NXT TakeOver: Orlando - Bericht & Bewertung

  • 02 April, 2017
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NXT TakeOver: Orlando vom 01.04.2017 aus dem Amway Center in Orlando, FL

Triple H eröffnet nach dem WWE-Intro die Show (er ist nur zu hören). Es folgt der Trailer für den heutigen Abend. Die Kommentatoren Tom Phillips, Percy Watson und Nigel McGuinness begrüßen danach die Fans.

Ein Einspieler erinnert an den früheren Abend, als SAnitY während WWE Axxess No Way José attackierten. Dain schmiss sogar eine Ringtreppe auf ihn. José kann also nicht antreten. SAnitYs Gegner müssen sich also einen neuen Partner suchen, ansonsten wird's ein Handicap Match. Doch den Partner haben sie gefunden: Kassius Ohno!

SAnitY (Eric Young, Alexander Wolfe, Killian Dain & Nikki Cross) vs. Tye Dillinger, Ruby Riot, Roderick Strong & Kassius Ohno
Mit einer munteren Klopperei geht’s los. Ohno latscht Dain aus dem Ring und auch die anderen Heels sind schnell draußen. Die beiden Ladies beginnen offiziell, aber Cross zeigt einen gleichnamigen Body und haut auf Riot ein, bevor sie mit einem Hair Toss durch die Gegend schmeißt. Sie rennt aber gegen den Turnbuckle und Riot schmeißt sie dagegen. Der Axeman übernimmt und für Riot kommt Ohno rein. Der haut Wolfe um und zeigt eine Somersault Senton bis zwei. Er setzt einen Wrist Lock an und biegt die Finger um, die fiese Möpp. Young lenkt Ohno allerdings ab und Wolfe haut ihn um. Young macht nach einem Wechsel weiter und kloppt weiter auf Ohno ein. Wolfe übernimmt weiter, haut Ohno eine rein und zeigt einen Mat Slam. Ein Elbow Drop geht allerdings ins Leere und Strong übernimmt. Er haut Young vom Apron und schmeißt Wolfe gegen Dain, bevor er sich mit allen Gegnern gleichzeitig anlegt. Er ist eine Weile mit Suplexes, Backbreakern und Kicks erfolgreich, aber Wolfe haut ihn schließlich um und klatscht mit Dain ab, der Strong erstmal ordentlich weichkloppt. Dain rennt aber ins ausgestreckte Bein, doch er kann einen Hot Tag verhindern und Strong mit einem Dropkick in die eigene Ringecke wemmsen. Young macht weiter und zeigt einen Hanging Dragon Sleeper gefolgt von einem Elbow Drop bis zwei. Young wiederholt das Cover und Wolfe kommt für ihn rein. Der haut ein paarmal drauf und wechselt mit Dain, doch er gibt Strong noch einen Uppercut mit. Wolfe übernimmt wieder, wechselt mit Young und erlaubt diesem einen Diving Elbow Drop, aber Dillinger unterbricht das Cover. Strong wehrt sich gegen Young, aber dieser haut exemplarisch Dillinger und Ohno vom Mattenrand. Strong kann allerdings in die Ringecke einem Dropkick ausweichen und schafft den Hot Tag mit der perfekten Zehn. Dieser legt sich mit allen an und verpasst Wolfe unter lauten „10“-Chants einen DDT. Cross und Riot kloppen sich ebenfalls und Dillinger setzt mit einem Diving Crossbody gegen Wolfe nach, gefolgt von einem Topé gegen Young. Dain haut Dillinger allerdings um, doch er kriegt einen Baseball Slide von Strong ab. Dieser wird wiederum von Wolfe abgeledert, der seinerseits einem Plancha von Ohno ausweichen kann. Im Ring haut Cross Riot um und die beiden kloppen sich wieder. Dillinger schnappt sich Young und verpasst ihm die 10 Punches in der Ringecke, gefolgt von einem Back Body Drop gegen Young und einem Superkick gegen Dain bis zwei. Ohno entert darauf den Ring und schmeißt Wolfe raus, dich er kriegt einen Neckbreaker von Young ab. Mit einem Running Dropkick befördert Strong ihn allerdings aus dem Ring. Dain und Dillinger stehen sich gegenüber, doch die jeweils gegnerischen Frauen springen ihnen ins Kreuz. Riot schmeißt Cross aber schließtlich aus dem Ring und verpasst ihr einen Missile Dropkick vom Apron. Im Ring setzt Dillinger zum Tye Breaker gegen Dain an, doch dieser kann sich mit Wolfes Hilfe daraus befreien. Er beendet das Match darauf mit einem Modified Michinoku Driver.
Sieger via Pinfall: SAnitY

