musste auch noch Sheamus dran glauben. Den krönenden Abschluss bildete ein Tombstone für Rollins.

Ein Doppelchampion sollte gekrönt werden. Außerdem erwartete uns das "Rematch too big for WrestleMania". Hier lest ihr, wie die beiden Big Matches und der Rest ausgingen:

Randy Orton vs. Sheamus
Sieger via Pinfall: Sheamus

Tag Team Championship
Fatal 4 Way
Prime Time Players (c) vs. New Day vs. Lucha Dragons vs. Los Matadores
Sieger via Pinfall und neue Champs: New Day

Rusev (w/Summer Rae) vs. Dolph Ziggler (w/Lana)
Double Countout

Neville & Stephen Amell vs. Stardust & King Barrett
Sieger via Pinfall: Neville & Stephen Amell

Intercontinental Championship
Triple Threat
Ryback (c) vs. The Miz vs. Big Show
Sieger via Pinfall: Ryback

Roman Reigns & Dean Ambrose vs. Bray Wyatt & Luke Harper
Sieger via Pinfall: Roman Reigns & Dean Ambrose

WWE Championship/United States Championship
Title for title - winner take all
Seth Rollins (c) vs. John Cena (c)
Sieger via Pinfall und neuer Doppelchamp: Seth Rollins

Triple Threat Elimination Match
Bella Twins & Alicia Fox vs. Paige, Charlotte & Becky Lynch vs. Naomi, Tamina & Sasha Banks
Sieger via Pinfall: Paige, Charlotte & Becky Lynch

Cesaro vs. Kevin Owens
Sieger via Pinfall: Kevin Owens

Brock Lesnar vs. The Undertaker
Sieger via Submission: The Undertaker

- Die Show wurde von Jon Stuart eröffnet, der jemanden suchte, um Brock Lesnar zu interviewen. Mick Foley kam heraus, stellte jedoch sofort klar, dass er Angst vor Lesnar habe. Die beiden tauschten noch ein paar Jokes aus, bevor sie sich gemeinsam aus dem Ring verzogen und für den Opener Platz machten.

- Ziggler, Rusev & ihre Damen starteten nach dem Match einen kleinen Brawl. Die Männer beendeten den Catfight und Rusev & Summer Rae verzogen sich in den Backstage-Bereich.

- Jon Stuart nahm all seinen Mut zusammen und wollte Lesnar interviewen, bekam jedoch nur Paul Heyman zu Gesicht. Einen Monolog über die Streak konterte Heyman nur mit "Glooooory, gloooory Brock Lesnar!". Abschließend meinte er, dass WWE wohl nicht an David Letterman als Host gekommen sei.

- Offenbar musste Stuart irgendwo seine Aggressionen auslassen. Die bekam John Cena ab, den er während des Titelmatches mit einem Stuhl attackierte und ihn so die Titel kostete.

- Im Main Event klopfte der Taker zunächst im Kamura Lock ab und der Timekeeper läutete die Glocke. Doch dem Referee war die Sicht versperrt und er ließ das Match weiterlaufen. Einen Low Blow und einen Hell's Gate später war Lesnar bewusstlos.

... findet nicht morgen in Brooklyn statt, sondern heute. Nicht nur der Summerslam hat ein Titelmatch, einen Main Event, der dem Titelmatch die Show stiehlt und ein Tag Team Titelmatch mit zwei heißen Teams.

Eine Card. auf der sogar der kaputte Baron Corbin noch halbwegs Lust auf ein Match macht, kann nur vielversprechend sein. Corbin & Joe haben tatsächlich noch eine nette Fehde auf Beine gestellt, sodass man sich ein wenig auf das Match freut.

Takeover: Brooklyn zeigt auch wunderbar, wie der Teufel oft im Detail liegt. Es müssen nicht immer die großen Main Events sein. Die Vorfreude auf Jushin "Thunder" Liger oder das Debüt von Apollo Crews ist bei mir viel größer, als die Vorfreude auf das Ladder Match zwischen Balor und Owens.

Allgemein sind die Showstealer für mich die beiden andere Titelmatches. Dem finalen Hype für das Tag Team Titelmatch fehlte zwar der letzte Funke, aber die Champs haben zusammen mit den Vaudevillains etwas unterhaltsames auf die Beine gestellt und Bliss tut den Champs sooo gut. Auch wenn ich mich frage, wer bittschön nicht Zo& Big Cass in BROOKLYN ins Titelmatch gebookt hat, aber nun gut... Zeit für eine Fackelübergabe, Blake & Murphy sind langsam durch und leben im Grunde nur von den Gimmick ihrer Gegner.

