Ausführlicher Bericht zu NXT TakeOver: Toronto

  • 20 November, 2016
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NXT TakeOver: Toronto vom 19.11.2016 aus dem Air Canada Center in Toronto, Kanada

Die Show beginnt standesgemäß mit dem Trailer. Anschließend begrüßen Corey Graves und Tom Philipps die Fans zum Event.

Bobby Roode vs. Tye Dillinger
Bobby Roode zelebriert seinen Entrance mit einem Gospelchor. Awesome. Corey Graves hat auch einen totalen Mark-Out. Gleich zu Beginn des Matches chanten die Fans bereits „This is awesome“ und „YES!“ - diese überfreundlichen Kanadier mal wieder. Dillinger legt schließlich aggressiv los und beide brawlen durch den Ring. Mit einer Clothesline wird Roode aus dem Ring geschmissen. Kurz darf er zurück, muss dann aber wieder raus. Die perfekte Zehn teilt draußen Chops aus, doch Roode hält mit einem Kniestoß dagegen. Dillinger reversalt ihn gegen die Absperrung und zeigt einen Back Body Drop auf den Hallenboden. Zurück im Ring winselt Roode um Gnade, doch Dillinger tritt ihm auf die Hände und macht seine Zehnergeste. Nach einem Chop muss Roode auf die Matte und Dillinger zeigt die 10 Punches in der Ringecke. Roode kann seinen Gegner aber über das dritte Seil wuppen und so ein wenig zu Luft kommen. Dort wämmst er Dillinger gegen die Absperrung und hebt ihn noch einmal darauf. Roode legt seinen Gegner mit dem Nacken über die Ringkante und verpasst ihm einen Ellenbogenstoß, gefolgt von einem Facebuster. Roode stiefelt in der Ringecke auf seinen Kontrahenten ein und zeigt zwei Chops. Es geht nach gegenüber und dort setzt es eine Clothesline für die perfekte Zehn. Roode macht mit einem Flying Elbow vom zweiten Seil in den Nacken weiter, doch Dillinger überrascht ihn mit einem Backslide bis zwei. Roode macht unbeeindruckt mit einem Neckbreaker weiter, doch der reicht nur bis zum 2-Count. Er setzt mit einem Knee Drop nach und schlägt auf Dillinger in der Ringecke ein, aber dieser kontert mit einem Inverted Atomic Drop. Dillinger macht mit Chops und Running Forearms weiter. Für Roode setzt es Tritte in der Ringecke und Dilligner zieht sich den Knieschoner runter. Roode verlässt den Ring und geht die Rampe hoch, aber Dillinger holt ihn zurück in den Ring. Dort wird er aber von einem Spinebuster überrascht, der die perfekte Zehn bis zwei auf der Matte hält. Roode setzt seinen Gegner auf den Turnbuckle und setzt zum Superplex an, den er schließlich auch durchzieht. Tye kickt aber wieder bei zwei aus. Nun zieht sich Roode den Knieschoner runter und deutet selbst einen Tyebreaker an, aber Dillinger kontert. Roode rollt seinen Gegner ein und legt seine Beine aufs Seil, was der Ringrichter aber mitbekommt. Dillinger nutzt Roodes Protest zu einem eigenen Roll Up, aber dieser kickt aus. Auch nach einem Superkick kriegt Roode die Schulter hoch. Beide liefern sich einen Schlagabtausch und beide kontern gegenseitig ihre Finisher aus. Dillinger hat aber das längere Ende für sich und setzt einen Sharpshooter an. Roode schafft es aber ins Seil. Beide zeigen wieder einen Roll Up je bis zwei und Roode haut Dillinger gegen den Ringpfosten. Das erlaubt Roode den Glorious Drop zum Sieg. Dillinger kriegt nachher Standing Ovations.
Sieger via Pinfall: Bobby Roode

Schiers Meinung: Ich entwickle mich immer mehr zu einem Dillinger-Fan. Er bringt konstant richtig gute Leistungen, ist aber nie mehr als ein Jobber gewesen. Daran hat auch dieses Match – das wichtigste seiner Karriere, wie es im Vorfeld betont wurde – nix geändert. Er ist einfach der Loveable Loser schlechthin und man wünscht ihm, dass er es noch weit bringt. Die Hoffnung gebe ich auch nicht auf. Auch dieses Match war nicht schlecht. Für jemanden wie mich, der Roodes Karriere nicht wirklich mitverfolgt hat, muss sich Roode dagegen noch mehr beweisen. So ein wirklich herausragender Wrestler ist er meines Erachtens auch nicht – zumindest nicht nach dem, was ich bis jetzt gesehen habe. Aber wie gesagt, schlecht war das Match nicht. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Es folgt ein Clip für WrestleMania 33. Danach boxt und tritt Asuka Backstage so rum. Ein weiterer Einspieler fasst das Dusty Rhodes Tag Team Classic zusammen.

