WWE Royal Rumble 2019 – Match-Card und Gewinner-Gerüchte

  • 27 Januar, 2019
  • geschrieben von 
  • Gelesen 5682 mal
  • Artikel bewerten
    (2 Stimmen)

Die Road to WrestleMania 35 beginnt mit dem WWE Royal Rumble 2019. Der erste Big-Four-PPV des Jahres geht am Sonntag, 27. Januar 2019, im Chase Field von Phoenix (Arizona) über die Bühne. Hier gibt’s alle Infos – von den Matches über Gerüchte zum Rumble-Sieger bis zu TV-Hinweisen. Achtung: Spoiler möglich.

Du suchst die Ergebnisse zum WWE Royal Rumble 2019? Hier entlang!

Auch interessant: WWE WrestleMania 35 - die Card und alle Infos

Royal Rumble 2019 – Card

Kickoff Pre-Show

WWE Cruiserweight Championship
Buddy Murphy (c) vs. Akira Tozawa vs. Kalisto vs. Hideo Itami

United States Championship
Rusev (c) vs. Shinsuke Nakamura

Main Show:

WWE Universal Championship
Brock Lesnar (c) vs. Finn Balor

WWE Championship
Daniel Bryan (c) vs. AJ Styles

RAW Women's Championship
Ronda Rousey (c) vs. Sasha Banks

SmackDown Women's Championship
Asuka (c) vs. Becky Lynch

SmackDown Tag Team Championship
The Bar (Sheamus & Cesaro) vs. The Miz & Shane McMahon

Women's Royal Rumble Match
30 Teilnehmerinnen inkl. Carmella als Nummer 30

Men's Royal Rumble Match
30 Teilnehmer inkl. R-Truth als Nummer 30

Zum Weiterlesen: WWE Royal Rumble 2019 - die Ergebnisse

Aus dem Archiv: Hankes Standpunkt - Die Krux mit dem Royal Rumble Match

News-Update vom 24. Januar 2019: Die bestätigten Teilnehmer der Royal Rumble Matches

Die letzten Ausgaben von RAW und SmackDown Live vor dem Royal Rumble sind vorbei. Zeit, einen Blick auf die bisher bestätigten Teilnehmer für die Battle Royals der Männer und Frauen zu werfen.

Teilnehmer Men's Royal Rumble Match: R-Truth (als #30), Drew McIntyre, Big E, Kofi Kingston, Xavier Woods, Seth Rollins, Jeff Hardy, Dean Ambrose, Samoa Joe, Bobby Lashley, John Cena*, Elias, Baron Corbin, Andrade, Jinder Mahal, Rey Mysterio, Mustafa Ali, Apollo Crews, Titus O'Neil, Randy Orton

Teilnehmer Women's Royal Rumble Match: Carmella (als #30), Ember Moon, Natalya, Bayley, Ruby Riott, Sarah Logan, Liv Morgan, Mandy Rose, Sonya Deville, Alicia Fox, Zelina Vega, Naomi, Mickie James, Peyton Royce, Billie Kay, Charlotte, Tamina, Dana Brooke, Lana, Nia Jax, Nikki Cross, Alexa Bliss, Lacey Evans

* Der Status von John Cena ist unklar. Die WWE teilte mit, dass der Megastar verletzt sei. Berichten zufolge stimmt das nicht, das sei ein Work. Ob Cena also am Rumble Match teilnimmt, ist mehr als fraglich. Die Gründe sind unklar. Allerdings haben gerade die Dreharbeiten für einen Film begonnen, in dem Cena mitspielt, außerdem könnte eine geplante Story mit NXT-Call-up Lars Sullivan über den Haufen geworfen sein.

Schon gesehen? NXT TakeOver: Phoenix - die Card

News-Update vom 15. Januar 2019: Finn Balor ersetzt Braun Strowman

Eigentlich sollte Braun Strowman beim Royal Rumble einen weiteren Title Shot auf die WWE Universal Championship von Brock Lesnar bekommen. So hatte es storygemäß eine Klausel vorgesehen, als Strowman bei WWE TLC im Dezember gegen Baron Corbin gewann. Doch das Match Strowman vs. Lesnar wird nicht stattfinden. Dass das Monster Among Men nach seiner Ellenbogen-OP womöglich noch nicht wieder komplett fit ist, ist aber nur eine Teilantwort auf die Entscheidung.

Angeblich will die WWE weiteren Schaden von Strowman abwenden, indem er nicht noch ein weiteres Mal gegen Lesnar verliert (schließlich soll Lesnar den Titel bis WrestleMania tragen). Eine prompte Niederlage direkt nach dem Comeback nach der Verletzungspause würde Strowmans Glaubwürdigkeit erheblich schaden. Das berichtet der Wrestling Observer. Die Entscheidung, Strowman das Titelmatch wieder abzunehmen, sei bereits vor anderthalb Monaten gefallen. Auch der Ersatzmann wurde wohl damals schon ausgewählt: Finn Balor.