Der eigentliche Höhepunkt sind jedoch die Damen. Die haben mir ihrer Vertragsunterzeichnung sogar Balor & Owens die Show gestohlen und Banks entwickelt sich zu einer großartigen Talkerin. Mein Anwärter auch Match des Abends.

Das einzige, was das Women's Titlematch noch toppen wird, sind die Fans. Auch wenn New York nicht den coolsten Crowds gehört, zum ersten Mal eine NXT-Crowd von diesem Ausmaß, das kann groß werden. Am meisten freut es mich für Samoa Joe, der in den Staaten zum ersten Mal vor solch einer Menschenmasse auftreten darf. Niemand hat das so verdient, wie er.

Wrestler nutzen ihre Podcasts nicht nur, um Werbung für Dritte zu machen, sondern natürlich auch um ihre eigenen Nebenprojekte zu bewerben. So wurde ich bei Talk is Jericho darauf aufmerksam gemacht, dass es ein neues Fozzy-Album gibt.

Jericho dürfte der bislang einzige Wrestler sein, der halbwegs erfolgreich in der Musikszene gelandet ist. Ich hatte noch nie ein komplettes Fozzy-Album durchgehört und das erschien mir eine gute Gelgenheit, diesem Unding ein Ende zu bereiten. Der Track, der im Podcast angespielt wurde, klang zumindest nicht sooo verkehrt:

... und um ganz ehrlich zu sein: Viel mehr Material braucht man da auch gar nicht zeigen. Ein Fozzy-Album hat vom Prinzip her etwas von Motörhead oder AC/DC: Du weißt, was du bekommst. Und das bekommst du die ganze Scheibe durch. Nix Bahnbrechendes, keine Überraschungen, aber du kriegst das, was du erwartest.

Was jedoch nicht heißen soll, dass die Jungs langweilig sind. Müsste ich eine Parallele zum Wrestling ziehen, würde ich Fozzy mit einer guten Jericho-Stephanie-McMahon-Promo vergleichen: Du weißt, was du zu erwarten hast, es wird nicht viel für die Story tun, aber die Darbietung an sich und die one-liner sind Gold wert. Sprich: Keine hohe Halbwertszeit, aber als lockerer Sommer-Soundtrack durchaus zu genießen. Eben wie eine gute Attitude Era Promo...

Was haben The Rock, CM Punk, Shawn Michaels, Ric Flair, Chris Jericho & Stone Cold Steve Austin gemeinsam? Sie alle gelten als einige der besten Talker im Business - und sie alle haben sich früher oder später dem Druck der Massen gebeugt und sich eine Catchphrase zugelegt.

Eine Catchphrase ist eine feine Sache: Sie füllt Zeit, der Zuschauer weiß, was auf ihn zukommt, er wird animiert mitzumachen und die Catchphrase mitzugröhlen und nicht zuletzt bietet sie sich wunderbar als T-Shirt Motiv an - und Shirtverkäufe können in der WWE schließlich schonmal über einen Push entscheiden.

Der kürzlich verstorbene Roddy Piper hat all diese Vorteile ignoriert. Die großartige Tabitha St. Germain drückte es einmal so aus:

  • You lay your eggs and they hatch, when they hatch - you can't go back and sit on a pre-hatched egg.

Im Sinne von "man soll sich nicht auf vergangenen Erfolgen ausruhen". Piper tat das nie, er hat sich nie auf ein geschlüpftes Ei gesetzt. Piper stammt aus einer Zeit, in der das Halten einer Promo noch eine Kunst war. Eine Zeit, in der nicht jedes Wort gescrpitet war. Eine Zeit, in der es Wrestlern erlaubt war, den Gegner mit allen Mitteln niederzureden und sich mit Witz und Schlagfertigkeit in die Herzen der Zuschauer zu reden.

Hot Rod brauchte keine Catchphrases, keinen fünfmunütigen Entrance und nicht einmal einen anständigen Gegenspieler. Das Pipers Pit, aus dem sein berühmtester one-liner stammt ist da ein schönes Beispiel: Frank Williams, eine Granate am Mic.