Finale des Dusty Rhodes Tag Team Classic
The Authors of Pain (Akam & Rezar w/ Paul Ellering) vs. TM-61 (Shane Thorn & Nick Miller)
Paul Ellering wird in diesem Match in einen Käfig gesperrt, der über dem Ring hängt. Akam nimmt direkt Miller auseinander, aber der hält mit Schlägen dagegen. Thorn kommt mit einem Big Boot rein und arbeitet mit seinem Partner zusammen. Die Autoren landen draußen und müssen Topés einstecken. Rezar klettert mit Shane Thorn auf seinen Schultern an Kran hoch. Thorn sorgt darauf für einen Holy-Shit-Moment, indem er beide Gegner mit einem Somersault vom Turm umreist. Rezar attackiert ihn aber uns sichert seinem Team so wieder die Vorteile. Zurück im Ring drischt Rezar weiter auf Thorn ein und wechselt mit Akam. Die beiden zeigen einen Assisted Sidewalk Slam bis zwei. Akamsetzt einen Headlock an, bevor er einen Overhead Toss zeigt. Akam rennt ins Leere und wechselt. Rezar muss aber einen Dropkick einstecken und Miller kommt rein. Dieser setzt sich gegen beide zur Wehr und verpasst Akam einen Bodyslam und einen Hip Toss. Miller teilt Forearms aus und verpasst Rezar einen Diving Moonsault bis zwei. Alle stürmen den Ring, doch TM-61 setzen zu den 10 Punches an, doch die AOP wollen mit dem Powerbomb Sandwich kontern, doch TM-61 kontern mit Hurricanranas. Rezar muss Thunder Valley einstecken, doch Akam unterbricht das Cover. Dieser jedoch wird aus dem Ring geworfen und Thorn verpasst ihm einen Plancha. Ellering wirft Rezar eine Kette zu, doch Thorn blockt einen Schlag damit. Die Kette fliegt ins Publikum und Thorn rollt Rezar bis zwei ein. Rezar macht aber mit einer Chokebomb weiter, Akam schaltet sich wieder ein und nach dem Last Chapter haben die AOP gewonnen. Nach dem Match kommen Triple H und Dustin Rhodes (Goldust) zum Ring und gratiuliert den Siegern des Turniers.
Sieger via Pinfall: The Authors of Pain

Schiers Meinung: Och näääh... Ich schicke mal vorweg, dass ich Rezar und Akam immer noch nicht auseinander halten kann. Für mich sind das zwei uncharismatische Fleischklopse und es ist mir unbegreiflich, warum sie dieses Turnier gewonnen haben. Außer unartikuliertem Rumgeschreie habe ich noch nichts von ihnen gesehen. TM-61 hatten für sich genommen in jeder Hinsicht so viel mehr zu bieten und es hätte mich für die beiden wirklich gefreut. Sie haben sich wirklich bemüht, aus ihren Gegnern ein gutes Match rauszuholen. Aber wirklich viel gebracht hat's nicht. Schiers Wertung: 2,5 / 5

Es folgt ein Clip für WWE 205 und die Vorgeschichte des nächsten Matches wird beleuchtet.

