Ausführlicher Bericht zu WWE Hell in a Cell 2016

  • 31 Oktober, 2016
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WWE Hell in a Cell vom 30.10.2016 aus Boston, MA

Nach dem WWE Intro und dem Trailer für den heutigen Abend begrüßt Michael Cole die Fans. Lana betritt die Rampe und sagt ihren Ehemann für den Opener an. Während des Entrances stellen sich auch Coles Kollegen Byron Saxton und Corey Graves, wie auch die spanischen und deutschen Kollegen vor.

WWE United States Championship
Hell in a Cell Match
Rusev (w/ Lana) vs. Roman Reigns ©
Beide tauschen Schläge aus und nach einem Back Elbow covert Rusev bis zwei. Außerhalb des Rings versuchen sich beide gegen den Käfig zu hauen, aber beide blocken. Der Bulgare bearbeitet seinen Gegner in der Ringecke, doch Reigns streckt ihn mit einer Clothesline nieder. Rusev tritt seinem Gegner hart in den Magen, doch er wird auf den Apron geworfen, von wo aus Reigns ihn mit einem Tackle gegen die Käfigwand befördert. Erneut wirft Reigns seinen Gegner in den Maschendraht, wiederholt die Aktion gegenüber und holt ihn mit einer Clothesline von den Beinen. Der Herausforderer packt ihm in die Augen, doch Reigns reversalt ihn gegen die Ringtreppe. Reigns fördert einen Tisch zutage, doch Rusev haut ihn gegen den Käfig, bevor er Reigns mit einem Splash nochmal dagegen wemmst. Rusev reibt Reigns' Gesicht über den Maschendraht und anschließend geht es für den Champion gegen den Ringpfosten. Zurück im Ring covert der Herausforderer bis zwei. Rusev setzt nach und Reigns startet zu „USA“-Chants ein Comeback, doch Reigns reversalt ihn gegen den Ringpfosten. Der Bulgare macht mit Irish Whips uns Splashes in der Ringecke weiter. Reigns weicht aus, muss aber einen Hip Toss einstecken, jedoch geht ein Headbutt des Bulgaren ins Leere. Reigns haut seinen Gegner in der Ringecke zu Klump, bevor er einen Running Big Boot auspackt. Vor dem Superman Punch verlässt Rusev den Ring und kontert den Drive By mit einer Clothesline, bevor er den Champion gegen die Ringtreppe haut. Für Reigns geht es erneut gegen die Käfigwand und Rusev schnappt sich den oberen Teil der Ringtreppe, den er seinem Gegner zweimal ins Gesicht haut. Er wirft die Treppe in den Ring und drapiert sie dort auf dem Turnbuckle. Reigns kontert ihn aber aus und befördert ihn mit einer Clothesline aus dem Seilgeviert, wo er ihn mit einem Dropkick durch die Seile erwischt. Draußen sichert sich aber Rusev wieder die Vorteile und schickt Reigns mit dem Kopf voran gegen die Zelle. Rusev schnappt sich einen Kendo Stick, doch Reigns wemmst ihn mit dem Drive By um, bevor er ihm den Rohrstock mehrfach ins Kreuz haut. Als Reigns in den Ring zurücksteigt, tritt Rusev ihm das Seil zwischen die Beine und fesselt ihn mit den Ringseilen. So kann ihm der Herausforderer ungestört mit dem Kendo Stick in den Magen hauen. Als der Bulgare aber heranrennt, haut Reigns ihn mit einer Clothesline bis zwei um. Bei einem Schlagabtausch sichert sich Rusev wieder die Vorteile. Beide kontern sich aus und Reigns erwischt Rusev mit dem Superman Punch bis zwei. Reigns kontert einen Spear mit einem Kick und haut Reigns gegen die Ringtreppe auf dem Turnbuckle, was aber nur zum 2-Count reicht. So macht Rusev mit dem Accolade weiter. Reigns befreit sich, doch Rusev fällt ihn mit einem Savate Kick, welcher Reigns aus dem Ring befördert. Rusev wickelt sich eine Kette um die Faust, doch Reigns kontert einen Schlag mit einer eigenen Schlagsalve. Zurück im Ring kann Rusev aber dennoch mehrfach damit zuschlagen. Rusev holt den unteren Teil der Ringtreppe in den Ring und haut den Titelverteidiger dagegen. Nach einem Super Kick covert er Reigns bis zwei. Rusev setzt nun den Accolade auf der Ringtreppe an, den er durch die Kette verstärkt. Reigns kämpft sich aber frei und haut ihn mit einem Samoan Drop auf die Ringtreppe. Mit einem Spear macht er die Titelverteidigung klar.
Sieger via Pinfall und weiterhin WWE United States Champion: Roman Reigns