Schiers Meinung: Dass ich kein Freund von so einem Clusterfuck bin, habe ich ja oft genug kundgetan. Niemand hatte in diesem Match außergewöhnliche Momente. Insbesondere tut's mir Leid für Ruby Riot. Ihr Debüt ist irgendwie total verpufft und was Besonderes war nicht dabei. Immerhin war es ziemlich schnelle Action. Ich habe nicht alle Aktionen wirklich benennen können, weil's oft zu schnell ging. Aber trotzdem nix, was ich irgendwie gut finden könnte. Schiers Wertung: 2,5 / 5

Enzo und Big Cass machen Werbung. Man, nervt das.

Das Match zwischen Randy Orton und Bray Wyatt wird nun beworben.

Bobby Roode sitzt Backstage in einer Ecke und guckt sich seinen Titelgürtel an. Da kann er sich drin spiegeln.

Beth Phoenix und Edge sind im Publikum zu sehen.

Andrade „Cien“ Almas vs. Aleister Black
Aleister Blacks Entrance ist ziemlich dunkel. Zu Heavy-Metal-Klängen ersteht er zombimäßig auf dem Entrance Set auf und guckt professionell böse. Ist der echt gesichtstätowiert? Das gibt bestimmt lustige Gespräche, wenn er eine Wohnung mieten oder ein Bankkonto eröffnen will (#weilreinehautreinhaut). Beide beginnen im Lock Up und Almas verdreht den Arm seines gegners. Dieser rollt sich raus und erwidert den Gefallen. Almas hält mit einem Headlock Takeover dagegen und beide liefern eine schnelle Kontersequenz. Almas lehnt sich nach einem Irish Whip lässig in die Seile, doch Black wirft ihn aus dem Ring. Almas weicht einem Suicide-Move aus, aber Black zeigt einfach einen Rückwärtssalto vom zweiten Seil zurück in die Ringmitte. Black legt im Ring mit einer Kick-Kombo nach und setzt einen Headlock an. Almas haut ihn in die Ringecke und trampelt dort auf ihm rum, bevor er ihm mit Anlauf eine Watschen haut. Beide blocken je einen Vertical Suplex und Almas setzt einen Armbar mithilfe der Ringseile an, bevor er einen Missile Dropkick bis zwei ausfährt. Weiter geht’s mit einem weiteren Armhebel, aber Black befreit sich mit Tritten. Er legt mit einer weiteren Kombo nach, Almas landet draußen und Black legt mit einem Triple Jump Triangle Moonsault (oder so, vielleicht gibt’s da einen besonderen Namen für) nach draußen nach. Zurück im Ring kann sich Almas mit einigen Schlägen wieder die Vorteile sichern, kriegt aber einen Kniestoß ab. Wieder kann Almas allerdings mit den Ringseilen einen Armbar ansetzen. Dieser kontert eine Flugaktion mit einer Powerbomb, doch der Mexikaner kickt aus und setzt eine Kombination aus Umaplata und Fujiwara Armbar an. Black kommt ins Seil und nach einem Ins-Leere-Rennen seines Gegners rollt er diesen zum Nearfall ein. Dieser rollt Black ebenfalls bis zwei ein und beide latschen sich gegenseitig um. Black blockt einen Armbar, doch Almas gelingt ein Moonsault Kick bis zwei, gefolgt von den Double Knees in der Ringecke. Black verhindert aber den Hammerlock DDT, doch er kriegt einen German Suplex mit Brücke bis zwei ab. Almas rennt in einen Kniestoß und Black setzt mit zwei Big Boots nach. Er stellt sich Almas mit dem Fuß zurecht, bevor er ihm mit der Black Mass (Spinning Back Kick) endgültig die Lichter ausknipst.
Sieger via Pinfall: Aleister Black