Die Story, die jetzt bei RAW um den Wechsel im Titelmatch gestrickt wurde: Strowman demolierte bei einer Verfolgungsjagd mit Baron Corbin die Limousine von Vince McMahon um und fing mit dem WWE-Boss einen Streit an. McMahon belegte Strowman erst mit einer Geldstrafe und nahm ihm anschließend die Titel-Chance weg. Später durfte dann Balor ein Fatal Four Way Match gegen John Cena, Drew McIntyre und Baron Corbin gewinnen, um neuer Number One Contender zu werden.

Der Vorbericht:

Der Royal Rumble wird auch 2019 wieder das frühe Highlight im PPV-Kalender der WWE. Bei diesem Event mit Beteiligung von RAW, SmackDown und 205 Live werden die ersten und vielleicht wichtigsten Weichen gestellt auf der Road to WrestleMania. Im Fokus stehen die Royal Rumble Matches der Männer und Frauen. Wer sichert sich in der Battle Royal ein Ticket für den Main Event der Mega-Show? Wer steht im ganz großen Titelmatch?

Die Großveranstaltung steigt im Chase Field von Phoenix (Arizona) in der Nacht von Sonntag auf Montag, 27. auf 28. Januar 2019. Startzeit: 1 Uhr deutscher Zeit. Die Pre-Show beginnt schon um 23 Uhr (MEZ). Schauen könnt ihr die Show per Livestream auf dem WWE Network und im Fernsehen via Sky Select. Beide Angebote sind kostenpflichtig. Einen kostenlosen und legalen Stream im Internet gibt es nicht.

Schon gelesen? Wrestling-Jahresrückblick 2018: Die besten Matches, die wichtigsten Events, die größten Stars

Wer gewinnt das Royal Rumble Match 2019?

Es ist ein elitärer Kreis, der das Royal Rumble Match der WWE bisher gewonnen hat, darunter die größten Namen der WWE-Geschichte wie Hulk Hogan, Stone Cold Steve Austin, The Rock und Co. Wer das Match gewinnt, schreibt Geschichte. Und sichert sich einen Platz im großen Titelmatch bei WrestleMania, in vielen Fällen sogar im Main Event der Showcase of the Immortals. Die besondere Battle Royal ist damit eines der letzten wirklich historisch bedeutsamen Matches der WWE.

Nach aktuellem Stand der Dinge suchen wir einen Herausforderer für Universal Champion Brock Lesnar oder WWE Champion Daniel Bryan, für SmackDown Women's Champion Asuka oder RAW Women's Champion Ronda Rousey. Schließlich gibt es mittlerweile je ein Royal Rumble Match der Männer und der Frauen. Im vergangenen Jahr feierte das Women's Royal Rumble Match Premiere, Asuka gewann und forderte schließlich Charlotte Flair heraus. Und bei den Männern gewann Shinsuke Nakamura, der es bei Mania mit AJ Styles zu tun bekam. Jetzt also 2019. Lasst uns einige Namen als mögliche Sieger diskutieren.

Seth Rollins: Der heißeste Favorit auf den Sieg des Männer-Matches dürfte derzeit der „Architect“ sein. Gerüchten zufolge soll er bei WrestleMania 35 auf Brock Lesnar treffen. Hintergrund könnte dabei eine Story um den an Leukämie erkrankten Rollins-Kumpel und Lesnar-Rivalen Roman Reigns sein. Rollins hat außerdem ein ganz starkes Jahr 2018 hinter sich. Die Belohnung könnte jetzt WrestleMania heißen – und die Universal Championship. Aber nicht vergessen: Vielleicht holt sich Rollins die Titelchance ja auch erst bei Elimination Chamber.

Drew McIntyre: Der „Scottish Psychopath“ wurde in den vergangenen Monaten als Monster im Main Roster völlig neu aufgebaut. Nach dem Split von Dolph Ziggler könnte ein großer Push anstehen. Allerdings verlor er in den vergangenen Wochen erstaunlich häufig. Nach großen WrestleMania-Plänen sieht es nicht aus – aber das muss nichts heißen, siehe Nakamura anno 2018. Vielleicht geht es auch erst nach WrestleMania groß für McIntyre weiter. Trotzdem: Den Schotten sollte man als möglichen Sieger auf dem Zettel haben. Die WWE ächzt nach neuen Megastars.

The Miz: Unglaublich, aber der Hollywood-Star gehört nach Jahren der Mittelmäßigkeit wieder in den engeren Kandidatenkreis der möglichen Rumble-Sieger. Nicht nur weil er Face-Turn und ein dazugehöriger Push zunehmend gerüchtet werden, sondern vor allem weil Daniel Bryan WWE Champion ist. Vielleicht gibt es ein großes WrestleMania-Match zwischen den Dauer-Rivalen mit vertauschten Rollen? Wer weiß, ein überraschender Rumble-Sieg könnte ihn vielleicht zum Top-Face machen. Allerdings scheint die WWE mit ihm und Shane McMahon derzeit in eine ganz andere Richtung zu gehen.