NXT Tag Team Championship
2 out of 3 Falls Match
#DIY (Johnny Gargano & Tommaso Ciampa) vs. The Revival © (Scott Dawson & Dash Wilder)
Dawson und Gargano beginnen. Beide zeigen eine schöne Chain-Wrestling-Sequenz und Gargano schultert seinen Gegner bis zwei. Beide tauschen Schläge und Tritte aus, aber Gargano wechselt mit Ciampa und #DIY zeigen einen simultanen Dropkick gegen beide Gegner. Dawson greift seinem Gegner ins Gesicht und wechselt mit Wilder. Der kloppt sich auch munter mit Ciampa und wechselt wieder mit Dawson, der Ciampa in die Rippen tritt und einen Bodyslam verpasst. Nach einem weiteren Wechsel zeigen die Champions einen Assisted Legdrop bis zwei. Ciampa blockt einen Bulldog und es kommt zum Wechsel auf beiden Seiten. Gargano wehrt sich gegen beide Gegner und verpasst Wilder einen Belly to Belly Suplex. Er verpasst beiden Gegnern eine Kombination aus Bulldog und Clothesline und zeigt einen Neckbreaker gegen Dawson bis zwei. The Revival kontern aber in einer schnellen Sequenz Garganos Spear durch die Ringseile mit der Shatter Machine zum 0:1.
Gargano will Wilder schnell einrollen, doch dieser befreit sich und wechselt mit Dawson, der Gargano in den Sielen auseinander nimmt. Nach einer Attacke von Wilder zeigt Dawson einen Singshot Suplex bis zwei. Wilder kommt rein und prügelt erstmal auf Gargano ein. Erneut wechseln die Champions und zeigen eine Kombination aus Drop Toe Hold und Elbow Drop bis zwei. Nach einer Snapmare setzt Dawson eine Body Scissors an. Kurz darauf macht er mit einem Gory Special weiter. Gargano befreit sich mit einem Arm Drag und Wilder kommt seinem Partner zu Hilfe, doch Gargano verpasst ihnen eine Kombination aus Dropkick und Tornado DDT. Die Champions lenken den Ringrichter ab, dem so der Hot Tag entgeht, und die Champions nehmen Gargano weiter auseinander. Nach einer Hart Attack fahren sie einen Nearfall ein. Wilder übernimmt, setzt Gargano auf den Turnbuckle und setzt zu einem Super Side Suplex an, doch Gargano kontert mit einem Crossbody. Dawson übernimmt, doch der Hot Tag der Herausforderer gelingt. Ciampa schaltet sich mit einem Missile Dopkick und einem High Knee Lift ein. Nach mehreren Clotheslines folgt ein Jumping Leg Lariat bis zwei. Ciampa verpasst Dawson drei German Suplexes, gefolgt von einem Running Knee bis zwei. Die Fans chanten „This is awesome“, diesmal aber verdient. Die Champions setzen zu einem Double Team Move an, doch Ciampa reißt Dawson mit einem Diving Crossbody um. Kurz darauf zeigen #DIY ihre Running-Knee-Kombo zum 1:1-Ausgleich.
Die beiden Glatzen liefern sich einen harten Schlagabtausch. Ciampa wechselt mit Gargano und verpasst Dawson noh einen Slingshot Uranage Slam. Wilder zeigt einen Uppercut gegen Ciampa, aber Gargano verpasst Dawson einen Jumping DDT bis zwei. Wilder kommt rein und die Champions zeigen eine Kombination aus German Suplex und Clothesline. Ciampa rette aber das Match für sein Team, muss aber gegen den Ringpfosten. Dawson übernimmt und kloppt sich mit Dawson. Gargano blockt einen Backslide und zeigt ein Jackknife bis zwei. Wilder schnappt sich die Titelgürtel, aber Wilder wird von Ciampa aus dem Ring gehauen. Dawson schnappt sich den Gürtel und Gargano tritt versehentlich dagegen. Dawson schmeißt den Titel weg und setzt den Inverted Figure Four Leglock an. Gargano schafft es aber ins Seil, während Dawson blutet. Die Champions diskutieren ein wenig und wollen #DIYs Finisher klauen, aber Gargano weicht aus, sodass Dawson Wilder wegtritt. Das nutzen #DIY, um ihrerseits die Shatter Mashine gegen Wilder zu zeigen, aber Dawson unterbricht das Cover. Ein Cover mit einem Griff an die Hose unterbricht der Ringrichter ebenfalls. Wilder fällt Gargano mit einem brutalen Chop Block. Beide tauschen Cover aus, doch Gargano zwingt Wilder in ein Crossface. Ciampa hält Dawson ab und zwingt diesen in den Fujiwara Armbar. Beide Champs müssen simultan aufgeben.
Sieger (2:1) und neue NXT Tag Team Champions: #DIY

Schiers Meinung: Erwartung voll erfüllt. Geiles Match. Ich gönne es den beiden voll (auch, wenn ich The Revival gerne noch länger als Champions gesehen hätte). Ein weiterer Klassiker in diesem Jahr, in dem das Tag Team Wrestling richtig aufblüht. Anschau-Pflicht! Schiers Wertung: 5 / 5

Ein Einspieler bewirbt Incarnate. Ich weiß auch nicht, warum.