Schiers Meinung: Es ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her, dass Shinsuke Nakamura debütiert ist und er hat auf ähnliche Weise einen Eindruck hinterlassen wie Aleister Black. Ich bin mir schon sicher: Black wird zum nächsten großen NXT-Star aufgebaut. Er ist mal wieder jemand mit einem sehr markanten Entrance (wieder mal so finsteres Zeugs, aber war trotzdem geil), guten Fan-Reaktionen und jemand, der im Ring gute Leistung bringt. Außerdem werden Leute, die bei PPVs debütieren, selten fallen gelassen. Also: Ziemlich gutes Debüt. Kein Klassiker wie das Debüt von Nakamura, aber es ließ schon mal erahnen, dass man sich auf Black freuen kann. Ich tue es auf jeden Fall. Schiers Wertung: 4 / 5

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Ember Moon bereitet sich auf ihr Match vor, indem sie ihre Kapuze aufzieht.

Ein Einspieler bewirbt das nächste Match.

NXT Tag Team Championship
Triple Threat Elimination Tag Team Match
The Revival (Dash Wilder & Scott Dawson) vs. #DIY (Johnny Gargano & Tommaso Ciampa) vs. The Authors of Pain © (Akam & Rezar w/ Paul Ellering)
Lustiger Fehler bei der Ansage der Authors: „They are the NXT Champions... TAG TEAM Champions“. Ja. Lassen wir die Kirche im Dorf. William Regal ist Ringside und es werden neue Titelgürtel präsentiert. #DIY und The Revival wollen gegen die Champs zusammenarbeiten und jedes Team stürzt sich auf einen Champion. Das Geschehen verlagert sich schnell nach draußen und #DIY holen einen Tisch unter dem Ring hervor. Das blutrünstige Gesocks im Publikum dreht natürlich am Rad. Wrestlingfans – schreckliche Menschen. Sie stellen den Tisch Ringside auf, aber Akam kommt wieder auf die Beine und haut sie um, muss kurz darauf aber gegen die Ringtreppe. The Revival und #DIY liefern sich einen Staredown. #DIY fahren simultane Dropkicks aus und Wilder muss mehrere Aktionen in der Ringecke einstecken. Gargano covert ihn nach einem Basement Dropkick in den Nacken bis zwei. Nach einem Armbreaker wechselt er mit Ciampa. Sie geben Wilder einen Double Hip Toss mit, aber Akam wechselt sich für Wilder ein und haut #DIY um. Rezar übernimmt, doch er läuft ins ausgestreckte Bein. Er fängt Ciampa allerdings ab. Dieser befreit sich und gibt Rezar einen Big Boot mit. Er will mit The Revival wechseln, doch die sine beide nicht so gewillt. So haut Rezar Ciampa von hinten um und Akam übernimmt für ihn. Wilder zieht Ciampa die Beine weg und Dawson verpasst Akam einen DDT. Sie legen Ciampa auf ihn bis zwei und Wilder wechselt sich für Ciampa ein. Nach einem weiteren Wechsel zeigen sie einen Assisted Leg Drop gegen Akam bis zwei. Dawson zeigt einen Dragon Srew gegen Akam bis zwei. Gargano übernimmt für Akam und verpasst Wilder einen School Boy Kick. Rezar kriegt einen Kick vom Apron ab und Ciampa springt auf ihn. Gargano verpasst Dawson darauf einen Flying DDT über die Seile bis zwei. Mit einem Top Rope Plancha wird er allerdings von den Champions aufgefangen und gegen Ciampa gehauen, als dieser zu einem Topé