Dass Piper in den vergangenen Jahren nur noch ein Schatten seiner selbst war, liegt vor allem daran, dass die Pits in den 2000ern von Vince gescriptet wurden (was auch in seiner sehr empfehlenswerten WWE Doku kurz angemerkt wird). Dass sie dennoch sehr unterhaltsam waren, ist nur ein weiterer Beweis für die überragenden Entertainer-Fahigkeiten des ultimativen Heels.

Abgesehen von all dem hat die Welt einen großartigen Menschen verloren. Mick Foley wird nicht müde, sich selbst als "the world's most polite wrestler" zu bezeichnen. Wer den Hot Rod auch nur einmal off-Gimmick gesehen hat weiß: Piper war der einzige, der ihm diesen Titel hätte streitig machen können...

Namensänderungen von Indy-Superstars bei WWE haben immer einen Vor- und einen Nachteil: Zum einen kommen da manchmal echt absurde und unpassende Sachen bei raus. Auf der anderen Seite heißt das, das Office beschäftigt sich mit dir und hat vielleicht sogar Pläne für dich.

Das neue German Wunderkind der WWE Axel Tischer wird ab sofort unter dem Namen Alexander Wolfe auftreten. Zieht man in Betracht, dass der Name ziemlich cool ist, halten sich die Nachteile dieser Namensänderung wohl in Grenzen. Wir sind gespannt, was uns in den nächsten Monaten mit Alexander Wolfe erwartet.

Ach, und falls es noch jemanden interessiert: Mike Rallis heißt ab jetzt Riddick Moss. Man sieht: Tischer hätte es schlimmer treffen können.

Als CM Punk seinen großen Heyday hatte, verhielt sich die komplette IWC plötzlich wie eine rollige Katze. Alles sprach vom großen Aufbruch der Reality-Era, alle Missstände bei WWE sollten aufgeklärt, das Business vor die Kamera gezerrt, alle verbleibenden John Cena Merchandise-Bestände live bei RAW im Ring verbrannt werden und Punk würde letztendlich auf einem güld'nen Einhorn gen Sonnenuntergang reiten.

Und wo bleibt nun unser Begeisterungssturm? Sie hat sich langsam herangeschlichen und ohne, dass es jemand gemerkt hätte, sind wir mitten in der Reality-Era gelandet. Doch wie die rollige Katze spüren wir jetzt die Widerhaken am Penis des Katers und fahren die Krallen aus. Was ist denn da schief gelaufen?

Paul Heyman hat das ganze im Podcast mit Stone Cold Steve Austin wunderbar auf den Punk gebracht, als es darum ging, was aus seiner Sicht bei den heutigen Promos falsch läuft:

  • "We have lost the art of engaging the audience and we are preaching and pontificating to them."

Du wirst als Zuschauer nicht mehr mitgenommen. Das Opening Segment beim heutigen RAW war das beste Beispiel. Hunter mit den großen Ankündigungen:

  • Big Show vs. Dean Ambrose
  • Randy Orton vs. Kevin Owens

Schön, vier Draws, die relativ gut over sind. Und weiter? Warum sollte mich irgendetwas davon interessieren? Um was geht es in diesen Matches? Ich meine, ich verstehe den Storyline-Aspekt, den WWE dahinter sieht: Die Authority will was best for business ist. Aber warum soll ich meine Zeit damit verschwenden, mir ein Match anzuschauen, das einzig und allein dem Zweck dient, WWE ein paar Dollar zu verschaffen?

Ich will sehen, wie Ambrose seinen alten Shield-Kumpanen Reigns rächen will, der von Show nur Steine in den Weg gelegt bekam. Ich will sehen, wie Owens Orton den Schädel abreißt, weil er seinen Sohn beleidigt hat. Alleine für diese beiden Paarungen gäbe es so viele Ansätze, die darüber hinaus gehen, nur dem Zuschauer vorzusetzen "heute Abend bekommst du dieses und jenes zu sehen".

Genau darauf läuft auch die große Divas Revolution hinaus. Paige und die Bellas haben in den vergangenen Monaten eigentlich einen wirklich guten Grundstein gelegt, um ein verdammt großes Angle draus zu machen. Doch welches Ziel verfolgen die eigentlichen Stars dieser Revolution, die Mädels von NXT? Von denen hört man kaum etwas über ihre Beweggründe, auch da wird in bester Reality-Manier ständig nur von der Revolution gefaselt...

... und die Moral von der Geschicht: Die Kugelschreiber der WWE-Writer haben Widerhaken - meiner nicht.