Schiers Meinung: Das ist ja immer so eine Sache mit drei gleichen Gimmick-Matches an einem Abend – man muss sich ja irgendwie steigern können. Gemessen daran war es wirklich ein netter Opener und ein ebenso netter Brawl. Reigns wirkt als Midcarder auch ein ganzes Stück überzeugender und kriegt bessere Reaktionen, aber was für die Geschichte war das hier auch wieder nicht. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Die Kommentatoren erinnern an Seth Rollins' Sieg über Chris Jericho und Kevin Owens und an die Pop Up Powerbomb auf den Apron, die The Man im Anschluss fressen musste. Tom Phillips steht darauf bei Kevin Owens. Er sagt, dass Rollins ihn vielleicht für drei Sekunden gehabt habe, aber er habe den Abend in Schmerzen verlassen. Gegen das, was er Rollins in der Zelle antun werde, werde das Gefecht zwischen Reigns und Rusev wie ein Kinderspiel aussehen lassen. Dann werde auch klar sein, dass man Rollins nicht mehr Sieger nennen könne. Owens werde den Abend als Universal Champion verlassen und das mache ihn zu „The Man“.

Bayley vs. Dana Brooke
Bayley kontert ihre Gegnerin aus, doch Brooke reißt sie an den Haaren auf die Matte. Bayley haut sie mit dem Kopf mehrfach gegen den Turnbuckle. Nach einem Basement Dropkick covert sie bis zwei. Nach einem Flying Arm Drag kontert Brooke sie aber aus und haut sie mit der Schulter voran in die Ringecke. Dana würgt ihre Gegnerin im Handstand und nach einer Clothesline covert sie bis zwei. Brooke setzt mit Tritten nach und bearbeitet die Schulter ihrer Gegnerin. Sie setzt einen Bow & Arrow an, Bayley befreit sich und Brroke wirft sie in die Ringseile, bevor sie mit Shoulder Blocks in der Ringecke nachsetzt. Bayley kontert aber und zeigt einen neuerlichen Basement Dropkick. Brooke erwischt ihre Gegnerin auf dem Apron mit einem Schlag und haut den Arm auf das dritte Seil. Bayley haut sie aber mit dem Hals voran auf das zweite Seil. Bayley bringt Forearms durch, gefolgt von einem Fisherman Suplex und einer tiefen Clothesline. Nach einem Corkscrew Elbow soll der Bayley to Belly folgen und im zweiten Ansatz gelingt er auch. Das reicht bis drei.
Siegerin via Pinfall: Bayley

Schiers Meinung: Ui, das ging schnell. Leider viel zu schnell vorbei, was einerseits schade, andererseits aber auch nachvollziehbar ist – wenn man drei Hell in a Cell Matches auf der Card hat, bleibt für die anderen Matches notgedrungen nicht viel Zeit. Schiers Wertung: 2 / 5

Es folgt ein Werbespot für Kentucky Schreit was auch immer sowie für WWE 2k17.

Stephanie McMahon hypen die Survivor Series. Chris Jericho kommt hinzu und labert rum. Foley fragt, was er will, worauf Jericho ihn auf die Liste packt. Er bietet sich und Kevin Owens bei McMahon für das Survivor Series Team RAW an. Foley will aber erstmal abwarten, ob Owens es am Stück aus Hell in a Cell schafft.