ansetzt. Es kommt zu „This is awesome“-Chants. Die AoP waren ja auch noch nicht so großartig beteiligt... Rezar drückt Gargano seinen Unterarm ins Gesicht und wechselt mit Akam. Sie zeigen eine Kombination aus Backbreaker und Diving Stomp bis zwei und Akam würgt Gargano mit seinem Stiefel. Er nimmt Gargano ins Torture Rack. Dieser will mit einem Sunset Flip konntern, was aber nicht so ganz gelingt. Dafür gelingt ein Enzuigiri. Er schubst Akam in einen Chairshot von The Revival. Ciampa übernimmt mit ein paar Clotheslines und zeigt einen Snap German Suplex. Nach einer Kombo zeigt Ciampa einen weiteren German Suplex, gefolgt von einem Running Knee Strike bis zwei. Ciampa will eine Sunset Flip Powerbomb gegen Rezar vom Apron zeigen. Gargano kommt ihm zur Hilfe und auch The Revival hauen zu, sodass Rezar durch den dort aufgestellten Tisch fliegt. Jetzt nehmen sie Akam zu viert in die Mangel - „YES“-Chants. Der kann sich aber gut gegen alle wehren. Er will Ciampa eine Powerbomb verpassen, doch dieser wechselt mit Dawson, der Akam das Bein wegzieht und den Inverted Figure Four Leglock ansetzt. Gargano überlegt, ob er das unterbrechen soll, nimmt Akam darauf aber zusätzlich in ein Crossfase. Rezar ist aber anschließend wieder da, um die Griffe abzubrechen. Erneut gibt es „This is awesome“-Chants. Rezar übernimmt und legt sich mit The Revival an. Gargano verpasst Rezar einen Superkick. Gemeinsam zeigen Gargano und Scott Dawson (ja, DER Glatzkopf) die Running Kick-Kombo, worauf Ciampa und Wilder ihm die Shatter Machine verpassen. Rezar landet draußen, worauf im Ring eine Kloperei zwischen den beiden herausfordernden Teams ausbricht. Als die AoP aber wieder stehen, zeigen Wilder und Gargano simultane Topés gegen die beiden. Ciampa steigt nach oben, aber Dawson haut ihm eine. Mit einem Superplex schmeißt er ihn nach draußen auf den Pulk der dort versammelten Leute. Krasser Shit. Dawson rollt Ciampa in den Ring, doch AoP übernehmen. Sie zeigen das Last Chapter gegen Ciampa und #DIY sind ausgeschieden. „Bullshit“-Chants... Jop.
Wilder wird darauf in die Mangel genommen und kriegt wieder so eine Stomp-Backbreaker-Kombo. Sie wollen die Aktion wiederholen, aber The Revival kontern sie aus. Akam kriegt einen Doomsday Device ab und Rezar wird zweimal von Dawson gegermansuplext. Dawson will Rezar bereitlegen, aber das klappt nicht so recht. Dawson kriegt einen Chokeslam ab und Akam übernimmt. Wilder will das Last Chapter verhindern, doch er kriegt eine Clothesline ab. Dawson versucht sich an einem Roll Up, aber der geht nur bis zwei. The Revival kriegen darauf eine Double Powerbomb ab. Rezar prügelt sich mit Wilder nach draußen und Akam setzt zur Powerbomb gegen Dawson an, doch dieser lässt sich einfach fallen. Dawson versucht sich an einem Roll Up bis zwei. Irgendwie ist Dawson in der Ringecke gelandet, aber das hat die Kamera nicht einfangen. Nach dem Super Collider ist die Titelverteidigung perfekt.
Sieger und weiterhin NXT Tag Team Champions: The Authors of Pain