Jim Ross wird im Publikum gezeigt.

Ein Einspieler bewirbt das nächste Match.

NXT Women's Championship
Mickie James vs. Asuka ©
Beide beginnen im Lock Up und beide ringen sich gegenseitig auf die Schultern. Handshake – Staredown. James setzt einen Headlock an. Asuka kommt frei und bearbeitet den Arm ihrer Gegnerin. Diese befreit sich mit einem Radschlag und zeigt einen Basement Dropkick. Die Championesse verlässt den Ring. Asuka setzt einen Hammerlock an, doch James kommt mit einem Fireman's Carry frei. Asuka macht mit einer Kopfschere weiter und beide tauschen Kicks aus. James kriegt die Hip Attack ab und mit einer weiteren Hip Attack wird sie vom Apron gehauen. Außerhalb des Rings zeigt James den Mick Kick, gefolgt von einer Hurricanrana. Asuka kontert einen weiteren Mick Kick mit einem Ankle Lock und einem German Suplex auf den Hallenboden. James muss sich erholen und kriegt zurück in den Ring, wo sie einfach durch die Gegend geschmissen wird. Die Championesse setzt mit einem Running Dropkick in der Ringecke nach und prügelt auf James ein. Sie bearbeitet die Herausforderin mit den Seilen, doch eine Hip Attack geht ins Leere. Dennoch setzt Asuka mit Kicks nach, doch James kontert einen Kick mit einem Half Boston Crab aus. Diesen verwandelt sie in einen Inverted Leg-Crossed STF, doch die Japanerin kann ins Seil greifen. Beide prügeln sich und James überrascht ihre Gegnerin mit einem Neckbreaker. Sie setzt mit Clotheslines nach, Asuka setzt einen Crossbody daneben und James zeigt einen Flapjack. Sie erwischt Asuka mit einer Flying Seated Senton vom zweiten Seil bis zwei. Asuka überrascht sie aber mit einem Cross Armbreaker, doch James ist schnell im Seil. James weicht einem Kick aus und zeigt den Mick Kick, aber Asuka legt einen Fuß aufs Seil. Asuka kontert den Mickie-DT, aber der Asuka Lock gelingt nicht so richtig. Schließlich gelingt der Crossface Chickenwing und James muss schnell aufgeben. Nach dem Match verweigert Asuka einen Handshake.
Siegerin via Submission und weiterhin NXT Women's Champion: Asuka

Schiers Meinung: Ein dickes Äh-Äh an alle, die Micke James Ringrost unterstellt haben. Ihre Bewegungen waren so flüssig wie eh und je und sie hat eine wirklich gute Figur gemacht. Zur Frage, ob Asuka die richtige Siegerin ist, habe ich mich im PPV-Talk schon geäußert: Ich sehe einfach nicht, wer auch nur ansatzweise als eine einigermaßen glaubwürdige Herausforderin herhalten könnte. Ich will gar nicht mal von einem Titelwechsel sprechen, aber es gibt nach Asuka einfach keine wirklich profilierte Frauen mehr. Abgesehen davon fand ich das Finish schwach. Ich hätte gerne noch ein Ankämpfen gegen den Griff oder so gesehen. Stattdessen hat James ratzfatz aufgegeben. Ansonsten aber nett anzuschauen. Schiers Wertung: 3,5 / 5

WWE 2k17 wird beworben.

Pat Patterson wird im Publikum gezeigt. Beartooth steuern mit „Hated“ den heutigen Titelsong bei.

Ein Einspieler fasst die Fehde zwischen Samoa Joe und Shinsuke Nakamura zusammen.