RAW Talk mit Renée Young wird beworben.

Enzo Amore & Big Cass vs. The Club (Luke Gallows & Karl Anderson)
Vor dem Match trashtalken Enzo Amore und Big Cass mal wieder. Anderson legt gegen Enzo los, doch dieser erwischt ihn mit einem Crossbody. Big Cass übernimmt und haut Anderson in der Ringecke zusammen. Amore macht weiter und Cass schmeißt ihn gegen beide Gegner, mit einer Military Press sogar nach draußen auf beide. Gallows wird eingewechselt und streckt Amore draußen mit einer Clothesline nieder. Im Ring hängt er seinen Gegner in den Tree of Woe, wo er ihm einen Dropkick verpasst. Nach einem Vertical Suplex covert er bis zwei und setzt einen Chinlock an. Anderson kommt rein und nach einem Schlag fährt er einen Nearfall ein. Er setzt Amore aufs dritte Seil, doch Amore blockt einen Superplex und fährt den GDT aus. Nach einem Hot Tag macht Big Cass erst mal alles platt. Auch Gallows wird eingewechselt, wovon man aber kaum was merkt. Cass teilt Big Splashes aus und befördert Anderson mit einem Big Boot vom Apron. Nach einem Bodyslam gegen Gallows zeigt er den Empire Elbow, gefolgt von einem Fallaway Slam. Amore kommt rein, doch der Club attackiert Big Cass. Amore bringt eine Schlagsalve gegen Gallows durch, läuft aber in eine Clothesline. Nach einem Wechsel folgt der Magic Killer und der Club gewinnt.
Sieger via Pinfall: The Club

Schiers Meinung: Ich kann mich eigentlich nur wiederholen: Nix wirklich schlechtes, gar nicht mal so sehr Tag-Team-Standard, aber eben aufgrund der Zeit nix von Bedeutung. Schiers Wertung: 2 / 5

Es folgt ein Einspieler zu More than Pink und noch ein Werbespot zu WWE 2k17. Anschließend wird das nächste Match beworben.