Konnte sich Brock Lesnar seinen Titel von Seth Rollins zurückholen? Wie erging es Kevin Owens, verließ er Battleground ohne Titel? Und konnte King Barrett seine Krone behalten? All das und mehr erfahrt ihr hier:

Kickoff Show
Battle for the Crown Match
King Barrett vs. R-Truth
Sieger via Pinfall: King Barrett

Sheamus vs. Randy Orton
Sieger via Pinfall: Randy Orton

Tag Team Championship
Prime Time Players vs. New Day
Sieger via Pinfall: Prime Time Players

Roman Reigns vs. Bray Wyatt
Sieger via Pinfall: Bray Wyatt

Triple Threat Match
Brie Bella (w/Niki & Alicia Fox) vs. Charlotte (w/Paige & Becky Lynch) vs. Sasha Banks (w/Naomi & Tamina Sunka)
Sieger via Pinfall: Charlotte

United States Championship
John Cena (c) vs. Kevin Owens
Sieger via Submission: John Cena

WWE World Heavyweight Championship
Seth Rollins (c) vs, Brock Lesnar
No Contest

Der Main Event endete ergebnislos, nachdem Lesnar von Undertaker attackiert wurde.

Na, schon RAW gesehen? War das geil? Mick Foley meinte auf Facebook, er habe Freudentränen vergossen, als er das Divensegment sah. Blickt man in die Zukunft: Ja, das könnte ein verdammt wichtiges und großes Segment gewesen sein. Und ich will das hier auch gar nicht schlecht machen, aber ganz ehrlich: Da wäre so viel mehr drin gewesen.Was hätte man denn besser machen können?

  • Mehr Konsequenz

Alleine diese Revolution von oben ist schon wieder Inkonsequenz pur beim WWE-Booking. Stephanie McMahon, normalerweise die kaltblütige Bitch der Authority, die jede Entscheidung mitträgt, einen Champion mit unfairen Mitteln als Champion zu halten, ist plötzlich die große Revolutionsführerin? Ja, und die Waffenindustrie hat George W. Bush gestürzt...

  • Weniger Ego in der Führungsetage

Ich weiß, es ist so abgedroschen, aber wie offensichtlich war das denn wieder? Wie gesagt, der Charakter Stephanie McMahon hatte so gar nichts in diesem Teil der Show zu suchen. Sie kann sich jetzt als Teil der Revolution fühlen, storyrelevante Ausmaße hatte ihr Erscheinen nicht.

  • Mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen für die Rookies

Wie gesagt, Revolution von oben. Das Segment erinnerte mich ein wenig an die Fehde von John Cena und Randy Orton Ende letzten Jahres, als sich das restliche Roster wie die Schuljungen auf der Rampe versammeln und Hunter beim Stammeln zuhören musste. Es fehlen die totalen Rebellen, die man für eine Revolution braucht. Respektiert man eher denjenigen, der vom Chef eine Chance auf einem Silbertablett serviert bekommt, oder denjenigen, der sich seine Chance selbst kreiert hat?

Ein Run In, ein Einspielen der Musik, all das hätte schon gereicht. Die letzten Debüts haben schließlich gezeigt, dass die WWE-Crowds sehr vertraut mit den Melodien sind. Da braucht es keine Stephanie McMahon. Die wesentliche Vorstellung für die Zuschauer am Fernseher übernimmt ohnehin Michael Cole. Mal abgesehen davon, dass die Zuschauerreaktionen explodiert sind, als Steph den Ring verließ und man den eigentlichen Protagonisten das Zepter übergab. Sicher nur ein Zufall...

Ganz zu schweigen davon, dass sie so ihre eigenen Charaktere viel besser hätten over bringen können. Grade für Becky Lynch sehe ich hier einen riesigen Nachteil. Selbst in der Full Sail University hat es einige Videoeinspieler und ein Bombenmatch mit knapper Niederlage gegen Banks gebraucht, um sie wirklich over zu bringen und neben Banks, Charlotte & Bayley zur Geltung kommen zu lassen. Das ist mit diesem Debüt alles futsch und ich fürchte nun ist sie bei RAW mit Paige und der schrillen-Tussi-Fraktion ala Bellas, Fox & Naomi in einem Haifischbecken gelandet...

Aber ich will ja nicht nur meckern. Wir haben endlich frischen Wind in der Divas Division und mit den ganzen Debüts haben wir nun Traummatches für die nächsten 1-2 Jahre sicher. Ich bin gespannt, was man daraus macht...