Schiers Meinung: Ein ganz dicker Wermutstropfen, dieses Finish. Absolut großartige Leistung mal wieder von #DIY und The Revival, die aus den Schmerzensautoren ein wirklich großartiges Match rausgeholt haben. Das Geschehen um das gelegentliche Zusammenarbeiten und sich anschließend wieder kloppen war wirklich großartig – das hat richtig Spaß gemacht. Naja, gut, #DIY und The Revival sind inzwischen schon richtig gut aufgebaut und kein Team muss sich noch mit dem Titelgürtel beweisen, aber die Authors of Pain strahlen für mich einfach nix aus. Naja, gut, genug gemeckert. Ich habe jede einzelne Sekunde dieses Matches mitgefiebert und – auch, wenn es mich persönlich ärgert – sind die Sieger schon die Richtigen. Schiers Wertung: 4,5 / 5

Ein Einspieler bewirbt das Match zwischen Triple H und Seth Rollins morgen.

Ein weiterer Einspieler fasst die Fehde zusammen, die zum folgenden Match führte.

NXT Women's Championship
Ember Moon vs. Asuka ©
Moon trägt heute blaue Kontaktlinsen. Ich weiß gar nicht, was ich gruseliger finde. Auch der Women's Title wird heute von William Regal in neuem Design präsentiert. Beide beginnen in einem Ich-reiß-dir-gleich-den-Kopf-ab-Headlock. Sie rangeln auf der Matte rum und keine kann so wirklich einen Stich machen. Nach einer schönen Chain-Wrestling-Sequenz stehen sie sich wieder gegenüber. Moon überrascht ihre Gegnerin mit einer Jurricanrana aus dem Handstand, gefolgt von einem Arm Drag. Beide klatschen mit Anlauf gegeneinander. Sie sprechen ab, wie sie ineinander rennen wollen, aber Asuka teigt einfach die Hip Attack. Moon haut sie um um macht ihr eine lange Nase, bevor sie einen Back Kick ausfährt. Mit einer weiteren Hip Attack wirft Asuka Moon jedoch vom Apron und die Herausforderin matscht gegen die Absperrung. Zurück im Ring tritt Asuka ihr mehrfach ins Gesicht und fährt ein paar Spinning Back Fists aus. Moon fängt allerdings einen Kick ab und zieht Asuka die Beine weg, doch abermals muss sie eine Hip Attack einstecken. Moon blockt einen German Suplex und den Asuka Lock, bevor sie Asuka aus dem Ring haut. Mit einem Springboard Crossbody springt Moon hinterher. Sie setzt zur Eclipse an, aber Asuka bringt sich aus der Gefahrenzone und bringt einen Shining Wizard bis zwei ins Ziel. Asuka tritt ihre Gegnerin total kaputt und setzt erneut zum Asuka Lock an, der schließlich auch gelingt. Moon kämpft und befreit sich schließlich. Eine Hip Attack der Championesse geht ins Leere und Moon latscht mit einem Superkick zu. Beide müssen sich erholen. Beide kontern ihre Kicks und Moon gelingt ein Leg Sweep und ein Basement Dropkick. Nach einer weiteren Kick-Kombo zeigt die Herausforderin einen Fallaway Slam, einen Kip Up und eine Handspring Clothesline, doch Asuka blockt einen Springboard-Move und zeigt einen German Suplex aus den Seilen bis zwei. Beide liefern sich einen Schlagabtausch und Moon fällt ihre Gegnerin. Schnell steht die Japanerin wieder, doch sie kriegt einen Exploder Suplex bis zwei ab. Moon steigt nach oben, doch Asuka fängt sie ab. Moon blockt einen Superplex jedoch und schmeißt Asuka auf die Matte, doch diese schmeißt den Ringrichter gegen die Seile und Moon fällt runter. Mit dem Roundhouse Kick beendet sie das Match.
Siegerin via Pinfall und weiterhin NXT Women's Championesse: Asuka

Schiers Meinung: [Hier übliches Schwadronieren darüber, dass Asuka den Titel schon viel zu lange hält, einfügen.] Ein ziemlich cooles Match. Es war echt spannend geführt und beide haben sich hier echt nichts geschenkt. Das war echt eine sehr knappe Geschichte – so bleibt nur noch die Frage: Wer kann die Empress of Tomorrow noch schlagen? Vor allem: Wann kommt sie endlich in den Hauptkader? Schiers Wertung: 4 / 5

Werbung. Aber immerhin für Final Fantasy XXIV.

Drew McIntyre ist im Publikum zu sehen. Wird er wohl wiederverpflichtet? Huiuiui. Sieht echt scheiße aus für Impact gerade, oder?

Shinsuke Nakamura boxt Backstage die Luft kaputt. Ein Einspieler fasst seine Fehde mit Bobby Roode zusammen.