WWE Universal Championship
Kevin Owens © vs. Seth Rollins
Owens verlässt den Ring, aber Rollins erwischt ihn mit einem Baseball Slide. Nach einigen Schlägen wirft er ihn gegen den Käfig. Erneut muss der Champion gegen den Käfig. Zurück im Ring setzt Rollins mit der Slingblade nach. Der Herausforderer macht mit einem Kniestoß, einer Snapmare und einem Punt Kick weiter, gefolgt von mehreren Tritten. Owns sichert sich kurz die Vorteile, läuft aber in einen Back Elbow. Nach einem Blockbuster covert Rollins bis zwei. Der Herausforderer stellt außerhalb des Rings einen Tisch auf. Owens will den Ring auf der anderen Seite verlassen, doch Rollins attackiert ihn. Owens hält aber mit einem Reversal dagegen, gefolgt von der Senton. Owens wirft Rollins gegen den Käfig und reißt das Tape von dessen Rücken ab. Rollins wehrt sich mit Schlägen, doch er wird erneut gegen den Maschendraht und darauf gegen den Ringpfosten geschmissen. Owens post rum und covert im Ring bis zwei. Der Champion fährt mehrere Tritte aus und covert bis zwei. Er unterbindet ein Comeback, indem der The Man durch die Seile gegen den Käfig wirft. Rollins muss weiterhin mehrfach dagegen und Owens macht im Ring mit Clotheslines weiter. Nach dem Canonball rollt sich Rollins aus dem Ring, doch dort muss er erneut einen Canonball gegen den Käfig einstecken. Rollins kontert aber im Ring die Pop Up Powerbomb. Beide kontern sich mehrfach aus, aber Rollins gelingt ein Superkick, Owens aber auch, Rollins fährt einen Enzuigiri aus und nach einer Clothesline seitens des Champions sind erstmal alle platt. Owens holt sich außerhalb des Rings einen zweiten Tisch, klappt einen Fuß aus und stellt ihn schräg zwischen Apron und Käfig auf. Auf dem Apron kriegt der Champion allerdings einen Kniestoß ab, gefolgt von einem Vertical Suplex auf den Apron. Rollins setzt mit zwei Topés nach, doch Owens schlägt mit einem Feuerlöscher zu. Wie zufällig sprüht er den Ringrichter damit an, der von einem Kollegen aus dem Ring geleitet wird, wozu die Tür geöffnet wird. Chris Jericho stürmt darauf den Ring und sperrt sich selbst mit ein. Rollins schmeißt Y2J vom Apron, doch Owens verpasst ihm eine Package Powerbomb bis zwei. Der Champion steigt nach oben, doch Rollins fängt ihn ab. Nach einem Enzuigiri über das dritte Seil verpasst er ihm den Springboard High Knee Lift. Er setzt zum Pedigree an, aber Jericho verhindert das, kriegt dafür aber selbst den Pedigree ab. Er muss einen Superkick einstecken und beide versuchen, sich durch die Tische zu werfen. Rollins schafft es schließlich, Owens hochzuheben und ihn mit einer Powerbomb durch beide Tische zu wemmsen. Nach einem Frog Splash covert er, doch Jericho zieht den Ringrichter aus dem Seilgeviert. Rollins attackiert ihn und haut ihn gegen die Ringtreppe und in die Tischtrümmer. Jericho muss ein weiteres Mal gegen den Käfig und der Herausforderer powerbombt ihn gegen den Käfig, wobei Jerichos Maurerdekolletee wunderbar zu sehen ist. Zurück im Ring überrascht ihn Owens mit einem Superkick und der Pop Up Powerbomb, aber The Man kickt aus. Owens prügelt weiter auf Rollins ein und Jericho reicht ihm einen Stuhl. Jericho gibt Rollins noch ein paar mit, bevor der Champion mit mehreren Chairshots loslegt. Jericho holt sich selbst auch ein Sitzmöbel, doch Rollins setzt sich mit einem Stuhl gegen beide zur Wehr, bis er von Owens einen DDT auf einen Stuhl einstecken muss. Owens stellt zwei Stühle nebeneinander auf und haut ihn mit der Pop Up Powerbomb darauf. Das reicht zur Titelverteidigung. Nach dem Match verpasst Jericho Rollins noch einen Codebreaker.
Sieger via Pinfall und weiterhin WWE Universal Champion: Kevin Owens

Schiers Meinung: Das war nun ein härterer Brawl als der Opener, also war durchaus Steigerung da, aber was genau hat jetzt das Eingreifen Chris Jerichos notwendig gemacht? Der Spot mit den beiden Tischen war jedoch ziemlich cool aufgezogen und auch das Finish sah ziemlich heftig aus. Aber dennoch: Jerichos Eingreifen zieht das alles ein wenig runter. Aber anscheinend hat man sich tatsächlich dazu entschieden, den Frauenkampf in den Main Event zu packen – Respekt dafür. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Renée Young sitzt nun mit Lita, Booker T und Jerry Lawler am Kickoff Panel und bespricht mit ihnen die bisherigen Matches. Zudem erinnern sie an die Pre-Show, wo sich Cedric Alexander, Lince Dorado und Sin Cara gegen Daivari, Drew Gulak und Tony Nese nach dem Lumbar Check gegen Gulak durchsetzten.

