Ausführlicher Bericht zum WWE UK Championship Tournament (Tag 2)

  • 15 Januar, 2017
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WWE United Kingdom Championship Tournament (Tag 2) aus Blackpool, Großbritannien

Die Show beginnt mit einem Rückblick auf den Vortag. Anschließend begrüßen Michael Cole und Nigel McGuinness die Fans zum zweiten Teil des Turniers. Die Matches im Viertelfinale haben ein Zeitlimit von 20 Minuten. Die Teilnehmer des nächsten Matches werden noch einmal vorgestellt.

Viertelfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Pete Dunne vs. Sam Gradwell
Vor dem Match wird an Dunnes Attacke auf Gradwell am Vorabend erinnert. Gradwell legt direkt offensiv los und attackiert seinen Gegner mit Schlägen und Tritten. Dunne erwischt ihn aber mit einer Clothesline, doch Gradwell hält selbst mit einer dagegen und erwischt ihn draußen mit einem Suicide Dive. Dunne packt ihm einfach in die Nase, doch Gradwell verpasst ihm einen Butterfly Suplex auf die Rampe. Zurück im Ring macht Gradwell mit einem Missile Dropkick weiter. Dunne hält mit einem German Suplex dagegen, doch Gradwell hält ihn nach einem Michinoku Driver bis zwei unten. Wieder klettert Gradwell nach oben, doch Dunne verlässt den Ring, wo Gradwell ihn mit einem Crossbody umreißt. Dunne setzt ihn darauf aber auf das dritte Seil und schubst ihn nach draußen. Gradwell ist bei 9 wieder im Ring, doch Dunne schmeißt ihn mit einem Bodyslam gegen den Turnbuckle und hält ihn bis drei auf der Matte. Nach dem Match verpasst Dunne seinem Gegner noch das Bitter End (Pumphandle Flatliner).
Sieger via Pinfall: Pete Dunne

Schiers Meinung: Für meinen Geschmack zu kurz. Dunne hat wieder den Bully raushängen lassen und ordentlich Heat gezogen, aber viel rum kam nicht. Schiers Wertung: 2,5 / 5

Nach dem Match wird Dunne auf seine „kontroversen“ („kontrovers“... Gibt es eine ausgelutschtere Vokabel im Wrestling-Kontext?) Aktionen angesprochen. Er denke nicht, dass sie kontrovers seien, aber Triple H und er dünkten nicht, dass sie kontrovers seien. Zwei seien besiegt, zwei kämen noch.

Die ersten Matches der nächsten Kontrahenten werden gezeigt.

Viertelfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Mark Andrews vs. Joseph Conners
Andrews kontert seinen Gegner zu Beginn mit zwei Einrollern aus und setzt mit Arm Drags nach. Conners sichert sich aber wieder die Vorteile und verprügelt den Waliser in der Ringecke. Andrews kontert einen Sunset Flip mit einem Basement Dropkick und überrascht seinen Gegner mit einem 619 in die Magengegend. Er wirft Conners aus dem Ring und setzt mit einem Triangle Moonsault nach, der aber ins Leere geht. Conners schmeißt Andrews mit einem Drop Toe Hold gegen die Ringtreppe, drapiert ihn auf dem Ringrand und verkloppt ihn da. Conners setzt einen Neck Vise an und schmeißt Andrews auf das zweite Seil, bevor er einen Side Suplex auspackt. Conners prügelt weiter drauflos und packt eine Short-Arm Clothesline bis zwei aus. Wieder muss Andrews auf das zweite Seil, doch Andrews überrascht ihn mit einem Jumping Enzuigiri. Conners zieht ihm von draußen aber die Beine weg und wieder setzt es Kloppe. Es soll ein Punt Kick folgen, doch damit trifft er nur die Ringtreppe. Conners läuft ins ausgestreckte Bein und Andrews zeigt einen Canonball Splash von der Absperrung. Im Ring setzt Andrews mit einem Springboard Crossbody nach, doch er hält seinen Gegner nur bis zwei unten. Nach einem Doubke Knee in der Ringecke und einem Northern Lights Suplex zieht Conners beim Standing Moonsault die Knie an und covert bis zwei. Andrews muss einen Slingshot Neckbreaker einstecken und Conners macht mit einem Jumping Inverted Flatliner (oder so, hab's nicht genau identifizieren können) weiter, doch der reicht nur bis zwei. Andrews holt ihn darauf mit einer Hurricanrana vom dritten Seil. Ein Top Rope Crossbody geht ins Leere und Conners zeigt einen Back Elbow. Andrews kontert einen Vertical Suplex erneut mit einem Stunner und nach der Shooting Star Press ist auch er im Halbfinale.
Sieger via Pinfall: Mark Andrews