NXT Championship
Shinsuke Nakamura vs. Bobby Roode ©
Bobby Roode hat heute zwei Live-Pianistinnen dabei, die sein Theme spielen. Geilo! Auch die NXT Championship erhält ein neues Design. Beide rangeln miteinander und Nakamura sichert sich die ersten Vorteile. Er verdreht den Arm seines Gegners, aber Roode hält mit einem Headlock dagegen. Nakamura drückt ihn in die Seile und macht den Baumelbär mit den Armen. Roode trashtalkt darauf ein wenig, aber der Japaner latscht ihm gegen die Brust. Das macht er nochmal. Roode zeigt einen Shoulder Block, doch Nakamura ringt ihn zu Boden und zeigt einen Knee Drop. Es folgen mehrere Kniestöße, doch Roode fängt sein Bein ab. Nakamura hält mit einem Enzuigiri dagegen und trampelt in der Ringecke auf dem Champion rum. Dieser verlässt den Ring und kriegt im Seilgeviert einen Shoulder Block in die Magengegend ab. Roode blockt jedoch einen Vertical Suplex und verpasst ihm einen Dropkick auf dem Apron, bevor er ihn runtertacklet. Im Ring macht Roode offensiv weiter und tritt den Herausforderer in der Ringecke zusammen. Roode bearbeitet ihn weiter in der Ringecke und covert nach einem Neckbreaker bis zwei. Roode macht mit einem Nerve Hold weiter. Als sich Nakamura befreit, fährt er den Ellenbogen aus und zeigt einen Knee Drop bis zwei. Weiter geht es mit einem Headlock gegen den Herausforderer. Nakamura kommt wieder frei und bringt einen Spinning Heel Kick ins Ziel. Nakamura macht mit Kniestößen weiter, gefolgt von einer Clothesline in der Ringecke und einem Running Knee in den Magen. Roode landet draußen und wird vom Japaner auf dem Mattenrand drapiert, wo er in Knie in die Fresse und einen Guillotine Knee Drop fressen muss. Im Ring rangeln beide weiter miteinander und Roode bringt mehrere Ellenbogenstöße ins Ziel, gefolgt von einer Clothesline. Roode macht mit Aktionen in der Ringecke weiter, doch Nakamura gelingt ein Running Dropkick. Roode kontert den Kinshasa jedoch mit einem Chop Block und macht sofort mit Elbow Drops gegen das Knie weiter, bevor er es gegen den Ringpfosten haut. Er trampelt weiter auf Nakamuras Knie rum und zwingt den Herausforderer in einen Figure Four Leglock. Nakamura tritt die Giff um, doch Roode ist sofort im Seil und attackiert das Knie weiter. Nakamura überrascht Roode jedoch mit einem Armbar, den er in einen Triangle Choke verwandelt. Roode will sich befreien, doch findet dich schnell erneut im Armbar wieder, kann aber einen Fuß aufs Seil legen. Nakamura macht mit Kicks und Kniestößen in der Ringecke weiter und legt den Champion auf den Turnbuckle. Einem Running Knee Strike weicht Roode jedoch aus und Nakamura knallt das angeschlagene Knie in die Ringecke. Nakamura bringt dennoch mehrere Kicks und Kniestöße ins Sziel, doch Roode weicht einem Roundhouse Kick aus und bringt einen Backstabber bis zwei durch. Beide liefern sich einen Schlagabtausch, doch Nakamura kontert den Glorious DDT und bringt einen Front Suplex durch. Nach einem Shining Wizard kickt Roode jedoch aus. Als Nakamura aber zum Kinshasa ansetzt, verlässt der Champion den Ring. Als in den Ring Nakamura zurückkehrt, tritt Roode gegen die Seile und verpasst ihm den Glorious DDT bis zwei. Roode holt den Ringgong in den Ring, doch der Ringrichter nimmt ihm der Gerät ab. Nakamura nutzt das zu einem Roundhouse Kick und dem Inverted Exploder, doch der Champion kontert den Kinshasa mit einem Spinebuster bis zwei. Nakamura haut ihn in eine Ringecke, doch Roode zieht ihm die Beine weg. Roode setzt zum Tornado DDT an, doch er landet stattdessen auf den Füßen und zieht den Glorious DDT zum 3-Count durch.
Sieger via Pinfall und weiterhin NXT Champion: Bobby Roode

Schiers Meinung: Ein weiteres, ziemlich cooles Match und einer der besten Main Events diesen Jahres. Das war ein spannendes, sehr ausgeglichenes Gemetzel mit einigen spannenden Nearfalls. Da war wirklich viel Schönes dabei. Viel kann ich da nicht meckern – vielleicht hätte man's noch ein bisschen länger aufziehen können, aber sei's drum. Man muss auch nicht immer das Haar in der Suppe suchen. Schiers Wertung: 4 / 5

Mit einem feiernden Bobby Roode geht die Show off-air.

Schiers Fazit: Leute, guckt euch das an. Ich wurde hier schon besser unterhalten als bei allen anderen Matches diesen Jahres. Zwar war kein absoluter Klassiker dabei, aber (abgesehen von diesem Clusterfuck am Anfang) waren die Matches allesamt ziemlich stark. Das hat echt richtig Spaß gemacht. Ansehen, ansehen, ansehen! Durchschnittswertung: 3,8 / 5. Höher hatte ich bis jetzt ganz selten.

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