WWE Cruiserweight Championship
The Brian Kendrick vs. TJ Perkins ©
Beide tauschen Arm Wringer aus und der Kendrick weicht einem Dropkick aus. Perkins zeigt einen Monkey Flip, während er einen solchen vom Kendrick blockt. Der Kendrick versucht sich an einem Sunset Flip, der aber nur zum Nearfall reicht. Er läuft in einen Hip Toss und Perkins macht mit einer Oklahoma Side Roll bis zwei weiter. Perkins gelingt ein Springboard Reverse Crossbody und weicht mehreren Aktionen seines Gegners aus, bevor er ihm eine Slingshot Somersault Senton verpasst. Der Kendrick sichert sich aber weiter die Vorteile und fesselt Perkins mit seinem Handgelenkstape an das unterste Ringseil. Der Kendrick macht mit einem Side Suplex weiter, was ihm einen 2-Count bringt. Der Kendrick setzt einen Headlock an, doch dieser befreit sich mit einem Neckbreaker. Perkins macht mit einem Dropkick gegen das Knie weiter, gefolgt von einem Springboard Dropkick und einem Top Rope Plancha nach draußen. Perkins zeigt einen Vertical Suplex und einen Side Suplex, fliegt aber in einen Dropkicks des Kendrick. Beide tauschen diverse Kicks aus und Perkins gelingt der Detonation Kick, gefolgt vom Wrecking Ball Dropkick. Der Kendrick verpasst ihm einen Side Suplex mit Brücke bis zwei. Perkins wird vom Kendrick mit dem Bully Choke ausgekontert, doch Perkins kommt frei und setzt wenig später seinen Kniehebel an. Der Herausforderer greift ins Seil, doch Perkins blockt das Sliced Bread #2. Der Kendrick sellt eine Knieverletzung und überrascht den Champion mit einem neuerlichen Bully Choke, in dem Perkins aufgibt.
Sieger via Submission und neuer WWE Cruiserweight Champion: The Brian Kendrick

Schiers Meinung: Das war auch wieder so ein Match, was mit mehr Zeit wirklich gut hätte werden können. Im Cruiserweight Classic hat man ja gesehen, wie man auch komplett ohne Story ein geiles Match auf die Beine stellen kann. Die Story und die Face-Heel-Aufteilung war für dieses Match nun aber eher hinderlich als förderlich. Abgesehen davon finde ich Perkins' Nintendo-Dudelmusik furchtbar und sogar noch schlimmer als Cesaros Sirene. Schiers Wertung: 3 / 5

Ein Einspieler bewirbt die kommende WrestleMania.

Die Kommentatoren bewerben den kommenden NXT TakeOver-Event, das WWE Network und das folgende Match.

Sheamus und Cesaro stehen Backstage zusammen und sprechen über ihre Geschichte. Was freundlich beginnt, ändert sich bei der Diskussion, wer an diesem Abend die Führung übernehmen sollte. Beide streiten dann.

Airbourne steuern mit „Breaking outta hell“ den Titelsong zum heutigen Abend bei.