Schiers Meinung: Andrews beeindruckt mich immer mehr. Der Gang auf der Absperrung und der anschließende Canonball Splash war echt sehenswert. Ich habe nur ein paar Glanzmomente von Conners vermisst. Der wirkte unheimlich blass und konnte nicht wirklich einen Stich machen. Dennoch sehenswerte Action. Schiers Wertung: 4 / 5

Nach einem Einspieler über die nächsten Teilnehmer wird Fit Finlay im Publikum gezeigt.

Viertelfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Trent Seven vs. Wolfgang
Beide beginnen im Lock Up. Seven zeigt eine Ohrfeige, doch der Schotte hält mit einem Side Suplex dagegen. Außerhalb des Rings rennt Seven in einen angezogenen Ellenbogen und Wolfgang zeigt einen Moonsault von der Absperrung. Danach tut ihm offenbar das Knie weh. Wolfgang schiebt Seven in den Ring, doch dieser ist schnelle unterwegs und haut ihn mit einem Suicide Dive um. Zurück im Ring steigt Seven nach oben, doch Wolfgang fängt ihn ab und setzt zum Superplex an, den er nach einigem Hin und Her auch durchzieht. Beide prügeln sich in der Ringmitte und Seven rennt in einen Big Boot. Wolfgang setzt mit einem Fireman's Carry Drop nach, doch beim Moonsault vom zweiten Seil zieht Seven die Knie an. Seven macht mit einem Dragon Suplex weiter, doch der reicht nur bis zwei. Wolfgang kontert eine Short Arm Clothesline, doch Seven befreit sich aus einem Fireman's Carry und zieht die Clothesline doch noch durch. Das reicht für einen 2-Count. Seven setzt Wolfgang auf das dritte Seil, doch dieser schubst ihn runter und verpasst ihm die Swanton Bomb in den Rücken bis drei.
Sieger via Pinfall: Wolfgang

Schiers Meinung: Auch wieder nette Action. Wolfgang beeindruckt mich weiter mit seinen Flugaktionen trotz seiner Körpergröße. Das Match ging munter hin und her, aber es hat mir doch ein wenig an Nearfalls gefehlt. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Radzi ist im Publikum zu sehen. Anschließend werden die Matches der nächsten beiden Kontrahenten gezeigt.

Viertelfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Jordan Devlin vs. Tyler Bate
Devlin legt direkt offensiv los, doch Bate schmeißt ihn aus dem Ring. Bate setzt mit einem Suicide Dive nach, doch im Ring zeigt Devlin einen Eye Rake. Devlin macht mit einem Kräftemessen weiter, was Bate zu einem Monkey Flip nutzt. Bate macht mit einem Corkscrew European Uppercut vom zweiten Seil weiter, gefolgt vom Ansatz zum Airplane Spin, doch Devlin kommt drei. Bate fängt aber einen Springboard Crossbody ab und zieht den Airplane Spin durch. Mit einem Slingshot und einem Roundhouse Kick sichert sich Devlin aber wieder die Vorteile. Bate weicht einem Diving Moonsault aus, aber Devlin streckt ihn mit einem Kniestoß bis zwei nieder. Auch einem zweiten Moonsault kann Bate entgehen, doch Devlin kontert die Tiger Bomb mit einem Sunset Flip bis zwei. Er macht mit einem Spinning Enzuigiri weiter und Bate sellt eine Nackenverletzung. Bate bringt einen Schlag ins Ziel und mit dem Tiger Driver macht er den Sack zu.
Sieger via Pinfall: Tyler Bate

Schiers Meinung: Es ist schade, dass man die Matches nun notgedrungen ein wenig kürzer halten muss. Auch hier wäre mit ein wenig mehr Zeit deutlich mehr drin gewesen. Das Match hat auch richtig Spaß gemacht, aber ein paar mehr Nearfalls, ein paar mehr Konter hätten dem noch die Krone aufgesetzt. Schiers Wertung: 3,5 / 5

Robbie Brookside ist Ringside zu sehen. Weiter geht es mit dem ersten Halbfinale. Das Zeitlimit beträgt nun 30 Minuten.

Halbfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Mark Andrews vs. Pete Dunne
Dunne legt mit einem Bodyslam und einem Chinlock los. Er fängt einen Moonsault ab, aber Andrews zeigt einen Arm Drag, gefolgt von einem Somersault Splash nach draußen. Dunne sichert sich aber wieder die Vorteile und bearbeitet die Finger seines Gegners. Er will sie auf der Ringtreppe plätten, doch Andrews zieht rechtzeitig weg und zeigt eine schnelle Hurricanrana. Dunne haut ihn zurück im Ring aber wieder gegen den Turnbuckle und setzt einen Neck Vise an. Dunne will wieder einen Bodyslam gegen den Turnbuckle zeigen, doch Andrews kontert und zeigt nach einer kurzen Kontersequenz einen Double Stomp. Nach einem Double Knee und dem Northern Lights Suplex zeigt er eine 450° Senton aus dem Stand (!) bis zwei. Andrews macht mit einer Hurricanrana und einer Shooting Star Press aus dem Stand weiter, doch Dunne fängt draußen den Triangle Moonsault ab und zeigt einen Release Vertical Suplex auf den Apron. Dunne wiederholt die Aktion auf der Rampe. Andrews schafft es gerade so noch in den Ring. Dunne macht mit Tritten weiter, doch einen weiteren Release Vertical Suplex kontert Andrews – mal wieder – mit dem Stunner. Immer noch eine verdammt geile Aktion, reicht aber wieder nur bis zwei. Andrews steigt wieder nach oben, doch Dunne fängt ihn ab. Beide liefern sich einen Schlagabtausch und Dunne landet unten. Dunne zieht bei der Shooting Star Press aber die Knie an und hält Andrews bis zwei unten. Andrews verpasst seinem Gegner einen Arm Drag als Konter und einen Enzuigiri, doch Dunne kontert eine Springboard-Aktion mit einem Punch. Andrews macht mit einer Hurricanrana bis zwei weiter und erneut klettert er nach oben. Dunne weicht aber der Shooting Star Press aus und wirft Andrews mit einem German Suplex gegen den Turnbuckle. Er macht wieder mit dem Release Vertical Suplex weiter und beendet das Match mit dem Bitter Ending (Pumphandle Flatliner).
Sieger via Pinfall: Pete Dunne

Schiers Meinung: Meine Güte, ich bin vom Zusehen ganz außer Atem. Beide haben es sich wirklich richtig dreckig gegeben. Beide hatten wirkliche Glanzlichter auf ihrer Seite und man konnte keine Sekunde lang die Augen von der Action lassen. Insbesondere diese 450° Senton aus dem Stand von Andrews – geilomat! Unglaubliche Leistung beider und für mich der erste MOTY-Kandidat. Schiers Wertung: 5 / 5

Halbfinale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Tyler Bate vs. Wolfgang
Die Crowd ist deutlich auf Seiten Bates. Beide beginnen im Lock Up und Wolfie schubst seinen Gegner weg. Er schmeißt ihn durch die Gegend, doch Bate haut ihm eine runter. Wolfgang nimmt ihn darauf mit Shoulder Blocks in der Ringecke auseinander, doch er knutscht den Turnbuckle und Bate setzt mit einem Flying Back Elbow nach. Er kriegt Wolfgang aber nicht zum Airplane Spin auf die Schultern. Dieser haut Bate mit einem Bodyslam auf die Matte, doch Bate dropkickt ihm beim Ansatz zum Moonsault vom zweiten Seil die Beine weg. Bate macht mit einem Bicycle Kick weiter, doch er läuft in eine Military Press, doch Bate kontert mit einem Sunset Flip bis zwei. Wolfgang setzt mit einem Pop Up Powerslam nach, der ihm einen 2-Count einbringt. Wolfie macht mit der Senton Bomb weiter, doch damit trifft er nur die Matte. Beide müssen sich erholen, aber Wolfgang haut seinen Gegner mit einem heftigen Shoulder Tackle von den Beinen. Bate kontert Wolfgang aus und erledigt ihn mit dem Tyler Driver 97 (Tiger Driver).
Sieger via Pinfall: Tyler Bate