NXT Championship
Samoa Joe vs. Shinsuke Nakamura ©
Nakamura hat diesmal sogar vier Streicher dabei. Nakamura legt direkt mit ein paar Knien los, aber Joe hält mit einem eigenen Kick dagegen. Beide kloppen sich und umärmeln sich an den Seilen. Nakamura sichert sich mit einigen Knien die Vorteile und stiefelt Joe in der Ringecke zusammen. Außerhalb des Rings muss Joe gegen die Absperrung und mit einem Roundhouse Kick haut Nakamura ihn drüber. Beide kloppen sich im Publikum. Zurück im Ring sichert sich Joe mit einem Reversal und einem Jumping Reverse Enzuigiri die Vorteile und zeigt einen Facewash gegen den Champion. Dieser hält aber mit einem Knie in den Magen dagegen, gefolgt von mehreren in den Nacken. Er läuft aber ins ausgestreckte Bein und Joe zeigt einen Uranage Slam aus der Ringecke. Nach einigen Kicks zeigt Joe einen Elbow Drop bis zwei. Mit einigen Knien sichert sich Nakamura wieder die Oberhand, muss aber einen Lifting Double Kneebreaker einstecken. Joe tritt weiter auf den Champion ein, bevor er einen Kneebar ansetzt. Der Japaner kommt frei, doch Joe kickt ihm von hinten die Beine weg. Er macht mit einem Half Boston Crab weiter, gefolgt von einem Topé nach draußen. Außerhalb des Rings will Joe seinen Gegner erneut auf die Ringtreppe werfen, aber dieser blockt, doch der Herausforderer bringt dennoch einen Kick ins Ziel. In einer Klopperei im Ring hat Nakamura aber das längere Ende für sich und zeigt ein Knie in die Fresse, gefolgt von einem Dropkick. Nach weiteren Kniestößen in den Magen folgt ein Knie in die Fresse und ein Enzuigiri. Es folgt ein Running Knee in der Ringecke bis zwei. Nakamura macht mit einem Front Facelock weiter, aber Joe kommt frei und nach einem Inverted Atomic Drop zeigt er einen Big Boot und eine Senton bis zwei. Nach einer Powerbomb covert Joe bis zwei, doch Joe setzt in einer fließenden Bewegung einen Boston Crab an, den er in ein Crossface münden lässt. Der Champion kontert mit einem Armbar, doch kurz darauf muss er einen Powerslam bis zwei fressen. Joe läuft ins ausgestreckte Bein, doch er kann einen Enzuigiri in der Ringecke zeigen. Nakamura zeigt zwei Knie in die Fresse und dann noch eins vom zweiten Seil. Beide kloppen sich weiter und Nakamura hat die Oberhand. Joe blockt den Inverted Exploder, doch er muss einen German Suplex einstecken. Nakamura rennt ins Leere und Joe zieht ihm die Beine weg. Nakamura kontert den Muscle Buster mit dem Kinshasa, doch Joe kickt aus. Den zweiten Kinshasa kontert Joe mit dem Coquina Clutch. Als sich Nakamura zu befreien droht, zeigt Joe den Chimaera Plex bis zwei. Nakamura überrascht den Herausforderer mit einem Kinshasa in den Hinterkopf, der Joe aus dem Ring haut. Dort will Nakamura nochmal das Knie in die Fresse zeigen, doch Joe kontert mit einem Tritt gegen die Knie. Er wirft Nakamura mit dem Uranage Slam auf die Ringtreppe und holt sich im Ring mit dem Muscle Buster den Titel zurück.
Sieger via Pinfall und neuer NXT Champion: Samoa Joe

Schiers Meinung: Es ist ja irgendwie doch ein gutes Gefühl, da ich wenigstens mit einem Tipp nicht daneben gelegen habe. Das war auch ein ziemlich cooler Main Event. Ein ziemlich heftiger, harter Brawl, aber mir hat's dann doch an spannenden Nearfalls gefehlt. Die Story, die zu dem Match führte, war auch reichlich blöd: Jemand wird mit einem Titelmatch dafür belohnt, dass er das gesamte Roster plattmacht. Das war aber meckern auf hohem Niveau, Match war gut, Feierabend. Schiers Wertung: 4 / 5

Mit einem ziemlich fertigen Samoa Joe geht die Show off-air.

Schiers Gesamteindruck: Man, was hab ich mich auf das Tag Team Match gefreut. Und in der Tat war es richtig, richtig geil. Die sonstigen Matches waren aber dann entweder einfach so da oder fragwürdig aufgebaut. Deswegen war meine Erwartungshaltung nicht wirklich so hoch, aber man muss auch mal sagen, dass hier kein unterdurchschnittliches Match dabei war. Und das ist ein Durchschnitt, an den ich mich gerne gewöhne. So, und jetzt geh ich nach diesem Live-Bericht schlafen. Gute Nacht. Achso, ich muss ja noch ein bisschen rechnen um halb fünf morgens... Schiers Gesamtwertung: 3,7 / 5.

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