WWE Tag Team Championship
The New Day (Xavier Woods & Big E w/ Kofi Kingston) © vs. Sheamus & Cesaro
Vor dem Match halten New Day ihre übliche Promo. Woods und Cesaro beginnen. Woods holt seinen gegner mit einer Headscissors von den Beinen und dropkickt ihm bis zwei in den Rücken. Sheamus attackiert Woods auf dem Apron und wechselt mit Cesaro. Der Ire haut Woods gegen die Absperrung, bevor er ihm auf dem Apron gegen den Brustkorb haut. Cesaro kommt rein und covert nach einem European Uppercut bis zwei. Sheamus wechselt sich selbsttätig ein und haut Woods eine. Cesarp tut dies ebenfalls und beide wiederholen dieses Spiel. Woods überrascht Sheamus mit einem Backslide bis zwei, doch der Ire zwingt ihn in einen Chinlock. Nach dem Irish Curse Backbreaker covert Sheamus bis zwei. Cesaro schaltet sich ein und zeigt die Irish-Whip-Uppercut-Serie, aber Woods blockt einen und hält mit einem Missile Dropkick dagegen. Auf beiden Seiten wird gewechselt und Big E teilt Belly to Belly Suplexes gegen Sheamus aus. Nach einem Big Splash wirft er Cesaro aus dem Ring und Woods springt mit einem Somersault Plancha auf diesen. Big E verpasst Sheamus eine Powerbomb bis zwei. Nach einem Bodyslam des Iren wird aber auch Big E bis zwei geschultert. Woods kommt nach einem Wechselt mit einem Crossbody rein, doch Sheamus rollt durch bis zwei; ein Samoan Drop bringt das gleiche Ergebnis. Der Schweizer wechselt sich ein und nach einer Rolling Senton seitens Sheamus und einem Double Stomp Cesaros covert er bis zwei. Woods setzt sich mit Kicks gegen beide Gegner zur Wehr und zeigt einen Ropewalk Elbow Drop gegen Sheamus bis zwei. Cesaro teilt wieder mal Uppercuts aus, bevor er die Cesaro Swing zeigt. Big E unterbricht aber schnell den Sharpshooter mit einem Belly To Belly Suplex in die Ringecke. Big E kommt offiziell rein und sie wollen das Match mit der Midnight Hour beenden. Dazu wechseln sie erneut, aber Sheamus unterbindet das. Dabei haut er aber versehentlich seinen Partner mit dem Brogue Kick um. Sheamus unterbricht allerdings selbst das Cover. Mit einem Splash vom dritten Seil reißt Sheamus außerhalb des Rings den kompletten New Day um. Cesaro kontert einen Punt Kick mit dem Sharpshooter. Sheamus hält Big E zurück und haut ihm Francesca ins Kreuz. Kingston verpasst Sheamus den Trouble in Paradise, wofür der New Day disqualifiziert wird. Natürlich klopft Woods genau in diesem Moment ab.
Sieger via Disqualifikation: Sheamus & Cesaro
Weiterhin WWE Tag Team Champions: The New Day

Schiers Meinung: Meine Fresse. Es ist mal gut mit New Day, es ist mal gut mit diesen Finishes. Irgendwie ist Sheamus für mich total verbrannt – ich kann mit ihm schon länger gar nichts anfangen; so schlimm finde ich es gar nicht mal, dass er und Cesaro keine Champions geworden sind. Für Cesaro tut's mir Leid, aber die Tag Team Division ist momentan eh ein Witz. Schiers Wertung: 1,5 / 5

Ein Einspieler bewirbt das Aufeinandertreffen von Brock Lesnar und Goldberg bei der Survivor Series.

Ein weiterer Einspieler fasst die Women's Revolution zusammen – der vorläufige Höhepunkt: Ein Hell in a Cell Match.