Schiers Meinung: Dieses Match hat mich jetzt ehrlich enttäuscht. Es mag daran gelegen haben, dass Wolfgang sich im Match zuvor was am Knie zugezogen hat und es deshalb kurz gehalten wurde – was ich nicht hoffe. Wirklich Spannung konnte so nicht aufkommen, aber es ist jetzt auch nicht schlecht. Schiers Wertung: 2,5 / 5

Nach dem Match entert Pete Dunne den Ring und attackiert seinen Gegner. Das ruft William Regal auf den Plan, der ihn unwirsch in den Backstagebereich schubst. Die Kommentatoren besprechen darauf Dunnes Attacke.

Eorl Crabtree und Darren Fletcher sind Ringside zu sehen. Nicht, dass ihr denkt, dass ich die alle kennen täte, die hier genannt werden...

Neville kommt an dieser Stelle zum Ring. Er sagt, dass offensichtlich jemand wieder mal vergessen worden sei – erst das CWC, dann 205 live und jetzt das UK Championship Tournament. Man hätte einfach ihn direkt zum Champion ernennen sollen. Man wollte aber natürlich ein ein spannendes Turnier auf die Beine stellen, aber wenn er dabei sei, wäre es nicht spannend gewesen. Er sei das größte Talent, das dieses Talent jemals hervorgebracht habe. An dieser Stelle kommt Tommy End zum Ring und feiert sein Debüt.

Neville vs. Tommy End
Beide tauschen Shoulder Wringer aus. End setzt sich einfach im Schneidersitz hin. Er fängt einen Kick ab und latscht Neville um. Der Holländer macht mit einem Headlock weiter, gefolgt von einem Shoudler Block. Beide weichen sich aus, aber End bringt zwei Savate Kicks ins Ziel. Neville sammelt sich draußen und weicht End auf dem Apron aus. Im Ring macht der König der Cruiserweights mit Tritten weiter und würgt End in der Ringecke mit seinem Stiefel. Nach zwei Reverse Kicks und einem Running Dropkick covert Neville bis zwei. End kontert eine Flugaktion mit einem Roundhouse Kick. End packt ein paar Schläge und Tritte aus, gefolgt von einem Knie in den Magen. Neville langet draußen und End springt mit einem Moonsault vom zweiten Seil hinterher. Im Ring macht End mit einer Schlag-Kick-Kombo weiter, die ihm einen Nearfall einbringt. End steigt nach oben, aber Neville fängt ihn ab. Er bekommt an den Kopf gelatscht und End macht mit einem German Suplex mit Brücke bis zwei weiter. Erneut ist End auf dem Turnbuckle, doch Neville verpasst ihm einen Step-Up Enzuigiri, bevor er ihn mit einer Hurricanrana herunter schmeißt. Mit dem Red Arrow macht er den Sack zu.
Sieger via Pinfall: Neville

Schiers Wertung: Unterhaltsames Zwischenspiel. War jetzt auch nichts, was man unbedingt gesehen haben muss, sondern eher was zum Überbrücken. Neville macht ohnehin immer Spaß beim zugucken und Tommy End machte auch eine gute Figur. Da dieses Match aber unter „Ferner liefen“  stattfand, gibt es hier keine Wertung.

Charlie Caruso sagt, dass Bate tatsächlich eine Schulterverletzung durch Dunnes Attacken erlitten habe. Er sei dennoch in der Lage, im Finale anzutreten.

Finn Bálor kommt an dieser Stelle zum Ring. Bálor kommt wegen der Fans kaum zu Wort. Er zeigt sich begeistert von diesem Turnier und sei stolz drauf, ein kleiner Teil davon gewesen zu sein. Der wahre Grund dafür, dass dieses Turnier habe stattfinden können, seien die Fans im vereinigten Königreich. Das zieht einen „We deserve it“-Chant nach sich (zum Glück sind die Briten nicht mehr in der EU). Bálor sagt, dass man nun keine Zeit mehr verlieren solle und dass der erste UK Champion gekrönt gehöre. Ein Einspieler fasst darauf noch einmal den Weg der beiden Finalisten zusammen.