Darum solltet ihr diese Woche reinschauen:

  • Do it with Flair

Endlich bekommt man wieder mehr von Ric Flairs Tochter zu sehen. Wenn schon nicht im Mainroster, dann wenigstens bei NXT. Niemand kann einen weiblichen Champ so sehr verkörpern, wie sie. Nächste Woche noch einmal der Job gegen Banks und dann bitte ab nach RAW.

  • The Demon is here

Balor vs. Owens aus Tokyo, wer es noch nicht gesehen hat, hat hier Gelegenheit es nachzuholen. Sehr empfehlenswert und das Timing hätte kaum besser sein können. Balor ist hot und für Owens nun endgültig der dauerhafte Weg ins Mainroster frei.

  • GIMMICKmatches

Gimmicks leben! Gimmicks sind noch nicht tot! Auch wenn man in Zeiten von John Cena, Randy Orton & Co. den Eindruck haben könnte. Der Main Event dieser Woche beweist das eindrucksvoll. Sowohl SAWFT, als auch die Vaudevillains könnten wunderbar aus der Tag Team Szene der 80er stammen.

Booking-Clou der Woche

Chad Gable hat es endlich geschafft, Jason Jordan zu seinem Tag Team Partner zu machen! Ehemalige Ringer haben ja oft Schwierigkeiten, ihren Charakter in der WWE zu finden, aber ich glaube, diese kleine Geschichten hat den beiden ganz gut geholfen, sich selbst zu finden. Bin gespannt, was wir noch von ihnen zu sehen bekommen.

Sasha Banks & Charlotte vs- Dana Brooke & Emma
Sieger via Submission: Sasha Banks & Charlotte

Marcus Louis vs. Solomon Crowe
Sieger via Submission: Marcus Louis

No.1 Contender Match
Enzo Amore & Colin Cassidy (w/Carmella) vs. Vaudevillains
Sieger via Pinfall: Vaudevillains

Charlotte meine vor dem Opener, dass sie mit Banks Seite an Seite kämpfen werde, aber sie habe einen Gefallen gut bei ihr. Nach dem Match forderte sie den Gefallen gleich ein: Ein Titelmatch für nächste Woche. Banks willigte ein.

Wir sahen noch einmal das NXT Titelmatch aus Tokyo.

Chad Gable konnte Jason Jordan endlich überzeugen, sein Tag Team Partner zu werden.

Dean Ambrose vs. Bo Dallas
Sieger via Pinfall: Dean Ambrose

Rusev (w/Schuhe) vs. Fandango
Sieger via Pinfall: Rusev

Roman Rigns vs. Big Show
Sieger via DQ: Roman Reigns

Titus O'Neil vs. Big E
Sieger via Pinfall: Titus O'Neil

Brie Bella & Alicia Fox vs. Naomi & Tamina Snuka
Sieger via Pinfall: Brie Bella & Alicia Fox

Non Title Match
Seth Rollins vs. Ryback
Sieger via Countout: Ryback

Reigns gewann via DQ, nachdem er von Bray Wyatt attackiert wurde und zwei Sister Abigails einstecken musste.

Randy Orton hielt eine Promo über Sheamus, als er von der Ascension aufgefordert wurde, ihren Ring zu verlassen. Beide fingen sich RKOs ein.

Ryback gewann den Main Event, nachdem Seth Rollins sich einfach aus dem Staub machte. Er kam mit Big Show zurück, im Ryback niederzumachen, doch Roman Reigns machte Save zum Ende der Show.

Vaudevillains vs. Dash & Dawson
Sieger via Pinfall: Vaudevillains

Baron Corbin vs. Tucker Knight
Sieger via Pinfall: Baron Corbin

Emma (w/Dana Brooke) vs. Carmella
Sieger via Submission: Emma

Tyler Breeze vs. Tye Dillinger
Sieger via Pinfall: Tyler Breeze

Samoa Joe & Finn Balor vs. Kevin Owens & Rhyno
Sieger via Pinfall: Samoa Joe & Finn Balor

Becky Lynch muss aufgrund eines Verletzung einige Wochen aussetzen.

Wir sahen den letzten Teil der großen Videoreihe über Finn Balor.

William Regal rie die Vaudevillains und SAWFT in sein Büro, um ihnen mitzuteilen, dass sie nächste Woche in einem No.1 Contender Match aufeinander treffen.