WWE RAW Women's Championship
Hell in a Cell Match
Charlotte vs. Sasha Banks ©
Charlotte wird auf einem Thron zum Ring getragen. Charlotte greift ihre Gegnerin bereits an, als der Käfig herabgesenkt wird. Der Käfig wird angehalten und hängt so ungefähr eineinhalb Meter über dem Boden. Banks wirft Charlotte über die Absperrung und die beiden kloppen sich im Publikum, ohne, dass das Match angeläutet worden wäre. Währenddessen ist der Käfig nun auch unten angekommen. Banks räumt das Kommentatorenpult ab, doch Charlotte attackiert sie und beide klettern am Käfig hoch. Der Boss haut Charlotte mehrfach gegen den Maschendraht und Charlotte fällt runter. Charlotte kann aber Banks abfangen und sie mit einer Powerbomb durch das deutsche Pult befördern. Einige Ringrichter kümmern sich um die Championesse, die langsam wieder auf die Beine kommt. Banks bricht aber wieder zusammen und eine Trage wird zum Ring gefahren. Die Championesse wird darauf verfrachtet, doch als Charlotte als neue Championesse wegen Nicht-Antretens ausgerufen werden soll, verlässt Banks die Trage und betritt den Käfig. Das Match geht nun offiziell los und der Boss haut direkt munter drauf. Charlotte knallt ihre Gegnerin gegen den Ringpfosten und haut sie mit einem Monkey Flip gegen den Maschendraht. Im Ring covert die Herausforderin bis zwei. Mit einem Northern Lights Suplex haut sie Banks in die Ringecke, doch Banks überrascht sie mit dem Banks Statement. Charlotte kontert dieses aber aus, indem sie Banks einfach aus dem Ring wirft. Sie verfrachtet die Championesse zurück ins Seilgeviert und schnappt sich einen Stuhl, doch Banks erwischt sie mit zwei Baseball Slides und einem Topé. Zurück im Ring stellt Charlotte einen Stuhl auf und beide versuchen, sich darauf zu knallen, was aber keiner gelingt. Charlotte verpasst ihr mehrere Chops in der Ringecke. Als sie aber auf dem zweiten Seil posiert, zieht Banks ihr die Beine weg. Mit einem Drop Toe Hold muss Charlotte auf den Stuhl und Banks haut sie mehrfach mit dem Gesicht drauf. Als sie aber nachsetzen will, kontert Charlotte mit einem Sidewalk Slam auf den Stuhl bis zwei. Charlotte macht mit einem Bow & Arrow mit Hilfe des Ringpfostens weiter, doch Banks tritt ihr in den Nacken. Einen Back Body Drop Charlottes blockt Banks, indem sie sich an den Käfig hängt und mit einem Turnaround Double Knee Drop ihre Gegnerin von den Beinen holt. Die Herausforderin muss mehrfach gegen den Maschendraht. Zurück im Ring zeigt Banks nach einem Doubke High Knee Lift in der Ringecke die Vertical Suplex Trifecta. Ein Frog Splash bringt einen Nearfall. So macht die Championesse mit dem Banks Statement weiter, aber Charlotte rettet sich aus dem Ring. Banks attackiert sie weiter und drapiert sie in der Ringecke auf dem zweiten Seil. Sie legt den Stuhl darunter und zeigt den Double Knee Drop. Charlotte zieht Banks darauf durch die Seile und haut sie mit dem Gesicht auf die Ringtreppe. Sie schnappt sich einen Tisch, den sie außerhalb des Rings aufstellt. Es soll ein Superplex durch den Tisch folgen, doch Banks blockt. Sie tritt Charlotte auf den Tisch, bei dem ein Fuß wegbricht. Im Ring covert die Championesse bis zwei. Banks holt sich einen weiteren Tisch, doch als sie ihn in den Ring schiebt, haut Charlotte sie damit gegen den Käfig. Die Herausforderin stellt selbst den Tisch im Ring auf. Banks entert den Ring und will vom Tisch aus heranfliegen, doch Charlotte kontert mit einem Backbreaker, einem Big Boot und dem Figure Eight Leglock. Banks befreit sich nonchalant, indem sie Charlotte den Stuhl über die Omme zieht. Beide tauschen Ansätze zum Irish Whip und Forearms aus und landen beide auf der Matte. Banks setzt zum Banks Statement an, aber Charlotte hält mit zwei Backbreakern und einem Sidewalk Slam bis zwei dagegen. Charlotte legt Banks auf den Tisch und setzt zum Moonsault an, aber Banks hält sie davon ab. Sie legt den Tisch nach gegenüber auf das zweite Ringseil und setzt zu einer Running Powerbomb an, aber sie bricht dabei zusammen. Charlotte wirft ihre Gegnerin zweimal auf den Tisch und beendet das Match mit der Natural Selection.
Siegerin via Pinfall und neue WWE RAW Women's Championesse: Charlotte