William Regal präsentiert vor dem Finale noch einmal den Titelgürtel.

Finale im Turnier um die WWE United Kingdom Championship
Pete Dunne vs. Tyler Bate
Beide beginnen im Lock Up und Dunne bearbeitet die Schulter seines gegners. Er ohrfeigt ihn und beide umkreisen sich. Bate bearbeitet die Schulter seines Gegners und Dunne schubst ihn um, bevor er die angeschlagene Schulter und das Handgelenk bearbeitet. Bate befreit sich und zeigt einen Dropkick. Bate zeigt einen Takedown und verdreht den Knöchel seines Kontrahenten. Weiter geht es wieder mal im Lock Up, der sich nach draußen verlagert. Dort bearbeitet er weiter den Arm seines Gegners und beide liefern sich einen heftigen Schlagabtausch, bei dem Bate das längere Ende für sich hat. Im Ring haut Dunne seinen Gegner aber wieder mit der Schulter voran gegen den Turnbuckle und tritt ihn zusammen. Bate kontert seinen Gegner aus und haut ihn mit der Schulter voran gegen den Ringpfosten. Bate macht mit Schlägen weiter, gefolgt von einem Flying Corkscrew Uppercut vom zweiten Seil. Es folgt ein Exploder Suplex bis zwei. Der Tyler Driver gelingt allerdings nicht und Dunne nutzt das zu einem Armbreaker. Bate verfehlt seinen Gegner mit einem Kick, was Dunne zu einem Stomp nutzt. Bate kontert seinen Gegner mit einem Roll Up bis zwei aus und macht mit dem Airplane Spin weiter. Er schmeißt ihn nach vorne unter und covert bis zwei. Dunne überrascht seinen Gegner mit einem Triangle Choke, aber Bate kontert ihn mit einer Powerbomb aus. Dunne erholt sich draußen, was Bate zu einem Corkscrew Plancha nutzt. Zurück im Ring zeigt einen 450° Splash (oder 360° Knee Drop, irgend so was), doch Dunne kickt aus. Dunne zieht darauf das Bitter End durch, aber Bate bringt auch nochmal die Schulter hoch. Dunne setzt einen Hammerlock an, aber Bate kämpft sich auf die Beine und zieht einen Brainbuster durch – Nearfall. Dunne blockt einen German Suplex und zeigt ein paar Punches, doch Bate gelingt ein Somersault Kick, gefolgt von einem Punt Kick. Es folgt der Tyler Driver 97 und der erste WWE United Kingdom Champion ist erkoren.
Sieger via Pinfall und erster WWE United Kingdom Champion: Tyler Bate

Schiers Wertung: Was für ein Herzschlagfinale. Beide haben im Turnier absolut grandiose Leistung gezeigt und dieses Finale hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Dunne hat im ganzen Turnier für ordentlich Heat gesorgt und hat sich wunderbar als Heel präsentiert, während Bate (der ist gerade mal 19 Jahre alt, krasser Shit!) die ganze Halle hinter sich hatte. Ein wenig gestört hat mich dieses Verletzungsangle, was nun auch schon viel zu oft verwendet worden ist. Ein bisschen Wasser in den Wein, aber es bleibt ein tolles Match. Schiers Wertung: 4,5 / 5

Nach dem Match kommen Tripel H, William Regal, Finn Bálor und Fit Finlay in den Ring und krönen den neuen Champion. Damit geht die Show off-air.

Schiers Gesamteindruck: Das war doch mal was! An das CWC kommt das nicht ran, aber das war glaube ich auch weniger der Ansatz dieses Turniers. Ich finde es großartig, dass sich die WWE nun auch mehr den europäischen Fans zuwendet und da kam dieses Turnier gerade recht. Es gab im Gegensatz zum CWC mehr Gewicht auf Face-Heel-Konstellationen und mehr Brawling, aber dafür reicht die Matchzeit oft nicht, um da was wirklich gutes entstehen zu lassen. Unterm Strich bin ich aber hellauf begeistert. Wir kommen auf eine durchschnittliche Gesamtwertung von 3,67 / 5 – wenn kein Match unter 2,5 liegt, kann man sich das mal durchaus angucken. Eine sehr sehenswerte Veranstaltung.

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