Bull Dempsey war grade dabei einen Schokoriegel aus einem Automaten zu prügeln, als Regal ihn noch einmal daran erinnerte, sich endlich zusammen zu reißen.

Dean Ambrose vs. Bray Wyatt
Sieger via Pinfall: Bray Wyatt

R-Truth vs. Adam Rose
Sieger via Pinfall: R-Truth

Non Title Match
Ryback vs. Mark Henry
Sieger via Pinfall: Ryback

Brie Bella vs. Naomi
Sieger via Pinfall: Brie Bella

Non Title Match
Prime Time Players vs. The Ascension
Sieger via Pinfall: Prime Time Players

Non Title Match
Seth Rollins vs. Roman Reigns
Sieger via DQ: Roman Reigns

Der Main Event endete nach einem Run In von J&J Security.

Auch in dieser Woche zeigten wieder die dicken Männer bei NXT, was in ihnen steckt. Bull Dempsey nahm mein Lob von letzter Woche dabei etwas zu deutlich.

  • Big Cass und Magic Mike

Colin Cassidy wird mehr und mehr zum Dadaisten-Gimmick von NXT. Two big teddybears. Was er mit dieser Beschreibung von Jordan & LeFort sagen wollte, weiß wohl nur er selbst. Aber er kann es rüberbringen, er ist irgendwie der große, dämliche Lulatsch, den man einfach lieben muss.

  • Let Joe Fight

Samoa Joe zeigte mit seiner kurzen Promo, wie man es ohne großen Schnickschnack und viel Geschrei macht. Kurz, intensiv, anggressiv, angpisst, auf den Punkt. Jetzt weiß auch der Letzte Mark, warum "Joe's gonna kill you" gechantet wird.

  • Cardio mit Bull

Bull Dempsey soll abnehmen und wird dabei zum neuen Comedy-Act von NXT. Ich mag Bull und nach seinen (im Nahhineín völlig sinnlosen) Niederlagen gegen Baron Corbin freut es mich, dass man ihn nicht komplett fallen lässt. Die Tweets waren ganz lustig, ich bin gespannt, was man daraus macht.

Booking-Coup der Woche: The Rise of Finn Balor #2

Wieder mal ein genaieler Teaser zum No.1 Contender, auch wenn ihn das bei Vince gekillt haben dürfte. Lego?! Wo sind die Steaks, die Hanteln, die Weiber und AC/DC, goddammed?!

Enzo Amore & Colin Cassidy (w/Carmella) vs. Jason Jordan & Sylvester LeFort
Sieger via Pinfall: Enzo Amore & Colin Cassidy

Dana Brooke (w/Emma) vs. Cassy
Sieger via Pinfall: Dana Brooke

The Hype Bros (Zack Ryder & Mojo Rawley) vs. Sawyer Fulton & Angelo Dawkins
Sieger via Pinfall: The Hype Bros

Finn Balor vs. Rhyno
Sieger via Pinfall: Finn Balor

Hideo Itami eröffnete die Show und lließ uns wissen, dass er nach seiner Verletzung den Sieger des NXT Titelmatches in Japan herausfordern werde. Das rief den Champ auf den Plan, der klar machte, dass er Tokyo als Champ verlassen werde. Er forderte eine Entschuldigung von Itami, der ihn einen schlechten Menschen nannte. Hitami nannte ihn erneut einen schlechten Menschen und Owens machte sich auf den Weg, auch noch Itamis zweiten Arm in Mitleidenschaft zu ziehen. Finn Balor machte den Save. Die beiden brawlten kurz, bevor Balor von Rhyno attackiert wurde.

Samoa Joe meinte, er habe Kevin owens noch nicht das gegeben, was wollte, denn er sei immer noch in der Lage zu laufen. Let Joe fight!

Wir sahen die Fortsetzung von Finn Balors Vorstellung von letzter Woche.

Corey Graves kommentierte eine kleine Tweet-Auswahl von NXT-Superstars, die Bull Dempsey bei seinem Weg erfolgreichen Cardio-Training mit Chips zeigten.

Eva Marie bat um eine weitere Chance, bei NXT in den Ring zu steigen. Regal wollte jedoch erst einen Beweis, dass sie sich verbessert hat. Den werde sie ihm liefern.

Kevin Owens saß für den Main Event am Kommentatorenpult. Nach dem Match ging er gemeinsam mit Rhyno auf Balor los. Samoa Joe machte den Save.

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