Schiers Meinung: Hallelujah! In den ersten Jahren, in denen ich mich für Wrestling interessierte, konnte man Frauenwrestling mit Fug und Recht nur als Fleischbeschau ohne athletische Ansprüche betrachten. Der Titel wurde in Kissenschlachten und beim Schlammcatchen verteidigt und wenn man Glück hatte, waren Trish Stratus oder Lita dabei, um wenigstens noch ein bisschen was zu retten. Das ist heute Gott sei Dank anders. Das erste Mal, dass zwei Frauen ein Hell in a Cell Match bestreiten – allein das ist schon großartig. Nun ist es aber auch noch das (meines Wissens nach zumindest und abgesehen von NXT TakeOver: Respect) erste Mal, dass ein WWE PPV von einem Frauenmatch geheadlinet wurde. Das geschieht zurecht, das ist verdammt nötig und es wirft die Frage auf, warum man die Women's Division nicht noch weiter aufzieht (eigene Tag- und Midcard-Titel zum Beispiel). Aber ich habe bei Money in the Bank schon gemeckert, dass man den Frauen auch mal zutrauen sollte, ein Leitermatch zu bestreiten – und jetzt passiert hier ein Hell in a Cell. Und was für eins. Und das unter sehr widrigen Bedingungen: Hell in a Cell Matches verbinde ich (vielleicht kann ich's auch allgemeiner formulieren: verbindet man) mit heftigen Spots und blutigen Gefechten. Mick Foley ist mit dieser Art Match untrennbar verbunden, nachdem er in einem Match gleich zwei krasse Stunts vom Käfigdach gezeigt hat. Andere Matches lebten von ihrer Intensität: Beim Debüt des Hell in a Cell Matches blutete Shawn Michaels auch wie ein abgestochenes Schwein und auch mein persönlicher Favorit bei dieser Art von Match – Undertaker vs. Brock Lesnar bei No Mercy 2003 – ging nicht ohne Blutverlust. Dann hat man gerade jetzt auch noch den Wahnsinssprung von Shane McMahon bei WrestleMania in diesem Jahr im Hinterkopf. Alles nicht unbedingt Aspekte, die einen in Bezug auf dieses Match ohne hohe Erwartungen lassen sollten. Aber was dabei rauskam, war ein Paukenschlag: Frauenwrestling hat nun gezeigt, dass es doch nicht wieder in der traditionellen Rolle ist, sondern den Männern auch unter solchen Bedingungen die Schau stehlen kann. Denn dieses Match war definitiv das beste Match des Abends. Das Match war unheimlich intensiv geführt, wusste durch Psychologie überzeugen (ich war am Anfang wirklich schon extrem sauer, als Banks auf die Trage verfrachtet wurde) und muss sich wahrlich nicht verstecken. Letztlich ist es ja auch nicht so ein kranker Spot wie der von Mick Foley oder Shane McMahon, der ein solches Match gut macht (diese Matches waren abgesehen von diesen Spots nämlich tatsächlich nicht so pralle), aber diese Spots werden unendlich oft wiederholt. Dass da kein vernünftiges Match hinter steckt, ist eine andere Geschichte. Aber genau das hatten wir hier. Hut ab! Meines Erachtens ist dies sogar der beste WWE Main Event im laufenden Jahr. Man kann jetzt freilich noch darüber streiten, ob Charlotte die richtige Siegerin ist und inwieweit es vertretbar ist, Banks als Hometown Hero verlieren zu lassen – aber das ist mir gerade sowas von scheißegal. Schiers Wertung: 4,5 / 5

Mit einer feiernden Charlotte geht die Show off-air.

Schiers Gesamteindruck: Ein guter Main Event bleibt am ehesten im Kopf. Das beste kommt eben zum Schluss und wenn ich einen großartigen Main Event gesehen habe, bin ich der Veranstaltung gegenüber viel positiver eingestellt als wenn ich zwar zwei Fünf-Sterne-Matches, aber auch einen total schrecklichen Main Event gesehen habe. Aber diese Veranstaltung ist dann doch irgendwie in Ordnung. Es war jetzt – abgesehen vom Tag Team Match – kein wirklich schlechtes Match dabei und ein richtig cooler Main Event. Wir haben einen durchschnittlichen Gesamtwert von 2,86 / 5 Punkten – ich weiß, dahinter kann sich einiges verbergen und in diesem Fall ist es auch in der Regel Standardkost, aber der Main Event ist sehr sehenswert. Einen frohen Reformationstag euch allen.

 

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