Braun Strowman: Bei den Buchmachern zunächst relativ weit vorne dabei als Rumbe-Sieg-Kandidat, und das verwunderte. Schließlich stand Strowman im Titelmatch beim Royal Rumble gegen Brock Lesnar. Dass er überhaupt in der Battle Royal stehen würde, stand infrage. Jetzt ist das Monster Among Men den Title-Shot los. Sollte er nach seiner Ellenbogen-OP fit sein und im Rumble Match an den Start gehen, könnte er schon zum erweiterten Kandidaten-Kreis gehören. Trotzdem bleibt es eher unwahrscheinlich, dass die WWE ihn ins große Titelmatch bei WrestleMania stellt.

Randy Orton: Die Viper hängt seit Jahren in der Midcard fest, zu WrestleMania bekommt sie trotzdem immer mal wieder einen Push. Etwa vor zwei Jahren, damals gewann Orton quasi aus dem Nichts das Rumble Match und holte sich später den WWE Title von Bray Wyatt. In diesem Jahr ist das unwahrscheinlich. Orton ist wie WWE Champion Daniel Bryan erst kürzlich Heel geturnt, die Konstellation passt nicht. Sollte AJ Styles als Champ zu Mania fahren, wäre Orton ein frischer Gegner für den Phenomenal One. Aber lässt die WWE Orton wirklich dreimal in der Karriere das Rumble-Match gewinnen? Und dann in der aktuellen Situation? Eher nicht.

Roman Reigns: Der Royal Rumble ist zwar immer wieder für Überraschungen und große Comebacks gut, aber mit dem Big Dog sollte man nicht rechnen. Reigns ist an Leukämie erkrankt, bis zu Genesung und Rückkehr wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Die Behandlung hat ja erst vor einigen Wochen angefangen.

The Rock: Wäre Roman Reigns nicht erkrankt, und wäre er noch Universal Champion, dann wäre der Great One gewiss ein ganz spannender Pick. Aber so? Klar, WWE-Boss Vince McMahon ist ein Befürworter für ein Programm zwischen The Rock und Brock Lesnar. Aber derzeit scheint Rollins der wahrscheinlichere Gegner für das „Beast Incarnate“. Zuletzt war es auch eher still um ein Rock-Comeback.

Und sonst? Dean Ambrose ist gerade erst Intercontinental Champion geworden, bleibt wohl erst mal in den Breitengraden der Card. Finn Balor soll vor einem Push stehen, aber ein WrestleMania-Match gegen Lesnar scheint unwahrscheinlich, zumal Balor beim Rumble als Ersatzmann von Braun Strowman im Titelmatch einspringt. Kevin Owens wartet auf sein Comeback, für eine Überraschung beim Rumble ist er gut, für den Sieg der Battle Royal eher nicht. Shinsuke Nakamura ist den US Title gerade erst los, kommt für den Back-to-Back-Gewinn des Rumble-Matches aber kaum infrage. AJ Styles wird wohl nach der Fehde mit Daniel Bryan wohl eine Runde ohne Titel drehen müssen, auch wenn er bei SmackDown gerade neuen Schwung aufnimmt. Mit Part-Timer John Cena muss man wohl auch kaum mehr rechnen.

Und bei den Frauen?

Becky Lynch und Charlotte Flair: Der SmackDown Women's Title ist bei TLC zu Asuka gewandert. Lynch und Flair wären damit frei für ein Match gegen RAW Women's Champion Ronda Rousey – sollte nicht Lynch beim Rumble den Titel von Asuka zurückgewinnen. Das Rumble Match wäre dann der einfachste und sinnvollste Weg, das Programm für WrestleMania aufzugreifen. Lynch scheint derzeit Favoritin aufs Match gegen Rousey und damit für den Rumble-Sieg. Charlotte könnte aber auch (mit) im Match stehen. Kleiner Vorschlag: Wie wär's mal wieder mit einem Rumble-Unentschieden, so wie 1994 mit Bret Hart und Lex Luger?

Alle bisherigen Royal-Rumble-Sieger in der Übersicht:

Männer:
1988: Jim Duggan
1989: Big John Studd
1990: Hulk Hogan
1991: Hulk Hogan
1992: Ric Flair
1993: Yokozuna
1994: Bret Hart & Lex Luger
1995: Shawn Michaels
1996: Shawn Michaels
1997: Stone Cold Steve Austin
1998: Stone Cold Steve Austin
1999: Vince McMahon
2000: The Rock
2001: Stone Cold Steve Austin
2002: Triple H
2003: Brock Lesnar
2004: Chris Benoit
2005: Batista
2006: Rey Mysterio
2007: The Undertaker
2008: John Cena
2009: Randy Orton
2010: Edge
2011: Alberto Del Rio
2012: Sheamus
2013: John Cena
2014: Batista
2015: Roman Reigns
2016: Triple H
2017: Randy Orton
2018: Shinsuke Nakamura

Frauen:
2018: Asuka

Letzte Änderung am Samstag, 02 Februar 2019 01:53

Kalender

« August 2019 »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31